Tobias Stockhoff

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Tobias Stockhoff (* 1981 in Dorsten) ist ein deutscher Politiker (CDU) und seit 2014 hauptamtlicher Bürgermeister seiner Heimatstadt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung und beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Gymnasium Petrinum im Jahr 2001 nahm Stockhoff ein Studium der Physik an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) in Münster auf, welches er im Jahr 2007 als Diplom-Physiker abschloss. Im Anschluss war er bis 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Materialphysik der WWU tätig. Von 2012 bis 2014 arbeitete er als selbstständiger Diplom-Physiker.

Politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1998 trat Stockhoff in die Junge Union (JU) ein. Von 2001 bis 2006 war er Vorsitzender des JU-Stadtverbandes Dorsten, von 2006 bis 2010 Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Recklinghausen. 1999 trat er der CDU bei. Von 2001 bis 2007 war er Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Wulfen/Deuten, von 2007 bis 2014 Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Dorsten. Im Jahr 2004 wurde Stockhoff in den Rat der Stadt Dorsten gewählt, dem er bis zum Wechsel in das Bürgermeisteramt angehörte. Seit 2009 war er hier Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses sowie stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Bürgermeisteramt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der bisherige Bürgermeister Lambert Lütkenhorst bekannt gab, bei der Bürgermeisterwahl 2014 nicht mehr zu kandidieren[1], wurde Stockhoff Anfang des Jahres 2014 von der CDU zum Kandidaten nominiert.[2]

Bei der Wahl verfehlte Stockhoff im ersten Wahlgang mit 49,3 % der Stimmen[3] die notwendige absolute Mehrheit knapp. In der Stichwahl gegen den Kandidaten der SPD, Michael Baune, erhielt Stockhoff 61,6 % der Stimmen[4] und wurde damit als Nachfolger von Lütkenhorst zum Bürgermeister gewählt.

Weitere ehrenamtliche Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stockhoff ist seit dem Jahr 2000 beim Technischen Hilfswerk aktiv, u. a. als Zugführer, Fachberater und Ausbilder. Seit 2009 ist er Mitglied des Pfarrgemeinderates und beratendes Mitglied des Kirchenvorstandes seiner Heimatgemeinde. Seit 2010 gehört er dem Kirchensteuerrat des nordrhein-westfälischen Teils des Bistums Münster an. Seit 2014 ist er Vorstandsvorsitzender der Dorstener Kinder- und Jugendferienstiftung; seit 2015 mit beratender Stimme Mitglied des Kuratoriums der Trägerstiftung der Dorstener St. Ursula-Schulen. Stockhoff ist ehrenamtlicher Standesbeamter der Stadt Dorsten.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stockhoff ist ledig.[5] Er ist römisch-katholisch.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lütkenhorst hört auf. Dorsten bekommt im Mai 2014 einen neuen Bürgermeister. Artikel vom 18. November 2013 in der Dorstener Zeitung
  2. Artikel über die Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten der CDU auf der Seite der Dorstener Zeitung
  3. Ergebnis der Bürgermeisterwahl 2014 auf der Seite der Stadt Dorsten
  4. Ergebnis der Stichwahl 2014 auf der Seite der Stadt Dorsten
  5. Kurzlebenslauf Stockhoffs auf der Seite der St. Ursula-Realschule
VorgängerAmtNachfolger
Lambert LütkenhorstBürgermeister der Stadt Dorsten
2014-