Tiwanaku

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Koordinaten: 16° 33′ 18″ S, 68° 40′ 25″ W

Ruinenstätte Tiwanaku
Tiwanaku21.jpg
Kalasasaya mit der Ortschaft Tiawanacu im Hintergrund
Templo de Tihuanacu - L-00-31 croped.jpg
Ponce-Monolith mit Sonnentor im Hintergrund

Tiwanaku (spanisch: Tiahuanaco) ist eine bedeutende Ruinenstätte des Tiwanaku-Staats nahe der Ortschaft Tiawanacu im Westen Boliviens. Als eine der wichtigsten archäologischen Stätten Südamerikas wurde sie im Jahr 2000 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Erst ein Bruchteil der einstigen Stadt wurde freigelegt und von Archäologen untersucht.

Östlich der heutigen Stadt Tiawanacu befindet sich der Kern der Ruinenstätte. Die wichtigsten Areale dieses Kerns sind sieben Stein- und Erdstrukturen, die heute bekannt sind als der halbunterirdische Tempel, Kalasasaya, Putuni, Chunchukala, Kherikala, Kantatayita und Akapana. Etwas weiter südwestlich liegt Pumapunku.[1]

Tiwanaku ist innerhalb Boliviens ein indigenes Symbol, global ist die Ruinenstätte eher berühmt für die Monumentalstruktur Pumapunku.[2]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ursprüngliche Name für Tiahunaco ist unbekannt. Eine einheitliche Schreibweise existiert nicht. Er existiert in zahllosen Variationen, wie zum Beispiel Tihuanaku, Tihuanacu oder Tiwanacu. Dennoch war die gebräuchlichste Schreibweise während des 20. Jahrhunderts Tiahuanaco. Nach Marcos Jiménez de la Espada und William Bollaert hätte die Stätte einen Namenswechsel durchgemacht. Der ursprüngliche Name sei nach de la Espada und Bollaert Chucahua bzw. Chuachua gewesen. Ob der Ort jedoch tatsächlich einst Chucahua genannt wurde, ist unklar. Unklar ist auch die Bedeutung. Eine Hypothese besagt, dass sich das Wort Tiahuanaco zusammensetzt aus dem Quechua­wort ,tiyay' („sich setzen“) und Guanaco was zusammen etwa „Setz dich nieder, Guanaco!“ ergeben würde. Eine andere These besagt, dass sich der Name zusammensetzt aus thia (Aymara für „ringsherum“) und huañaatha (trocken), also soviel wie „vertrocknetes Ufer“ bedeutet.[3][4] In moderner Literatur wird meist die „pseudo-indigene“ Schreibweise Tiwanaku verwendet. Diese Bezeichnung entstammt linguistischer Fehlinformation, da hier die zweite Silbe – ya – weggelassen wird, die jedoch durch die Etymologie und die hispanisierte Schreibweise Tiahuanaco nahelegt wird.[5][6] Der spanische Jesuitenmissionar Bernabé Cobo behauptet in seinem Buch Historia del Nuevo mundo (Geschichte der Neuen Welt), dass die indigene Bevölkerung ihm mitgeteilt habe, Tiwanakus Eigenname sei Taypikala, was soviel wie „Stein in der Mitte/im Zentrum“ bedeutet. Dieser Name betont den Glauben der indigenen Bevölkerung in die transzendenten Rolle Tiwanakus bei der Entstehung der menschlichen Gesellschaft (siehe Abschnitt Indigene Legenden und Mythen).[7][8]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tiwanaku südöstlich des Titicacasees und weitere bedeutende Tiwanaku-Siedlungen wie Lukarmata im Norden und Qhunqhu Wankani (Khonkho Wankane) im Süden

Die Ruinenstätte am zeitweise trockenfallenden Río Tiwanaku in der kargen Altiplano-Hochebene auf knapp 4000 m Höhe liegt etwa 75 km (Fahrtstrecke) westlich von La Paz an der Hauptstraße nach Desaguadero (Grenzübergang nach Peru) und 15 km südöstlich des Titicacasees.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das historische Tiwanaku war das religiöse und administrative Zentrum von vorinkaischen Kulturen rund um den Titicacasee in der Zeit von 1500 v. Chr. bis 1200 n. Chr. Die Sprache war vermutlich Puquina.[9] Die ersten Besiedlungsspuren stammen aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. Um 300 v. Chr. begann Tiwanaku, zu einem Zentrum für Religion und Kultur anzuwachsen, und fand seinen Höhepunkt zwischen 600 und 900 n. Chr.[10]

Durch Altersbestimmung an ausgegrabenen Keramikgegenständen sind chronologische Phasen zu erkennen, die zwischen 300 v. Chr. und 1000 n. Chr. liegen. Die Hauptphase der Bebauung konnte zusätzlich durch vielfache Datierungen mit der C14-Methode auf den Zeitraum zwischen 600 und 900 n. Chr. eingegrenzt werden, was mit der Chronologie der Keramikphasen IV und V übereinstimmt.[11] In seiner Blütezeit reichte der Einfluss von Tiwanaku von der Atacama-Wüste an der pazifischen Küste bis zur Provinz Cochabamba sowie Teilen des heutigen Argentiniens.

Am Ende des ersten Jahrtausends fiel Tiwanaku einer klimatischen Veränderung und der damit verbundenen Dürreperiode zum Opfer. Diese führte dazu, dass die Stadt für viele Jahre verlassen wurde. Anders als zuvor durch Posnansky angenommen, lag Tiwanaku nicht direkt am Titicacasee[12], sondern war auf Regenlandwirtschaft angewiesen, wozu in den Feldern um Tiwanaku fortschrittliche Bewässerungs- und Speichersysteme errichtet wurden.[13]

Als die Inka das Gebiet erreichten, fanden sie Tiwanaku bereits verlassen vor. In der Spanischen Kolonialzeit wurde das historische Areal geplündert und bis ins 20. Jahrhundert hinein als Steinbruch benutzt. Die meisten Forscher sehen in der heutigen Aymara-Bevölkerung des Titicaca-Beckens Nachkommen der früher heterogeneren Bevölkerung der Region von Tiwanaku, der Lupaca und Pacajes, die nach dem 16. Jahrhundert in den Aymara aufgegangen seien. Andere Forscher halten die Pukina für die Träger der frühen Dynastien von Tiwanaku.[14]

Entdeckung und Forschungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als die Inka die Ruinenstätte entdeckten, staunten sie über die Steinbearbeitung. Beispielsweise erstaune Huayna Capac als er die Ruinen zum ersten Mal sah.[15] Pachacutic kam nach Tiwanaku, um die Gebäude zu inspizieren und bewunderte die Gebäude die er zu Gesicht bekam, da er solche noch nie zuvor gesehen hatte. Er wies seine Männer an diese Architektur sorgsam zu studieren, da er die Gebäude in Cuzco in gleicher Weise errichtet haben wollte.[16] Seitdem die Europäer die Monumentalstrukturen am südlichen Ende des Titicacasees zum ersten Mal sahen, staunten sie über das Können der Menschen, die sie herstellten. Die Reste der Stadt wurden erstmals im 16. Jahrhundert von Pedro de Cieza de León beschrieben; er stieß im Jahr 1549 auf die Ruinen, als er auf der Suche nach der Hauptstadt der Inkas in Qullasuyu war.[10] Die Einwohner von Tiwanacu lachten Cieza aus als er sie fragte, ob die Inka die Monumentalstrukturen von Tiwanaku errichteten. Sie erzählten ihm, dass die Gebäude lange vor der Regentschaft der Inka errichtet worden seien. Sie konnten aber die Frage nicht beantworten, wer sie errichtete. Die Chronisten waren beeindruckt von den Ruinen, der Größe der Steine, die vor Ort verwendet wurden, und der Präzision, mit der die Steine bearbeitet. Niemand konnte erklären, wie die Steine bewegt oder mit welchen Werkzeugen sie geformt wurden.[17] Alle Forschungsreisenden, die je die Ruinenstätte besuchten staunten über die Technik und die Form der Steinblöcke.[18] Die einzige Ausnahme ist Bandelier, der jedoch höchstwahrscheinlich die feine Steinarbeit übersehen hat.[19] Frühe Gelehrte betonten stets die Rätselhaftigkeit der Stätte. Beispielsweise beschrieben Ernst W. Middendorff (der die Ruinenstätte 1887 besuchte) und Johann Jakob von Tschudi (der Tiwanaku 1858 besuchte) die Ruinenstätte als Rätsel welches nicht leicht zu lösen sei.[20] Der deutsche Naturforscher Alphons Stübel war einer der ersten, der systematische Forschungsarbeit in Tiwanaku vornahm.[21] Alfons Stübel und Max Uhle veröffentlichten im Jahr 1892 ihr richtungsweisendes Werk Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú, in dem sie die Stätte als „unstreitig als die merkwürdigste aller auf südamerikanischem Boden“ beschreiben.[22]

