Todd Gitlin

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Todd Gitlin (2007)

Todd Gitlin (* 1943) ist ein US-amerikanischer Soziologe mit dem Themenschwerpunkt Mediensoziologie und ehemaliger Sprecher (Vorsitzender) der Students for a Democratic Society, einer Organisation der 68er-Bewegung.

Gitlin wurde an der Harvard University, der University of Michigan at Ann Arbor und der University of California at Berkeley ausgebildet.

Nach Professuren in Berkeley und an der New York University lehrt er mittlerweile an der Columbia University und ist ständiger Kolumnist von The American Prospect und der Webseite opendemocracy.org.

Im Frühjahr 2011 war Gitlin Bosch Fellow an der American Academy in Berlin.

Im Oktober 2016 veröffentlichte er gemeinsam mit Peter Beinart, Michael Walzer, Edward Witten, Adam Hochschild u. a. einen offenen Brief im New York Review of Books, der zu einem gezielten Boykott israelischer Siedlungen in den besetzten Gebieten auffordert.[1]

Bibliographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. For an Economic Boycott and Political Nonrecognition of the Israeli Settlements in the Occupied Territories, New York Review of Books, 13. Oktober 2016; Over 70 American Intellectuals Call for 'Targeted Boycott' of Israeli Settlements, Haaretz, 25. September 2016.