Tischtennis-Weltpokal

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Der Tischtennis-Weltpokal ist eine Vereins-WM für Tischtennisclubs. Sie wird seit dem Jahr 2002 zuerst jährlich, dann halbjährlich und nun in unregelmäßigen Abständen ausgetragen, weshalb das Jahr nicht im offiziellen Turniernamen erscheint.

Sieger der Weltpokale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 2001 gab es eine Weltmeisterschaft für Tischtennisclubs, an der allerdings nur zwei Teams teilnahmen. Der belgische Top-Vertreter Royal Villette Charleroi trat gegen den besten Club Chinas, damals Sichuan Quanxing an. Der Titel ging an die "La Villette".

Name Siegerteam Teilnehmer
1st Table Tennis World Trophy 2002 French Caen Tennis de Table 4
2nd Table Tennis World Trophy 2003 Belgian Royal Villette Charleroi 5
3rd Table Tennis World Trophy 2004 Belgian Royal Villette Charleroi 6
4th Table Tennis World Trophy 2005 Chinese Shandong Luneng 8
5th Table Tennis World Trophy (2006) Chinese Shandong Luneng 10
6th Table Tennis World Trophy (2006) Belgian Royal Villette Charleroi 12
7th Table Tennis World Trophy (2007) Chinese Shandong Luneng 16
8th Table Tennis World Trophy (2007) Belgian Royal Villette Charleroi 24
9th Table Tennis World Trophy German Borussia Düsseldorf 30
Neuauflage 2011 Chinese Shandong Luneng 16

Weltpokal 2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es nahmen nur vier Vereine Teil: Caen Tennis de Table aus Caen in Frankreich, Sichuan Quanxing aus China, Borussia Düsseldorf aus Deutschland und Gastgeber Royal Villette Charleroi aus Belgien. Es wurde in einer Liga im Round Robin gespielt. Für einen Sieg erhielt ein Team 2, für eine Niederlage 1 Punkt.

Endstand

  1. French Caen Tennis de Table (6 Punkte)
  2. Belgian Royal Villette Charleroi (4)
  3. German Borussia Düsseldorf (4)
  4. Chinese Sichuan Quanxing (4)

Weltpokal 2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Modus änderte sich nicht gegenüber 2002, außer dass eine Mannschaft mehr mitwirken durfte. Charleroi holte sich mit vier Siegen in vier Spielen den Titel vor Shanghai Shenhua aus China. Dritter wurde erneut Düsseldorf, das beide Matches gegen die beiden Topplatzierten verlor. Auf Vier landete SVS Niederösterreich und punktgleich auf Platz fünf schloss Titelverteidiger Caen das Turnier mit nur einem Sieg (gegen Charleroi) ab.

  1. Royal Villette Charleroi (7)
  2. Shanghai Shenhua (7)
  3. Borussia Düsseldorf (6)*
  4. SVS Niederösterreich (5)
  5. Caen Tennis de Table (5)

Düsseldorf lag bis zum letzten Spiel durchgehend in Führung, bis man 0:3 gegen Charleroi verlor.

Weltpokal 2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit sechs Teams in zwei Gruppen zu je drei Teams begann der Cup. Er endete mit einem 3:0-Sieg für Titelverteidiger Charleroi im Finale der Gruppensieger gegen Borussia Düsseldorf.

Weltpokal 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jetzt mit acht Teams lockte der Cup immer mehr Zuschauer in die Arena in Bremen. Im Gruppensiegerfinale holte sich Shandong Luneng mit den Topstars den Titel durch ein 3:1 gegen Borussia Düsseldorf, das nun endgültig zur "Mannschaft mit Endspiel-Fluch" erklärt wurde.

5. Weltpokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luneng verteidigte den Titel im Finale der Gruppensieger, nun aus Fünfergruppen, gegen Düsseldorf. Den einzigen Punkt für die Deutschen holte Bojan Tokic.

6. Weltpokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die La Villette schlug in einem lange andauernden Finale in Sydney Timo Bolls TTV Gönnern nun aus Sechsergruppen mit 3:2.

7. Weltpokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab jetzt zogen die vier Gruppensieger ins Halbfinale ein. Die Sieger hießen Luneng und Charleroi, die sich im Finale einen heißen Kampf lieferten. Luneng siegte 3:2.

8. Weltpokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Finale Düsseldorf - Charleroi endete 3:4.