Zu den ersten Forschungsreisenden der Moderne zählten Max Uhle, der den Ort besuchte, als er noch ein Übungsplatz der bolivianischen Streitkräfte war, und Arthur Posnansky, dem es gelang, die Überreste zu fotografieren, bevor Tiwanaku als Steinbruch für den Kirchen-, Profan- und Eisenbahnbau genutzt wurde. Die erste stratigraphische Grabung leitete 1934 der Archäologe Wendell Clark Bennett.[23] Die einzigen Forscher, die die Steinarchitekturen von Tiwanaku systematisch untersuchten waren Léonce Angrand (1848), Alfons Stübel (1892) und Protzen und Nair (2013). Zu den Experten im Bereich „Tiwanaku-Ikonografie“ bzw. SAIS (Southern Andean Iconographic Series) gehören Patricia Knobloch und William Isbell.

Fotos von archäologischen Ausgrabungen 1903–1904

Plünderung, Zerstörung und Amateurarchäologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tiwanaku 04.jpg
Akapana.JPG


Links: Überbleibsel der originalen Stützmauern von Akapana; rechts: pseudowissenschaftliche Rekonstruktion aus Adobe, obwohl die Originalmauern aus unzähligen Steinen zusammengesetzt waren

Tiwanaku ist eine der größten geplünderten archäologischen Stätten Südamerikas. Plünderer haben in den letzten 500 Jahren Pumapunku und den Rest von Tiwanaku so stark geplündert und zerstört, dass keiner der Monolith­blöcke mehr an seiner ursprünglichen Position steht.[24]

Die größte Zerstörungswelle erfuhr Tiwanaku im frühen 20. Jahrhundert. Beim Bau der Eisenbahnlinie von La Paz bis nach Guaqui wurden unzählige Monumentalstrukturen, Statuen und Stelen mit Dynamit gesprengt.[25] Aus diesem Grund ist nahezu keine stehende Architektur erhalten und alles heute sichtbare ist dilettantisch rekonstruiert und gibt einen völlig falschen Eindruck von der einzigartigen Tiwanaku-Architektur.

Max Uhle war über den Zustand der Fundstätte Tiwanaku entsetzt und forderte die bolivianische Regierung zu deren entschiedenerem Schutz auf. Er habe gesehen, wie Militärschützen das Sonnentor als Zielscheibe benutzten.[26] Dreißig Jahre später rettete Arthur Posnansky fotografisch für die Archive, was vom Tempelkomplex übrig blieb. Zuvor war die Stätte bereits zum größten Steinbruch für den Kirchen-, Eisenbahn- und Profanbau von La Paz verkommen. Im Folgenden wurde versucht, Teile der präkolumbischen Ruinenstätte zu rekonstruieren. Carlos Ponce Sanginés führte Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre Rekonstruktionen durch. Die Rekonstruktion war so dilettantisch, dass sie eine völlig verzerrte Sicht auf die Tektoniken der Tiwanaku-Architektur wiedergibt.[27][28]

Moderne zeremonielle Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evo Morales in Tiwanaku mit pseudo-tiwanakanischem Gegenstand und viereckigem Hut

Seit 2006, als mit Evo Morales zum ersten Mal ein Indigener Präsident wurde, wird Tiwanaku regelmäßig für aufwändige Zeremonien genutzt. Beispielsweise fand im November 2020 eine symbolische Übergabe des Kommandostabs durch Aymara-Schamanen an Präsident Luis Arce und Vizepräsident David Choquehuanca statt. Auch der rituelle Empfang des ersten Lichts nach der Wintersonnenwende erfuhr eine erhebliche Aufwertung.

Indigene Legenden und Mythen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Grund, warum Tiwanaku bei den indigenen Völkern als heilig angesehen wird, ist die Rolle von Tiwanaku bei der indigenen Schöpfungsgeschichte (Genesis) in der Andenwelt. Viele Mythen, die die Erschaffung der Welt bei Tiwanaku beschreiben, wurden durch die spanischen Konquistadoren dokumentiert. Diese Mythen existieren in unzähligen Varianten, weisen jedoch signifikante Gemeinsamkeiten auf. Sie erzählen die Geschichte einer vormenschlichen Welt der Dunkelheit (da Sonne und Mond noch nicht erschaffen worden sind), die durch den Erschaffer Wiraqucha Pachyachachic (Erschaffer aller Dinge), der als unsichtbarer Herr beschrieben wird, zerstört wird. Nach dem Mythos stieg Wiraqucha aus dem Titicacasee empor und zerstörte diese Welt durch ein Inferno und eine Sintflut. Während Wiraqucha emporstieg begann sich bei Tiwanaku „Tag und Nacht“ zu formieren und er befahl, dass sich „die Sonne in ihre Bahn begeben soll“. Er begab sich nach Tiwanaku und erschuf dort Riesen, Menschen, Tiere und alle anderen Dinge. Nachdem er die Bewohner und die Riesen von Höhlen, Flüssen und Quellen rief, die über die mystische Landschaft der Schöpfungszeit verstreut waren, verwandelte er einige der Riesen wegen ihres gotteslästerlichen Verhaltens aus Wut in Stein. Die Ursünde bestand also in einer unzureichenden Huldigung des Schöpfers. Zwei Überlebende, die zusammen mit Wiraqucha in Tiwanaku blieben wurden gesandt, um eine neue Rasse von Menschen im Namen des Schöpfers hervorzurufen.[29][30][31] Die Inkas glaubten, dass die monolithischen Skulpturen von Tiwanaku dem Schöpfergott Wiraqucha als Modelle dienten, um die ersten Menschen zu erschaffen.[32]

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tiwanaku-Architektur (insbesondere der Pumapunku-Stil) weist sowohl technische als auch architektonische Merkmale auf, die einzigartig sind. Viele dieser Merkmale sind bemerkenswerte Erfindungen, die nach heutigem Stand des Wissens weder in der Architekturgeschichte der Anden noch sonst wo auf der Welt bekannte Vorläufer haben.[33]

Monolithen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Tiwanaku gefundenen Monolithen werden im Allgemeinen vier Kategorien zugeordnet:

Einige Pukara-Skulpturen sollen ebenfalls aus Tiwanaku stammen, zum Beispiel die Pucará-Figurine.

Steinbearbeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Puma Punku7.jpg
Puma Punku12.JPG


Steinbearbeitung bei Pumapunku.

Die spanischen Konquistadoren rätselten, wie die Tiwanakaner ohne spezielle Werkzeuge die Bearbeitung und den Transport der tonnenschweren Steine bewerkstelligen konnten. Pedro de Cieza de León schrieb über die Steinarchitekturen von Tiwanaku, dass „[…] es eine Sache von fantastischer Größe ist und wenn ich es mir recht überlege, begreife und verstehe ich es nicht mit welchen Instrumenten und Werkzeugen sie diese hergestellt haben.“[34] Nach Alfons Stübel und Max Uhle gebe es sowohl ein „architektonisches Problem“, als auch ein „technisches Problem“. Die technischen Mittel, die den Tiwanakanern zur Verfügung standen, stünden „[…] in keinem Verhältnisse zu der Höhe ihrer Leistungen […]“. Gewisse technische Errungenschaften anderer Völker seien unverstanden damit nicht nachahmbar.[35] Nach den Architekturhistorikern Jean-Pierre Protzen und Stella Nair seien die in Tiwanaku gefundenen doppelt gebogenen Architrave mit ihren steil parabolisch verlaufen Rückseiten (wie z. B. der Kantatayita-Architrav) für moderne Steinmetze schwer replizierbar.[36][37]

