Todesfelde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Todesfelde
Todesfelde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Todesfelde hervorgehoben

Koordinaten: 53° 54′ N, 10° 11′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Segeberg
Amt: Leezen
Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 17,24 km2
Einwohner: 1090 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km2
Postleitzahl: 23826
Vorwahl: 04558
Kfz-Kennzeichen: SE
Gemeindeschlüssel: 01 0 60 088
Adresse der Amtsverwaltung: Hamburger Straße 28
23816 Leezen
Website: www.todesfelde.de
Bürgermeister: Karl-Heinz Ziegenbein (AKPV)
Lage der Gemeinde Todesfelde im Kreis Segeberg
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Über dieses Bild

Todesfelde ist eine Gemeinde im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Poggensahl und Voßhöhlen liegen im Gemeindegebiet.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort hieß zunächst Odesfelde, was vermutlich zum Feld des Ode bedeutet.

Die Kirche in Todesfelde wurde 1899 errichtet.

Bei archäologischen Grabungen im Zuge der Erweiterung der Bundesautobahn 20 wurden 2012/13 im Bereich von Todesfelde Siedlungsreste der Bronzezeit und der vorrömischen Eisenzeit aufgefunden, darunter ein Gräberfeld mit 150 Brandgräbern der Bronzezeit. Hauptfund war die Todesfelder Urne, die auf die Zeit 500 vor Christus datiert wird.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung haben seit der Kommunalwahl im Mai 2018 die ABT 5, die CDU und die AKPV jeweils 3 Sitze.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Von Grün und Silber durch einen unten abgewinkelten schmalen Keilschnitt erhöht geteilt. Oben links ein dreiblütiges silbernes Wiesenschaumkraut mit einem goldenen gefiederten Blatt rechts und einem goldenen gezahnten Blatt links, oben rechts ein goldenes Pferdegeschirr (Kumt), unten ein schwebender roter Treppengiebel mit drei roten Rundbogenfenstern.“[4]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeindegebiet gibt es mehrere Fuhrunternehmen, Handwerksbetriebe, Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomiebetriebe und landwirtschaftliche Betriebe.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kern des örtlichen Vereinslebens ist der Sportverein SV Todesfelde. In der Fußballsparte ist das Aushängeschild die 1. Herrenmannschaft, die in der Oberliga spielt. Die Mannschaft gewann 2020 die Oberliga Meisterschaft sowie den Landespokal Schleswig-Holstein und qualifizierte sich so erstmals für die Hauptrunde des DFB-Pokals. Dort unterlag sie in der ersten Runde im heimischen Stadion dem Zweitligisten VfL Osnabrück mit 0:1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Annette Guldin: Eine Straße erzählt Geschichte(n) … Ein neu entdeckter Friedhof der jungsteinzeitlichen Einzelgrabkultur im Trassenbereich der geplanten BAB 20 bei Todesfelde, Kreis Segeberg In: Archäologische Nachrichten aus Schleswig-Holstein 2013 ISBN 978 3 529 01435 2
  • Ingo Lütjens: Frühe Häuser und viele Gräber bei Todesfelde, Kr. Segeberg In: Archäologische Nachrichten aus Schleswig-Holstein 2013 ISBN 978 3 529 01435 2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Todesfelde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2019 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 10: Timmaspe - Ziethen. 1. Aufl. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2008, ISBN 978-3-926055-92-7, S. 17 (dnb.de [abgerufen am 6. August 2020]).
  3. Todesfelder Urne „wertvoller als Gold“ in: Lübecker Nachrichten vom 26. Januar 2013.
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein