Tivoli-Park (Ljubljana)

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Tivoli-Park, Blick vom Schloss Tivoli

Der Tivoli-Park (slowenisch Mestni park Tivoli - Stadtpark Tivoli) ist mit etwa fünf km² die größte Parkanlage in Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens. Er befindet sich am westlichen Rand des Stadtbezirks Zentrum und erstreckt sich bis in die Bezirke Šiška im Norden, Vič im Süden und Rožnik im Westen.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Eingang des Tivoli-Parks ist von der Laibaicher Altstadt zu Fuß in etwa 15 Minuten zu erreichen. Im Eingangsbereich werden auf der Jakopič-Promenade (der Hauptallee des Parks) ganzjährige Großformat-Fotoausstellungen im Freien präsentiert. Die Parkanlage mit Blumenfeldern und altem Baumbestand wird durch zahlreiche Statuen und mehrere Fontänen ergänzt. Das Parkgelände geht mit Spazierwegen und Trimmpfaden, an denen sich Turngeräte befinden, zum bewaldeten Aussichtsberg Rožnik über. Das zentrale Gebäude des Parks, Schloss Tivoli, beherbergt das Internationale Kunstgrafikzentrum MGLC.[1] Im Schloss Cekin befindet sich das Museum für neuere Geschichte Sloweniens.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tivoli-Park wurde 1813 nach den Plänen des Ingenieurs Jean Blanchard angelegt, als Ljubljana die Hauptstadt der französischen Illyrischen Provinzen war. Er verband zwei bestehende Parks rund um das Schloss Tivoli (damals Schloss Unterthurn) und um das Schloss Cekin und verband sie mit der Innenstadt von Ljubljana. Der Park wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach einer gleichnamigen Gastwirtschaft neben dem Schloss Unterthurn benannt.[2][3]

Zwischen 1921 und 1939 richtete Jože Plečnik die Jakopič-Promenade von der Innenstadt zum Schloss Tivoli ein, die nach dem impressionistischen Maler Rihard Jakopič benannt wurde.

Seit 1951 ist der Zoo von Ljubljana Teil der Anlage. Seit 1984 steht der Park unter Naturschutz.[4]

Bauwerke im Tivoli-Park[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Tivoli
Schloss Cekin

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Tivoli City Park – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schloss Tivoli: Internationales Kunstgrafikzentrum. Abgerufen am 23. Juli 2022.
  2. August Dimitz: Geschichte Krains von der ältesten Gesellschaft bis auf das Jahr 1813. Vierter Theil. Ig. v. Kleinmayr und Fed. Bamberg, Laibach 1876, S. 240 (sistory.si [PDF]).
  3. Heinrich Costa: Reiseerinnerungen aus Krain 1848. 1848, abgerufen am 23. Juli 2022.
  4. Der Tivoli-Park in Ljubljana und der Zoo von Ljubljana (Slowenien). Abgerufen am 23. Juli 2022.

Koordinaten: 46° 3′ 19″ N, 14° 29′ 47″ O