Die bekannten und dokumentierten Werkzeuge der Inka-Steinmetzkunst sind Schlagsteine, Bronze-Stemmeisen, Lot und Seile. Diese wurden jedoch nach den Architekturhistorikern Jean-Pierre Protzen und Stella Nair bei den Steinblöcken von Tiwanaku nicht verwendet. Nach diesen Autoren gebe es Hinweise auf die gelegentliche Verwendung von Sägen oder Feilen sowie Schleifmaschinen. Die Oberflächenbearbeitung der Steinquader der Inka würde nicht so perfekt sein wie die der Tiwanakaner. Insgesamt stellen Jean-Pierre Protzen und Stella Nair fest, dass die Tiwanakaner bei den glatten Oberflächen, perfekt ebenen Flächen und den exakten rechten Innen- und Außenwinkel bei den fein zugerichteten Steinen auf Techniken zurückgriffen, die den Inka unbekannt waren und der heutigen Archäologie zu dieser Zeit noch unbekannt sind. Die scharfen und präzisen Innenwinkel von 90 ° wurden höchstwahrscheinlich nicht mit Schlagsteinen angefertigt. Egal wie fein die Spitze des Schlagsteins sei, er könne niemals die scharfen rechten Innenwinkel erzeugen, die beim Tiwanaku-Mauerwerk zu sehen seien. Die Bauwerkzeuge der Tiwanakaner, mit vielleicht der möglichen Ausnahme von Schlagsteinen, bleiben nach Jean-Pierre Protzen und Stella Nair im Wesentlichen unbekannt und müssen noch entdeckt werden.[38] Nach den beiden Architekturhistorikern wurden noch nie in der Geschichte Werkzeuge gefunden, „[…] die positiv mit dem Bau in Tiahuanaco in Verbindung stehen“.[39] Nach der Kunsthistorikerin Jessica Joyce Christie hätten die Experimente von Jean-Pierre Protzen und Stella Nair gezeigt, dass die Tiwanaku-Baumeister möglicherweise über zusätzliche Werkzeuge verfügten, die die Erstellung exakter geometrischer Schnitte und Formen ermöglichten und über die die Archäologie keine Aufzeichnungen hat.[40]

Zement-Hypothese[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spekulationen über die Verwendung von Zement zur Herstellung der Steinquader von Tiwanaku reichen weit zurück. Richard Inwards (Präsident der Royal Meteorological Society zwischen 1894 und 1895) wurde 1866 nach Bolivien geschickt. Wie andere vor und nach ihm war er von den makellos verarbeiteten Steinen in Tiwanaku beeindruckt. Der Pfarrer von Tiwanaku sagte ihm, dass man allgemein annehme, dass die Blöcke nicht aus Stein, sondern aus einer Art Zement seien. Er glaubte dies nicht, bekundete jedoch schließlich: „Ich muss zugeben, dass ich künstliche Steine gesehen habe, die so stark natürlichen ähneln, dass es schwierig wäre, den Unterschied zu erkennen“. Er konnte ebenso auf keinem der Steine Meißelspuren erkennen.[41] Der Archäologe Percy Fawcett (1867–1925) schlug vor, dass die Inka ein Kraut besaßen, das Stein erweichen konnte.[42] Auch der Priester Jorge Lira (1912–1984), der die Legenden der Ureinwohner von dokumentierte, behauptete, das „bestgehütete Geheimnis der Inkas“ entdeckt zu haben, das seiner Ansicht nach eine „Substanz pflanzlichen Ursprungs war, die Steine verflüssigen kann“.[43] Nach diesem Mythos waren die Gründer von Tiwanaku ein uraltes Volk, welches „das später vergessene Geheimnis gekannt hatte, Steine mit Pflanzenextrakten zu verflüssigen.“[44] Der Legende nach erschien dem ersten Inka ein Jacachu-Vogel, als er überlegte, wie man am besten einen Tempel errichtet, und sprach: „Oh großer Inka, pflanze diesen Samen und ein Busch wird wachsen. Nimm Blätter vom Busch, dann zermahle sie mit Wasser zu einer Paste und streiche die Paste auf den Stein, den du zu schneiden wünschen. Die Paste wird den Stein weicher machen, sodass du ihn schneiden kannst.“[45]

Der Mikrobiologe Albert Schatz erklärte über die Inka-Architektur (es besteht ein wissenschaftlicher Konsens darüber, dass sich die Inka die Tiwanaku-Architektur kulturell aneigneten), dass eine alte Legende behauptet, dass es durch Erweichen des Gesteins mit Pflanzenextrakten aus bestimmten Blättern hergestellt wurde. Er gibt an, dass die Inkas diese Technik von Vögeln gelernt hätten, die denselben Blattsaft verwendeten, um Gestein in Ton zu verwandeln, um im Felsen ihre Nester zu bauen. Laut Schatz existiert ein übersehener Bericht eines spanischen Kapitäns aus dem Jahr 1609, in dem er angibt, dass die Inkas einen rotschlammartigen Zement verwendeten. Er glaubt, dass die Legende vom Erweichen der Steine „Glaubwürdigkeit“ besitzt und die rote Farbe ein Ergebnis von Polyhydroxypolycarboxylaten sein könnte, die rote Eisenkomplexe bilden.[46] Diese Hypothese wurde auch von Hiram Bingham, dem Entdecker von Machu Picchu, vertreten. Der Architekturhistoriker Jean-Pierre Protzen nennt die Hypothese, Steine mit Pflanzenextrakten zu erweichen „Spekulation“. Darüber hinaus gibt er an, dass seine Arbeit zeigen würde, dass das megalithische Mauerwerk innerhalb der technologischen Reichweite der Inkas lag.[47] Er beschreibt die Theorie, dass Pflanzenextrakte die Steine verflüssigen konnten, als einen Mythos, der weiterhin aufrechterhalten wird.[48] Dass die Inkas ein Kraut besessen hatten, dessen Extrakt Stein verflüssigen konnte, ist eine Erklärung, die in Cuzco (in Hinblick auf die Cuzco-Mauern) immer noch weit verbreitet ist.[49] Protzen bezeichnet diese Erklärung als „prosaisch“ und glaubt, dass es eine bessere Antwort für das viel bewunderte Inka-Mauerwerk geben müsse, als das Verflüssigen von Gestein.[50]

Laut Frank Hole und Robert Heizer haben sich viele der Steine in Tiwanaku „als zu schwer für den Transport erwiesen“, da einige etwa 100 Tonnen wiegen würden. Hole und Heizer geben an, dass im Laufe der Zeit der Glaube gewachsen ist, dass diese Steine, die sie „kolossal“ nennen, aus Beton bestehen und Gold enthalten müssen. Daher hätten Schatzsucher die Sandsteinplattform von Pumapunku in Stücke zertrümmert.[51] Laut Stella Nair sind die Steine von Pumapunku „atemberaubend glatt“. Sie stellt fest, dass moderne Reiseleiter behaupten, die Steine seien mit Lasern geschnitten oder wie Zement gegossen und poliert worden. Laut Nair sind beide Vorschläge „offensichtlich falsch“.[52] Laut Dick Teresi würde die „Theorie des flüssigen Gesteins“ die Lage des etwa zehn Tonnen schweren Sonnentors auf einem isolierten Plateau bei Tiwanaku erklären. Laut Teresi sei diese Theorie jedoch Spekulation und auch der Brookhavener Chemiker Edward V. Sayre kommentierte: „Es ist faszinierend, aber definitiv umstritten“.[53]

Moderne wissenschaftliche Untersuchungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2019 wurde im Rahmen einer gemeinsamen Forschungsarbeit zwischen dem Geopolymer-Institut (Frankreich) und der UC San Pablo (Peru) eine detaillierte Analyse der Pumapunku-Sandstein-Megalithen und grauen Andesit-Aufbauten veröffentlicht. In der in der Fachzeitschrift Materials Letters veröffentlichten Studie[54] kamen die Autoren zu dem Schluss, dass die Steine nicht geologisch entstanden sind, sondern aus Geopolymerbeton bestehen. Im Fall der Megalithen aus rotem Sandstein sei dieser Beton aus kaolinitisiertem Sandstein und Natron (Na2CO3) hergestellt worden. Im Fall der kleineren grauen Andesit-Aufbauten kamen sie zu dem Schluss, dass sie mit einer Nasssand-Geopolymer-Formtechnik (wet-sand geopolymer molding technique) gegossen wurden. Die Steine seien aus nicht konsolidiertem vulkanischem Tuff hergestellt worden, dem ein organo-mineralisches Geopolymer-Bindemittel hinzufügt worden sei, das aus Carbonsäuren bestand, die aus lokaler Biomasse und Guano extrahiert wurde. Davidovits berichtet, dass der deutsche Geologe Alphons Stübel und der deutsche Archäologe Max Uhle erstmals über die Existenz einer amorphen Substanz im Vulkangestein berichteten. In ihrem Buch „Die Ruinenstätte von Tiahuanaco.“ schreiben sie über eine Probe, die einer Tiwanaku-Skulptur entnommen wurde: „Runde Nester amorpher Substanz, in der Mitte licht braun gefärbt, nach den Rändern verblassend, wurden vereinzelt bemerkt.“[55][56][57] Nach Angaben der Autoren konnten sie die künstlichen Geopolymere im Labor reproduzieren und als Ergebnis einen Geopolymer-Beton mit ähnlichen Eigenschaften erhalten. Davidovits und Huaman glauben, dass ihre Arbeit die uralte Legende vom verflüssigen der Steine bestätigen würde.

