Tina Hassel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tina Hassel, 2015

Tina Hassel (* 11. Mai 1964 in Köln) ist eine deutsche Fernsehjournalistin. Sie ist Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hassel studierte in Köln und Bordeaux Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft. Sie hat einen Magister in Germanistik, Geschichte und Politik.[1] Während des Studiums und danach arbeitete sie bei verschiedenen Radio- und Fernsehstationen in Deutschland und Frankreich.[2][3]

Von 1990 bis 1992 volontierte sie beim WDR, für den sie dann von 1992 bis 1994 als Redakteurin und Moderatorin arbeitete. Von 1994 bis 1999 war sie Korrespondentin der ARD in Paris. Von November 2001 bis Mai 2012 war sie Moderatorin des Weltspiegels und zusätzlich seit Dezember 2001 Auslandschefin des WDR. Von Juli 2012 bis Juni 2015 leitete Hassel das ARD-Studio in Washington, D.C.[4] Am 1. Juli 2015 übernahm sie die Leitung des ARD-Hauptstadtstudios als Nachfolgerin von Ulrich Deppendorf. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.[5]

Seit 2010 ist Hassel Patin des Kinderhospizes Bethel für unheilbar erkrankte Kinder.[6] Sie ist Mitglied der Atlantikbrücke.[7]

Hassel ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.[2] Sie spricht fließend französisch.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt bei der ARD, abgerufen am 20. September 2016
  2. a b Tina Hassel neue Studioleiterin in Berlin wdr.de vom 1. Juli 2015, abgerufen am 20. September 2016
  3. Porträt bei kress.de, abgerufen am 20. September 2016
  4. Personalien: Tina Hassel übernimmt Leitung des ARD-Studios Washington (Pressemitteilung des WDR vom 9. Mai 2012, abgerufen 22. Februar 2017)
  5. DWDL.de: Tina Hassel löst Deppendorf im Hauptstadtstudio ab. dwdl.de. vom 9. April 2014.
  6. Kinderhospiz Bethel – Tina Hassel. kinderhospiz-bethel.de. Abruf am 5. September 2016
  7. Jahresbericht 2012 der Atlantik-Brücke (PDF; S. 46). atlantik-bruecke.org. Abruf am 5. September 2016
  8. Auszug aus Biografie bei munzinger.de, abgerufen am 20. September 2016