Tina Sinatra

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Christina „Tina“ Sinatra (* 20. Juni 1948 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin. Sie ist das jüngste Kind von Frank Sinatra und seiner ersten Ehefrau Nancy Barbato, Schwester von Frank Sinatra jr. und Nancy Sinatra.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1968 lebte Tina Sinatra einige Zeit in München mit dem Regisseur Michael Pfleghar zusammen und arbeitete in den Bavaria Studios an einigen Fernsehproduktionen mit. Auch in den USA trat sie in den 1970er Jahren in einer Reihe von Fernsehfilmen auf.

Im Jahr 1992 produzierte sie für den Fernsehsender CBS die mehrstündige Miniserie Sinatra – Der Weg an die Spitze über das Leben ihres Vaters, mit Philip Casnoff in der Titelrolle. 2004 war sie Co-Produzentin des Remake von The Manchurian Candidate, eines 1962 mit ihrem Vater in der Hauptrolle erstmals verfilmten Thrillers. Einem 1991 erschienenen Bildband mit ausgewählten Werken des Hobbymalers Frank Sinatra folgten 2000 ihre Memoiren My Father’s Daughter.

Ihre Ehe (1974–1978) mit dem Komponisten und Musikproduzenten Wes Farrell blieb kinderlos.

1997 gehörte Sinatra zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes an Bundeskanzler Helmut Kohl, der das Verhalten des deutschen Staates gegenüber der Scientology-Sekte mit der Judenverfolgung im Dritten Reich verglich. Der Brief wurde in der International Herald Tribune abgedruckt und sorgte in Deutschland für große Empörung.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tina Sinatra (Hg.): Frank Sinatra – A Man And His Art. Random House, Westminster 1991, ISBN 0-394-58297-7.
  • Tina Sinatra/Jeff Coplon: My Father’s Daughter. A Memoir. Simon & Schuster, New York City 2000, ISBN 0-7432-0433-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Logik der Eskalation in: Süddeutsche Zeitung vom 20. Januar 2008