Laut Zoi Ralli und Stavroula Pantazopoulou weist der Geopolymer von Pumapunku eine hohe Ähnlichkeit mit modernen Geopolymer-Baustoffen auf.[58] Laut Markssuel Teixeira Marvila und Afonso Rangel Garcez de Azevedo u. a. (Universidade Estadual do Norte Fluminense) belegen Davidovits Studien zu Tiwanaku die Langlebigkeit alkaliaktivierter Materialien.[59]

Der Chemiker Fernando García hält es für „völlig möglich“, dass die Steine von Puma Punku „künstlich“ sind. Seine Sichtweise basiert wie die des französisch-peruanischen Teams auf der Tatsache, dass alle dazu benötigten Materialien in der Umgebung von Tiwanacu vorhanden seien; dies sei während der im Juli 2018 vorgestellten Studie belegt worden. Zudem sei die traditionelle Chicha verwendet worden, um Steine zu gießen:

«Para la creación de rocas artificiales se necesita sodio, ácidos carboxílicos y otros elementos que los tiwanacotas conocían. Ácido cítrico, el ácido acético, que es el vinagre, ya lo tenían a través de la chicha. Químicamente el almidón de la chicha se lo sacarifica, eso produce glucosa, eso se fermenta y produce alcohol, eso se fermenta y se produce vinagre.»

„Für die Herstellung von künstlichen Steinen werden Natrium, Carbonsäuren und andere Elemente benötigt, von denen die Tiwanacota wussten, dass sie benötigt werden. Zitronensäure, Essigsäure, das ist Essig, sie hatten es schon durch die Chicha. Chemisch wird die Stärke von Chicha verzuckert, daraus entsteht Glukose, daraus wird fermentiert und es entsteht Alkohol, daraus wird fermentiert und es entsteht Essig.“[60]

Davidovits bezieht sich auf eine Studie von Moore (1989) nach der ein einziger Haushalt eine Produktionskapazität von 515 Litern Chicha gehabt hätte, was genug für 171 Menschen sei (laut der Studie sei dies einer von drei „der rätselhaftesten Aspekte des Tiwanaku-Phänomens“). Daher nimmt er an, dass dies eine industrielle Herstellung von Chicha sei, die primär nicht dem alkohololischen Genuss, sondern zur Herstellung von Steinen.

Es gebe nach García zudem Belege, dass El Fuerte de Samaipata, kein natürlicher Felsen ist der bearbeitet wurde, sondern ein gigantischer Haufen erhärteter Geopolymer-Zement. Laut der Ethnologin Ana Laura Vázquez Miranda „ist diese Chemie keine schwer zu beherrschende Wissenschaft“. Es sei eine Erweiterung des Wissens der Tiwanakaner in Keramik, Mineralien, Bindemitteln, Pigmenten und vor allem eine hervorragende Kenntnis ihrer Umwelt. „Ohne die Auswahl eines guten Rohmaterials hätten diese außergewöhnlichen Denkmäler vor 1400 Jahren nicht entstehen können.“ Diese wissenschaftliche Entdeckung bestätige lokale Legenden, die besagen: „Die Steine wurden mit Pflanzenextrakten hergestellt, die in der Lage sind, Felsen zu erweichen.“ Vázquez Miranda betont, dass die Hypothese einer uralten verlorenen Superzivilisation oder der außerirdischen Intervention falsch ist. Die Tiwanakaner seien intelligente Menschen gewesen. Sie hätten ihre Umwelt perfekt gekannt und hätten gewusst, wie sie die Ressourcen nutzen konnten, die die Natur ihnen bot.[60]

Qualität der Steinbearbeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der Nebenfiguren am Sonnentor, die nach Stübel und Uhle eine staunenswerte Ausführung zeigen würden.[61]

Seitdem die Europäer die Monumentalstrukturen am südlichen Ende des Titicacasees zum ersten Mal sahen, staunten sie über das Können der Menschen, die sie herstellten.[62] Beispielsweise wollte Ephraim George Squier aus Ehrfurcht nicht darüber spekulieren, wie Steine bearbeitet worden sein könnten, bekundete dennoch 1877:

“And I may say, once and for all, carefully weighing my words, that in no part of the world have I seen stones cut with such mathematical precision and admirable skill as in Peru, and in no part of Peru are there any to surpass those which are scattered over the plain of Tiahuanaco”

„Und ich kann ein für alle Mal sagen, dass ich, unter sorgfältiger Abwägung meiner Worte, in keinem Teil der Welt Steine gesehen habe, die mit so mathematischer Präzision und bewundernswerten Geschick bearbeitet wurden wie in Peru, und in keinem Teil Perus gibt es solche, die diese übertreffen die über die Ebene von Tiahuanaco verstreut sind.“[63]

Nach Jean-Pierre Protzen und Stella Nair seien die Konstruktionen von Tiwanaku zu Recht als die kunstvollsten und bemerkenswertesten Steinarchitekturen der Welt bezeichnet worden.[63] Es sei nach Protzen und Nair bei der Pumapunku-Steinarbeit fast unmöglich, Fehler im Schnitzprozess zu finden.[64] Nach dem Archäologen Alexei Vranich sei die Steinarbeit Tiwanakus Gegenstand von Spekulationen, detaillierten wissenschaftlichen Analysen sowie allgemeinem Erstaunen[65] Siegfried Huber vertrat die Meinung, dass

„nichts in ganz Altamerika unsere […] Ehrfurcht in gleicher Weise auf[ruft] wie diese granitene [sic!] Kunst von Tiahuanaco.“[66]

Alfons Stübel und Max Uhle zählten vier Punkte auf, die die Steinarchitekturen von Tiwanaku kennzeichnen würden:[35]

  • „Eine vollkommene Beherrschung der andesitischen Lava in der Ausarbeitung figürlicher Verzierungen in Relief (Thor von Ak-kapana [heute Sonnentor genannt]);“
  • „Vorzügliche Herstellung der Flächen an den architektonischen Blöcken, ausgezeichnete, mit genauen Winkeln versehene Vertiefungen (Nischen, Falze, vertiefte Rahmen u. s. w.), und scharfe regelmässige Kanten;“
  • „Allgemeine Anwendung und meisterhafte Ausführung rechtwinkeliger Formen;“
  • „Nie fehlende genaue Einhaltung der richtigen Massverhältnisse.“

Form und Zweck der Steinblöcke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Puma Punku H profile wall.JPG
7 Puma Punku.jpg


„H-Blöcke“ und „Kreuzsteine“, die „zusammengepuzzelt“ eine Fassade mit Miniaturtoren bilden

Castelnau bemerkte, dass die Steinblöcke die über die Hochebene von Tiwanaku verstreut sind extrem komplizierte Details aufweisen. Die höchste Konzentration dieser Steine gibt es bei Pumapunku. Diese seien nach Architekturhistorikern auch die faszinierendsten.[67] Über Form und Zweck der Steinblöcke schreiben Stübel und Uhle 1892:

