Tina Mendelsohn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gertrud Bettina „Tina“ Mendelsohn (* 1964 als Gertrud Bettina Bausmann) ist eine deutsche Journalistin, Fernsehmoderatorin und Filmemacherin.

Mendelsohn studierte Politik und Zeitgeschichte in Berlin und 1989–1994 an der Deutschen Journalistenschule[1]. Für das Münchner Radio M1 war sie als Journalistin, Nachrichtensprecherin und Theaterkritikerin tätig.

Sie kam als Reporterin für ORB Klartext und den SFB Kulturreport zum Fernsehen. Seit 1997 produziert sie Dokumentationen, etwa 2003 Neues vom Reichstagsbrand mit Gerhard Brack. Sie ist als freie Mitarbeiterin für die BBC und Channel 4 tätig. Dem Publikum ist Tina Mendelsohn vor allem als eines der Gesichter des 3sat-Magazins Kulturzeit bekannt, das sie seit September 2001 moderiert.

Mendelsohn lebt seit 2000 in London. Sie ist mit dem Wissenschaftshistoriker Andrew Mendelsohn verheiratet und hat vier Kinder.

Bekannt [2] wurde die Moderatorin durch ihre einstweilige Verfügung gegen den Journalisten Henryk M. Broder. [3] Broder hatte im Jahr 2013 über die Fernsehmoderatorin u.a. geschrieben, sie lege ihr Köpfchen zur Seite, damit der Verstand sich in einer Ecke konzentrieren kann und „für so was wird die delirierende Hausfrau alle drei Wochen von London nach Mainz eingeflogen, wo sie die Kulturzeit auf 3sat moderiert.“ [4] Das Oberlandesgericht, vor dem der Fall landete, widersprach der Entscheidung der Vorinstanz.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Melanie Mühl: Die Seele der „Kulturzeit“ (online) und als Artikel im Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10. März 2006, #59, S. 42.
  2. Jan Fleischhauer: Meinungsfreiheit. In: Spiegel online. Abgerufen am 22. Dezember 2015.
  3. Landgericht Düsseldorf. Abgerufen am 2. Dezember 2015.
  4. archived post. Abgerufen am 2. Dezember 2015.