„Die architektonischen Blöcke sind in Bezug auf die Zweckmässigkeit ihrer Ausarbeitungen so schwer zu verstehen, dass selbst die einfacheren erst nach langer, wiederholter Beschäftigung mit ihnen, womöglich unter Verwendung von Modellen, wie sie uns zur Verfügung standen, sich dem Verständniss zu erschliessen pflegen.“[68]

Als Beispiel führen Stübel und Uhle an, dass sie erst nach monatelanger nahezu täglicher Beschäftigung mit dem Modell eines einzigen Blocks herausfanden dass es sich um einen Torpfeiler handeln muss. Selbst Forschungsreisende mit außerordentlicher Beobachtungsgabe hätten Schwierigkeiten bei der Deutung der architektonischen Blöcke. Seien Verstand und Auge jedoch für diese Art von Architektur geschult, „[…] so müssten wir wahrscheinlich die Zweckmässigkeit jener Formen und deren sinnvolle Einfachheit in hohem Grade bewundern.“[68] Das ungewöhnliche sei die Gliederung aller Steinarchitekturen in einzelne verhältnismäßig große Bestandteile.[69] Nach Jean-Pierre Protzen und Stella Nair sei die Tiwanaku-Architektur gekennzeichnet durch raffinierte, puzzleartige Anordnungen.[70] Oft wurden die Motive nicht aus einem einzigen Block geschnitzt, sondern Puzzle-artig aus zwei oder mehr Blöcken zusammengesetzt, die jeweils einen Teil des Motivs hatten.[71] Pumapunku würde aus hunderten fein zugerichteten Steinen und zahlreichen Toren bestehen, die sich wie Teile eines gigantischen Puzzles verhalten würden.[72] Nach dem Archäologen Alexei Vanich ähnle das Gesamterscheinungsbild der Blöcke von Pumapunku dem eines kürzlich begonnenen Puzzles oder dem eines kunstvollen Lego-Sets.[73]

Verwendung von Krampen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwendung von Krampen gilt als eine Innovation der Andenwelt, da sie keine Vorläufer in den Anden hat.[74] Eine Analyse von Heather Lechtman ergab, dass die analysierten Krampen einer der Pumapunku-Kanäle aus einer Kupfer-Arsen-Nickel-Bronze-Legierung bestehen. Weiterhin ergab die Analyse, dass die geschmolzene Bronze direkt in die Krampenfasssungen der Kanalstücke gegossen wurde, die jeweils einen Teil der Krampenfassungen haben und puzzle-artig zusammengesetzt wurden. Durch den Prozess der Erhärtung wurden die Kanalstücke eng aneinandergezogen.[75] Der Guss deutet nach Protzen und Nair darauf hin, dass die Baumeister sich mit Tiegeln auf der Baustelle bewegten und die Fähigkeit hatten, nach Belieben Temperaturen zu erzeugen, die hoch genug waren, um das Kupfer bzw. die Kupferlegierung zu schmelzen. Zahlreiche Steinblöcke Tore etc. weisen Krampenfassungen oder Miniaturkrampenfassungen auf. Zudem besitzen einige Tore „versteckte Krampenfassungen“, die in eine oder sogar zwei Richtungen zeigen. Diese seien laut Protzen und Nair weltweit einzigartig.[76] Der Architekturhistoriker Jean-Pierre Protzen von der University of California, Berkeley merkt an, dass in der Vergangenheit oft argumentiert wurde, der alte Monumental-Kern von Ollantaytambo (z. B. die Mauer der sechs Monolithen) sei das Werk der früheren Tiwanaku-Kultur und sei von den Inka lediglich wiederverwendet worden:

Ollantaytambo Monolithen.jpg
Ollanta, Ollantaytambo, Peru - Laslovarga (27).jpg


Mauer der sechs Monolithen und T-förmige Krampenfassung bei Ollantaytambo

“An argument persists that the Wall of the six monoliths and the vanished structures from which the blocks have been recycled predate the Incas and were work of the earlier Tiahuanaco culture. Support for the argument is found in the step motif carved on the fourth monolith and the T-shape sockets cut into several blocks, both believed to be hallmarks of Tiahuanaco-style architecture. […] A variant of this argument is that Tiahuanacoid elements were brought to Ollantaytambo by […] stonemasons from Lake Titicaca. […] The only question here is why stonesmasons from Lake Titicaca should have remembered anything Tiahaunacoid when for several centuries nothing like it had been built. If anything remembers me of Tiahuanaco it is […] the T-shaped sockets and the regularly coursed masonry of strongly altered andesite. […] Many T-shaped sockets are indeed found at Tiahuanaco in particular at the site of Puma Punku […]”

„Ein Argument verbleibt, dass die Mauer der sechs Monolithen und die verschwundenen Strukturen, aus denen die Blöcke recycelt wurden, älter sind als die Inkas und ein Werk der früheren Tiahuanaco-Kultur waren. Das Argument wird durch das in den vierten Monolithen geschnitzte Stufenmotiv und die in mehrere Blöcke geschnitzten T-förmigen Fassungen unterstützt, die beide als Markenzeichen der Tiahuanaco-Stil-Architektur gelten. […] Eine Variante dieses Arguments ist, dass Tiahuanacoide Elemente von […] Steinmetzen aus dem Titicacasee nach Ollantaytambo gebracht wurden. […] Hier stellt sich nur die Frage, warum sich Steinmetze aus dem Titicacasee an etwas Tiahaunacoides erinnern sollen, wenn mehrere Jahrhunderte nichts Vergleichbares gebaut wurde. Wenn mich etwas an Tiahuanaco erinnert, dann sind es […] die T-förmigen Fassungen und das regelmäßig geschichtete Mauerwerk aus stark alteriertem Andesit. […] Viele T-förmige Fassungen findet man tatsächlich bei Tiahuanaco, insbesondere auf dem Gelände von Puma Punku […].“[77]

In Ollantaytambo findet man laut Protzen jedoch nur T-förmige Krampenfassungen,[77] während in Tiwanaku Krampenfassungen mit einer breiten Palette von Formen – L, T, Doppel-T oder ‡, U, Y, Z – und Abmessungen gefunden werden.[78] Eine parallele zwischen Ollantaytambo und Tiwanaku wurde ebenso von Heinrich Ubbelohde-Doering, Alphons Stübel und Max Uhle bemerkt.[79] Die Krampentechnik findet sich ebenso an Bauwerken des alten Ägypten und des alten Griechenland.[80][68]

Miniaturrepliken von Monumentalarchitektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Mitte des Bildes: Sogenannter „Modellstein“, der möglicherweise ein Miniatur-Architekturmodell einer Tempelanlage bei Tiwanaku darstellt.

Ein weiteres bemerkenswertes Detail der Tiwanaku-Architektur sind „Modellsteine“, die akkurate Repliken von einst stehender Monumentalarchitektur zu sein scheinen. Beispielsweise existieren Miniaturtore, von denen Architekturhistoriker annehmen, dass sie perfekte Miniatur-Repliken der Monumentaltore von Pumapunku sind. Beim Prozess der Reduzierung wurde eine bestimmte Transformationsformel angewandt.[81] Der sogenannte „Modellstein“ bei Kantatayita ist möglicherweise ein Miniatur-Architekturmodell von Kalasasaya. Zudem ist der viel bewunderte Monolith namens „Schreibtisch der Inka“ (spanisch: Escritorio del Inka) ein genaues Modell von Pumapunkus Monumentalarchitektur in reduzierter Form und wird daher auch „architektonischer Rosetta-Stein“ genannt.[82] Rekonstruktionen der in Ruinen liegenden Tempelanlagen und der Torfragmente, die einst puzzleartig zusammengesetzt wurden, orientieren sich auch an diesen Modellsteinen. Die Tatsache, dass viele dieser Monolithen in mehreren Exemplaren ausgeführt wurden, spricht nach Architekturhistorikern für eine Massenproduktion.[63] Zudem existieren Miniaturrepliken von „kegelförmigen Aussparungen“ unbekannter Funktion, die in die Tore von Tiwanaku eingearbeitet sind.[83]

Tore von Tiwanaku[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tore waren ein wesentlicher Bestandteil der Tiwanaku-Architektur; es herrschte ein „Tor-Kult“. Die monolithischen Tore von Pumapunku waren ursprünglich nicht freistehend, sondern wurden mittels Metallkrampen und der weltweit einzigartigen Methode der „versteckten Krampen“ mit anderen Gebäudesegmenten verbunden.[84] Zudem existierten zahlreiche Miniaturtore die erst zusammengepuzzelt werden mussten, um als Tore erkennbar zu sein. Andere Miniaturtore dagegen waren monolithisch und scheinen perfekte Miniaturrepliken von einst stehender Monumentalarchitektur zu sein.[85] Zum Teil wurden Monumental- und Miniaturtore innerhalb der Monumentalstruktren hintereinander aufgereiht, um den Eindruck zu erwecken als würde man in die Unendlichkeit blicken.[86] Einige Toren weisen Kuriositäten auf, z. B. ist beim Mondtor die Türöffnung unten schmaler als oben. Nach Alfons Stübel und Max Uhle seien die Tore von Tiwanaku bei näherer Betrachtung alles andere als primitiv. Stübel und Uhle konstatieren „Nach der Art ihrer Ausarbeitungen verdienen sie gleichfalls als Thore hoch entwickelter Form angesehen zu werden.“[87] Das Sonnentor würde auf einen „hoch entwickelten Häuserbau“ schließen.[69] Ephraim George Squier, der die Tiwanaku-Architektur für die feinste Architektur der Welt hielt (siehe #Qualität der Steinbearbeitung) schrieb über das Sonnentor „Man wird mit einer Präzision konfrontiert, die keine Fähigkeit übertreffen kann; seine Linien verlaufen perfekt und seine rechten Winkel sind mit einer Genauigkeit gedreht, die der sorgfältigste Geometer nicht überbieten könnte.“ Er glaube nicht, „dass es auf diesem oder dem anderen Kontinent ein besseres Stück Steinmetzarbeit“ gebe. Nach den Architekturhistorikern Jean-Pierre Protzen und Stella Nair seien die Motive, die Feinheiten ihrer Schnitzereien und Oberflächen, die Puzzle-ähnlichen Anordnungen von Motiven, die Standardisierung von Bausteinen und die Konfigurationen der Nischen und Tore wahrhaftig einzigartig. Anders als in anderen Teilen der Welt wurde zunächst das Anfertigen der Motive auf verschiedenen Steinen abgeschlossen, bevor sie zu einer Gesamtkonfiguration zusammengesetzt wurden. Dies sei nach Protzen und Nair „einzigartig in den Annalen der Baugeschichte“.[88] Auch Alexei Vranich bezeichnet diese Konstruktionstechnik als „einzigartig“ und fügt hinzu, dass eine selbst wenn die Struktur nie wirklich zusammengebaut wurde, eine virtuelle Anastylose, basierend auf der Wiederverbindung des Frieses und anderer verzierter Elemente, tatsächlich möglich gewesen sei. Nach Vranich vollendeten die Tiwanaku-Maurer jeden Quader, einschließlich des geschnitzten Frieses, bevor sie die Struktur zusammenbauten. Dies sei „anders als in anderen Teilen der Welt“.[89]

Neben den monolithischen Toren und den Minuaturtoren existieren auch Trilithe, beispielsweise auf dem Gipfel von Akapana. Nach Stübel und Uhle „waren die trilithischen Thore von Tiahuanaco weit von den primitiven entfernt.“[87] Nach Protzen und Nair würden die Details, die am Trilith von Akapana sichtbar seien von einer bemerkenswerten Raffinesse in der Stereotomie oder der Kunst des Steinschneidens zeugen. Die Konstruktion des Tores setze Wissen in der beschreibenden Geometrie voraus.[90]

Kegelförmige Aussparung beim Fragment des Akapana-Tors

Das Akapana-Tor und die Pumapunku-Tore I–III haben „kegelförmige Aussparungen“ gemeinsam, die Protzen und Nair als „höchst merkwürdiges Detail“ und „einigermaßen rätselhaftes Charakteristikum“[91] beschreiben. Diese kegelförmigen Aussparungen haben einen Durchmesser von 8 bis 14 cm und sind etwa 20 cm tief. Die Kegel wurden auf beiden Seiten in die Böden der Torpfosten eingearbeitet, wobei ein zusätzlicher Kegel vertikal in der oberen inneren Ecke der Nische desjenigen Typs ausgerichtet wurde, die das Tor flankiert. Bei all diesen Kegeln wurde nahe der Spitze der Kegel ein winziges Loch von der Vorderseite des Tors in den Kegel gebohrt. In den meisten Fällen wurden die Kegel aufgebrochen, so als ob irgendeine Kraft auf sie eingewirkt hätte (as if some force had been applied to them). Nach den Autoren handle es sich möglicherweise um Vorrichtungen, um jeweils das Tor mit dem Boden und den Sturz mit der Monumentalstruktur zu verankern. Man könne sich zudem vorstellen, dass irgendein Objekt in die kegelförmigen Aussparungen gelegt wurde, welches dann mit einer Art „Nadel“ festgehalten wurde, welche durch das Bohrloch gesteckt wurde. Die genaue Funktion dieser Vorrichtungen ist jedoch unbekannt.[92]

Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das eigentliche Zeremonialzentrum von Tiwanaku besteht aus mehreren Baugruppen, die allesamt auf die beiden Tagundnachtgleichen hin ausgerichtet sind:

  • Der halbunterirdische Tempel von Tiwanaku, eine nahezu quadratische Anlage (26 × 28 m) im Osten der Anlage, ist von etwa 2 m hohen und mit steinernen Köpfen bestückten Umfassungsmauern umgeben. Es ist eines der ältesten Bauwerke von Tiwanaku.[93]
  • Kantatayita ist ein zur Seite von Akapana in Ruinen liegender Tempelkomplex
  • Das zur Kalasasaya-Plattform hinaufführende rekonstruierte Doppeltor gibt den Blick frei auf die ungefähr mittig in der inneren Plattform stehende monolithische Andesitfigur des Ponce-Monolithen. Die beiden Teile der Plattform sind von zwei rechteckigen, maximal etwa 3 m hohen Mauern umgeben, deren äußere aus aufgestellten Megalithen mit dazwischen befindlichen, teilweise restaurierten Füllungen besteht. Der heutige Anblick von Kalasasaya ist eine pseudowissenschaftliche Rekonstruktion, die einen völlig falschen Eindruck der Tiwanaku-Architektur vermittelt; insbesondere weisen die rekonstruierten Außenmauern nicht die Perfektion der ursprünglichen Mauern auf und das Haupttor wurde ohne hinreichende Belege rekonstruiert
  • Außerhalb der Ostmauer der Plattform befindet sich der Putuni (veraltet auch „Palast der Sarkophage“ genannt).
  • Außerhalb der Plattform-Nordseite erhebt sich die einst von Menschen aufgeschüttete und (je nach Quelle) 16–18 m hohe Akapana-Plattformhügel mit ihrer Mauereinfassung aus Megalithen und Füllsteinen.
  • Bei La K’arana (auch La K’araña) handelt es sich möglicherweise um eine Wohnanlage
  • Mollo Kontu ist ein kleiner terrassierter Plattformhügel
  • Ost-Akapana ist ein weiteres Areal von Tiwanaku
  • Ch’iji Jawira, hier wurde in Fülle Keramik ausgegraben
  • Lakakollu ist ein weiterer künstlich angelegter Hügel
  • Kherikala (auch Kerikala) und Chunchukala sind architektonische Komplexe, die wahrscheinlich einst Monumentalarchitektur besessen haben
Umgebung
  • Wenige hundert Meter entfernt liegen die Ruinen von Pumapunku, dessen äußerst präzise gefertigten Monolithen zu einem heute in Ruinen liegenden Monumentalkomplex der Tiwanaku-Kultur gehören

Von allen oben genannten Bezeichnungen für Tiwanakus Areale haben nur Akapana und Pumapunku historische Bedeutung; von beiden berichtete der spanische Jesuiten-Missionar Bernabé Cobo und damit reichen sie bis mindestens 1610 zurück.[94]

Steinskulpturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Steinskulpturen bestehen nahezu alle aus Sandstein oder Andesit.[95] Fragmente von anticephalen Architraven im Ethnologischen Museum Berlin belegen, dass zumindest einige Steinskulpturen einst farbig bemalt waren.[96]

Südamerikaabteilung in Ethnological Museum Berlin 05.JPG
Ethnologisches Museum Berlin Südamerika 038.JPG


Architravfragmente im Ethnologischen Museum Berlin
  • Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Sonnentor von Tiwanaku. Es ist 2,85 m hoch und 3,82 m breit und wurde in handwerklich perfekter Steinbearbeitung aus einem einzigen Andesitblock hergestellt. Es wurde im Jahr 1908 wieder aufgerichtet; zuvor fanden Forscher es in zwei Teile zerbrochen, liegend und bis zu einem Viertel seiner Höhe im Boden versunken. Sein Gewicht wird auf neun Tonnen geschätzt. An ihm findet sich ein Fries mit einer frontal abgebildeten Figur, die in ihrer rechten Hand einen Gegenstand hält, der als Speerschleuder identifiziert wurde. Nach Ansicht von einigen Autoren soll es sich bei der Figur um Wiraqucha bzw. in Aymara: Willkatata oder Thunupa handeln. Es liegen allerdings keine Belege vor, dass es sich um eine Gottheit handelt. Diese Annahme wird daher auch als Faktoid bezeichnet.[97] Die problematische Bezeichnung „Stabgottheit“ ist auf die oberflächliche visuelle Ähnlichkeit der länglich vertikalen Objekte mit Stäben zurückzuführen, die die frontal abgebildete Figur am Sonnentor in den Händen hält. Zudem zeigen sowohl der Bennett- als auch der Ponce-Monolith subsidiäre Figuren, die von der zentralen Figur abgewandt sind. Sollten die zentralen frontal abgebildeten Figuren tatsächlich Gottheiten sein, wäre es höchst ungewöhnlich, dass sich die subsidiären Figuren von ihnen abwenden.[98] Das maskenhafte Gesicht der frontal abgebildeten Figur wird von einem „strahlenförmigen Kopfputz“ umrahmt. Ein ähnliches Motiv befindet sich auch auf der Raimondi-Stele aus Chavín de Huántar. In Flachrelief sind drei unterschiedliche Reihen von 48 subsidiären Figuren abgebildet (ohne die höchstwahrscheinlich nachträglich angefertigten Figuren der peripheren Sektionen des Frieses sind es jedoch nur 30), die der frontal abgebildeten Zentralfigur zugewandt sind (jeweils 24 (15) zu jeder Seite der Zentralfigur). Im unteren Bereich befindet sich ein Mäanderfries, welches mit 11 strahlenförmigen körperlosen Köpfen alterniert. Am Sonnentor wird jährlich die Wintersonnenwende (Willakakuti oder Willkatuti) gefeiert, das Neujahrsfest der Aymara.
  • Das im Vergleich zum Sonnentor deutlich schlankere, aber ebenfalls monolithische Mondtor steht etwa 200 m nordwestlich der Kalasasaya-Plattform. Im Vergleich zur Ikonografie des Sonnentors sind die Figuren und Ornamente des Mondtors mit weitaus weniger Präzision ausgeführt.
  • Im halbunterirdischen Tempel von Tiwanaku wurde im Jahr 1932 der etwa 7,3 m hohe und 20 t schwere Bennett-Monolith ausgegraben, der heute im örtlichen Museum steht.
  • Eine weitere bedeutende Skulptur von Tiwanaku ist der ca. 3,50 m hohe sogenannte Ponce-Monolith. Er ist mitsamt Sockel etwa 3,50 m hoch. Sein Gesicht ist starr nach vorne gerichtet; die weitgeöffneten Augen sowie Mund und abgebrochene Nase sind eher schematisch dargestellt. In der rechten Hand hält er einen Keru (ein spezifisches Tiwanaku-Trinkgefäß) aus dem „Richtungsindikatoren“ ragen und in der linken Hand hält er ein Schnupftabak-Tablett (an das ebenfalls Richtungsindikatoren angehängt sind). Auf seinem rechten Oberarm wurde von den Spaniern ein Kreuz eingeritzt.
  • Eine weitere Figur, der man den Namen Mönch-Monolith bzw. Fraile-Monolith (von spanisch fraile ‚Mönch‘) gegeben hat, steht in der Südwestecke der Plattform.
  • Ein Chachapuma aus Basalt wurde an der Basis der westlichen Treppe von Akapana entdeckt

Einige Steinskulpturen können nicht gedeutet werden, darunter eine Skulptur (Stübel und Uhle 1892; „Bildsäule Nr. 20, Tafel 32 Figur 4“) die Alphons Stübel und Max Uhle als „rätselhaft“ bezeichnen. Diese Statue (heute im örtlichen Museum) sei „eine höchst originelle Erscheinung nicht allein unter den Statuen von Tiahuanaco, sondern unter allen Darstellungen statuarischer Form, welche je von Menschenhand gebildet worden sind […].“[99]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, doi:10.11588/diglit.21775.
  • Alan Kolata: The Tiwanaku – portrait of an Andean civilization. Cambridge 1993, ISBN 1-55786-183-8.
  • Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: Who taught the Inca stonemasons their skills? A comparison of Tiahuanaco and Inca cut-stone masonry. The Journal of the Society of Architectural Historians 1997, Band 56, Nr. 2.
  • Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: On Reconstructing Tiwanaku Architecture. The Journal of the Society of Architectural Historians 2000, Band 59.
  • John Wayne Janusek: Identity and Power in the Ancient Andes: Tiwanaku Cities Through Time. London u. New York 2004, ISBN 0-415-94634-4.
  • Margaret Young-Sánchez: Tiwanaku: Ancestors of the Inca. University of Nebraska Press 2004.
  • John Wayne Janusek: Ancient Tiwanaku. Band 9. Cambridge University Press 2008.
  • Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75, Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013.
  • Alexei Vranich, Charles Stanish: Visions of Tiwanaku. Cotsen Institute of Archaeology Press, Los Angeles 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexei Vranich: Reconstructing ancient architecture at Tiwanaku, Bolivia: the potential and promise of 3D printing. S. 3.
  2. Jeb J. Card: Spooky archaeology: Myth and the science of the past. University of New Mexico Press (2018), S. 122.
  3. Thomas Pampuch, Agustín Echalar Ascarrunz: Bolivien. In: Beck’sche Reihe. 3., aktualisierte Auflage. Band 813. Verlag C. H. Beck, 1998, ISBN 3-406-44113-0, ISSN 0932-5352 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, S. 14 (digi.ub.uni-heidelberg.de).
  5. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 7.
  6. Benjamin W. Roberts, Marc Vander Linden: Investigating archaeological cultures: material culture, variability, and transmission. Springer, New York (2011), S. 357
  7. Margaret Young-Sánchez: Tiwanaku: Ancestors of the Inca. University of Nebraska Press, 2004, ISBN 0-8032-4921-7, S. 100 (englisch).
  8. Adolph Francis Alphonse Bandelier: The ruins at Tiahuanaco. The Society, 1911, S. 6 ff.
  9. P Heggarty, D Beresford-Jones: The Encyclopedia of Global Human Migration. Hrsg.: I Ness, P Bellwood. Wiley-Blackwell, Oxford 2013, Andes: linguistic history, S. 401–409.
  10. a b Alan Kolata: The Tiwanaku – portrait of an Andean civilization. Wiley-Blackwell, 1993, ISBN 1-55786-183-8 (englisch).
  11. Fagan 2007
  12. Posnansky 1945
  13. Garret G. Fagan: The seventy great mysteries of the ancient world – Unlocking the secrets of past civilizations. Neue illustrierte Auflage. Thames & Hudson, 2001, ISBN 0-500-51050-4 (englisch).
  14. John Wayne Janusek: Ancient Tiwanaku (= Case Studies in Early Societies. Nr. 9). Cambridge University Press, 2008, ISBN 978-0-521-81635-9, S. 50 ff. (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  15. Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, S. 3 (digi.ub.uni-heidelberg.de).
  16. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: Who taught the Inca stonemasons their skills? A comparison of Tiahuanaco and Inca cut-stone masonry. The Journal of the Society of Architectural Historians (1997). Band 56, Nr. 2, Seiten: 146–167. hier S. 166.
  17. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles (2013), S. 16.
  18. Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, Zweiter Teil, S. 44 (digi.ub.uni-heidelberg.de).
  19. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 19.
  20. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 15 f.
  21. William Harris Isbell et al. (Hrsg.): Huari Administrative Structure: Prehistoric Monumental Architecture and State Government. Dumbarton Oaks, 1991, ISBN 0-88402-186-6, S. 3, 4 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  22. Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, Erster Teil, Atlas (digi.ub.uni-heidelberg.de).
  23. Rolf Seeler: Peru und Bolivien – Indianerkulturen, Inka-Ruinen und barocke Kolonialpracht der Andenstaaten. In: DuMont Kunstreiseführer. 1. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 2001, ISBN 3-7701-4786-3, S. 278–284.
  24. Alexei Vranich: Reconstructing ancient architecture at Tiwanaku, Bolivia: the potential and promise of 3D printing. In: Heritage Science. Band 6. Springer, 2018, ISSN 2050-7445, 65, doi:10.1186/s40494-018-0231-0 (englisch).
  25. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 14.
  26. Rolf Seeler: Peru und Bolivien – Indianerkulturen, Inka-Ruinen und barocke Kolonialpracht der Andenstaaten. DuMont, 2001, ISBN 3-7701-4786-3 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  27. Rolf Seeler: Peru und Bolivien. Indianerkulturen, Inka-Ruinen und barocke Kolonialpracht der Andenstaaten. DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-4786-3, S. 278 (books.google.de).
  28. Jean-Pierre Protzen, Stella E. Nair: On Reconstructing Tiwanaku Architecture: The Journal of the Society of Architectural Historians. (2000) Band 59, Nr. 3, Seiten: 358–371. hier: 360.
  29. Alan Kolata: The Tiwanaku: portrait of an Andean civilization. Cambridge: Blackwell (1993), ISBN 1-55786-183-8, S. 5 ff.
  30. Terence N. d'Altroy: The incas. Band 13. John Wiley & Sons (2014), S. 85 (books.google.de).
  31. Jessica Joyce Christie: Memory landscapes of the Inka carved outcrops. Lexington Books 2015, S. 112 (books.google.de).
  32. Sonia Alconini, R. Alan Covey: The Oxford handbook of the Incas. Oxford University Press, 2018, S. 550 (books.google.de).
  33. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 202.
  34. Ulrike Peters: Die Inka: Aufstieg – Untergang – Erbe.
  35. a b Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, S. 44 (digi.ub.uni-heidelberg.de).
  36. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Gateways of Tiwanaku. Symbols or Passages? In: Andean Archaeology II: Art, Landscape and Society. Helaine Silverman and William H. Isbell (Hrsg.) Springer, Boston, MA, 2002. S. 205 f.
  37. John Wayne Janusek: Ancient Tiwanaku. Band 9. Cambridge University Press (2008), S. 135.
  38. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: Who taught the Inca stonemasons their skills? A comparison of Tiahuanaco and Inca cut-stone masonry. The Journal of the Society of Architectural Historians (1997). Band 56, Nr. 2, Seiten: 146–167. hier: 165.
  39. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 154.
  40. Jessica Joyce Christie: Memory Landscapes of the Inka Carved Outcrops. Lexington Books (2015), S. 41.
  41. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 18.
  42. Peter Matthiessen: The Cloud Forest: A Chronicle of the South American Wilderness. 1961.
  43. Real Instituto de Estudios Asturianos Etnografía y folklore asturiano: cursos 2003-2004 y 2004-2005. (2006), S. 228.
  44. Harold Osborne: Indians of the Andes: Aymaras and Quechuas. Routledge 2013, S. 64.
  45. Barry Walker, Gerard Cheshire, Huw Lloyd: Wildlife: A Visitor's Guide to the Central Andes. 2007, S. 85.
  46. Geological Society of America: Abstracts of papers submitted for six meetings with which the Society was associated. 2018. S. 174.
  47. Encyclopaedia of the History of Science, Technology, and Medicine in Non-Westen Cultures. 2008, S. 2027.
  48. Jean-Pierre Protzen: Inca architecture and construction at Ollantaytambo. New York: Oxford University Press, 1993, S. 191 f. ISBN 0-19-507069-0.
  49. Ñawpa Pacha: An International Series for Andean Archaeology Vol. 21, 1983.
  50. Jean-Pierre Protzen: Inca Quarrying and Stonecutting. The Journal of the Society of Architectural Historians 44.2 (1985): 161–182., hier S. 183.
  51. Frank Ole, Robert Fleming Heizer: Prehistoric Archeology: A Brief Introduction. 1977, S. 115.
  52. Stella Nair: Stone Against Stone: An Investigation Into the Use of Stone Tools at Tiahuanaco. University of California, Berkeley 1997, S. 72.
  53. Dick Teresi: The Ancient Roots of Modern Science – from the Babylonians to the Maya. Simon & Schuster, New York 2003, ISBN 0-7432-4379-X, S. 325.
  54. Joseph Davidovits, Luis Huaman u. a.: Ancient geopolymer in south-American monument. SEM and petrographic evidence. In: Materials Letters. Volume 235, 15. Januar 2019, S. 120–124.
  55. Joseph Davidovits, Luis Huaman, u. a.: Tiahuanaco monuments (Tiwanaku/Pumapunku) in Bolivia are made of geopolymer artificial stones created 1400 years ago. Archaeological Paper# K-eng (2019).
  56. Davidovits, Joseph, Luis Huaman, u. a.: Ancient organo-mineral geopolymer in South-American Monuments: Organic matter in andesite stone. SEM and petrographic evidence. Ceramics International 45.6 (2019): 7385-7389.
  57. Davidovits, Joseph, and Frédéric Davidovits: Ancient geopolymers in South-American Monuments, Part IV (: use of natural andesite volcanic sand (not crushed)). (2020).
  58. Zoi G. Ralli and Stavroula J. Pantazopoulou.: State of the art on geopolymer concrete., International Journal of Structural Integrity (2020)
  59. Markssuel Teixeira Marvila, Afonso Rangel Garcez de Azevedo et al.: Reaction mechanisms of alkali-activated materials., Revista IBRACON de Estruturas e Materiais (2021), S. 2.
  60. a b La Region: ¿Resuelto el enigma de Puma Punku? Abgerufen am 19. Juni 2022.
  61. Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, S. 22 (digi.ub.uni-heidelberg.de).
  62. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 234.
  63. a b c Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 151.
  64. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 173.
  65. Jessica Joyce Christie, Jelena Bogdanovic et al.: Political Landscapes of Capital Cities. University Press of Colorado 2016, S. 194.
  66. Ingrid Baumgärtner, Paul-Gerhard Klumbies, Franziska Sick: Raumkonzepte: Disziplinäre Zugänge. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2009, S. 305.
  67. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles 2013, S. 89.
  68. a b c Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, S. 37 (digi.ub.uni-heidelberg.de).
  69. a b Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, S. 39 (digi.ub.uni-heidelberg.de).
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  93. Antje Gunsenheimer, Ute Schüren: Amerika vor der europäischen Eroberung. Frankfurt/Main: S. Fischer 2016.
  94. Jean-Pierre Protzen, Stella Nair: The Stones of Tiahuanaco: A Study of Architecture and Construction. Band 75. Cotsen Institute of Archaeology Press, University of California, Los Angeles (2013), S. 214.
  95. Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, S. 40 (digi.ub.uni-heidelberg.de).
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  97. Mathieu Viau-Courville: Spatial configuration in Tiwanaku art. A review of stone carved imagery and staff gods. In: Boletín del Museo Chileno de Arte Precolombino. Band 19, Nr. 2, 2014, ISSN 0716-1530, S. 24 (spanisch, scielo.conicyt.cl [PDF; 2,2 MB; abgerufen am 5. Juli 2021]).
  98. Mathieu Viau-Courville: Spatial configuration in Tiwanaku art. A review of stone carved imagery and staff gods. In: Boletín del Museo Chileno de Arte Precolombino. Band 19, Nr. 2, 2014, ISSN 0716-1530, S. 22 (spanisch, scielo.conicyt.cl [PDF; 2,2 MB; abgerufen am 5. Juli 2021]).
  99. Alfons Stübel, Max Uhle: Die Ruinenstätte von Tiahuanaco im Hochlande des alten Perú: Eine kulturgeschichtliche Studie auf Grund selbständiger Aufnahmen. Hiersemann, Leipzig 1892, S. 33 (digi.ub.uni-heidelberg.de).