Todesopfer rechtsextremer Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland

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Mahnmal für den Brandanschlag von Solingen, 29. Mai 1993

Todesopfer rechtsextremer Gewalt gibt es seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Ab den 1980er Jahren wurde rechte Gewalt in Deutschland öffentlich diskutiert. Seit der Wiedervereinigung 1990 nahmen rechtsextreme Angriffe gegen Einwanderer, besonders Aussiedler und Spätaussiedler, Übersiedler, Asylbewerber und Türkeistämmige in Deutschland erheblich zu. Erst nach einigen Mordanschlägen wurde begonnen, die Zahl dieser Angriffe und ihrer Opfer zu registrieren. Diese Taten wurden nun stärker als gesamtgesellschaftliches Problem, nicht mehr nur als Randphänomen erkannt, erfasst und erforscht.

Die Erfassungskriterien und Gesamtzahl dieser Todesopfer seit 1990 sind umstritten. Das Bundeskriminalamt (BKA) registrierte „Hasskriminalität“, darunter rassistische Straftaten gegen Ausländer, Behinderte, Homosexuelle und Obdachlose, früher noch nicht als Staatsschutzdelikte. Das 2001 eingeführte „Definitionssystem Politisch motivierte Kriminalität“ ist nach wie vor enger gefasst als in anderen Staaten und wird von Initiativen gegen Rechtsextremismus in Deutschland weiter kritisiert.[1] Bis 2015 zählte das BKA 75, die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) zählt aktuell (Oktober 2017) 188 Todesopfer rechtsextremer Gewalt und verweist zudem auf mindestens zwölf Verdachtsfälle.[2]

Todesopfer vor 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1949 bis 1990 wurden Opfer rechtsextremer Gewalt weder von Medien noch Staatsbehörden einheitlich erfasst. Man rechnet daher mit einer hohen Dunkelziffer von Todesopfern. Ansätze eines Rechtsterrorismus in den 1980er Jahren riefen ein breites mediales Echo hervor. Damit rückten auch mögliche Todesopfer neonazistischer Anschläge in den öffentlichen Fokus. Einige ältere Einzelfälle werden auch in der aktuellen Diskussion erwähnt.

Gedenktafel für den ermordeten Celalettin Kesim
Denkmal am Ort des Anschlags der Münchener Oktoberfestattentate
  • Bei dem Versuch der Entschärfung einer Bombe des Naziterroristen und damaligen Funktionärs der Jungen Nationaldemokraten in Wiesbaden Peter Naumann starb 1974 ein Feuerwerker.
  • Bei rassistischen Pogromen am 11. und am 12. August 1979 wurden in Merseburg (Bezirk Halle) zwei kubanische Vertragsarbeiter, Delfin Guerra (18) und Raúl Garcia Paret (21), getötet.[3][4]
  • Am 24. September 1979 ertrinkt Rudi Dutschke während eines epileptischen Anfalls in der Badewanne seines Hauses im dänischen Aarhus. Der Anfall ist eine Spätfolge eines rassistischen Angriffs: Am 11. April 1968 hatte der Rechtsextremist Josef Bachmann am Kurfürstendamm in West-Berlin auf Dutschke geschossen. Zwei Kugeln waren dabei in Dutschkes Kopf eingedrungen und hatten zu schweren Hirnverletzungen geführt.
  • Am 5. Januar 1980 wurde der türkische Kommunist Celalettin Kesim am Kottbusser Tor in Berlin von türkischen Rechtsextremisten (Graue Wölfe) und Islamisten erstochen.
  • Am 22. August 1980 starben die beiden Vietnamesen Ngoc Nguyen und Anh Lan Do nach einem Brandanschlag der Deutschen Aktionsgruppen um Manfred Roeder auf ein Hamburger Übergangsheim für Flüchtlinge.
  • Am 26. September 1980 ereignete sich das Oktoberfestattentat: Durch die Explosion einer Bombe am Haupteingang des Oktoberfests in München starben 13 Menschen, 211 wurden verletzt, 68 davon schwer.
  • Am 19. Dezember 1980 wurden der Verleger Shlomo Lewin und dessen Freundin Frieda Poeschke in Erlangen durch Uwe Behrendt, ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann, umgebracht.
  • Am 1. Januar 1981 wurde im Kreis Ludwigsburg Sydi Battal Koparan (44) von Anhängern des rechtsextremen Motorradclubs „Stander Greif“ erschlagen. Nach der Tat zogen die Skinheads durch den Ort und schrien dabei: „Wo wohnen hier noch Scheißtürken?“[5]
  • Am 29. Mai 1981 kam es zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen ANS-Mitgliedern. Der 28-jährige Friedhelm Enk, der von mehreren Gesinnungsgenossen begleitet wurde, holte den 25-jährigen ANS-Aktivisten Johannes Bügner aus einer Gaststätte und ermordete ihn mit 20 Messerstichen an der Stadtgrenze von Hamburg. Grund für die Tat war die Homosexualität des Opfers. Enk gestand nach seiner Verhaftung die Tat und wurde zu einer lebenslangen Haft verurteilt.
  • Im Mai 1982 erstach ein Mann in Garbsen seinen indischen Nachbarn, weil die Familie, welche er als „Kanakerpack“ bezeichnete, einen Kinderwagen im Kellergang abgestellt hatte.[5]
  • Im Juni 1982 wurde in Norderstedt Tevik Gürel (26) erschlagen. Vor der Tat sollen die Skinheads „Ausländer raus!“ geschrien haben.[5]
  • Am 24. Juni 1982 erschoss der Neonazi Helmut Oxner bei einem Amoklauf in Nürnberg drei Menschen (William Schenck, Rufus Surles und Mohamed Ehap). Weitere drei Menschen wurden verletzt.[6]
  • Am 16. Oktober 1982 wurden Adrian Maleika und seine Freunde auf dem Weg zum Spiel des Hamburger SV gegen Werder Bremen von Skinheads und gewalttätigen HSV-„Anhängern“ des Fanclubs „Die Löwen“ mit Gaspistolen, Leuchtmunition, Knüppeln und Mauersteinen angegriffen. Maleika flüchtete in ein Gehölz, wo ihn ein Skinhead entdeckte, einen Stein an seinen Kopf warf und ihn brutal zusammentrat. Adrian Maleika verstarb einen Tag später im Krankenhaus des Hamburger Stadtteils Bezirk Altona an einem Schädelbasisbruch und Gehirnblutungen.[7]
  • Nach einem Brandanschlag der Gruppe Ludwig am 7. Januar 1984 in München erlag einige Monate später das 20-jährige Barmädchen Corinna Tatarotti seinen Verbrennungen.
  • 1984 schoss ein Mitglied der türkischen Grauen Wölfe in Berlin auf Fatma E. und ihre Rechtsanwältin Seyran Ateş. Fatma E. starb, Seyran Ateş wurde lebensgefährlich verletzt.[8]
  • Am 25. Juli 1985 wurde Mehmet Kaymakcı (29) von drei Neonazi-Skinheads in Hamburg-Langenhorn erschlagen.[9]
  • Am 24. Dezember 1985 erlag der aus der Türkei stammende 26-jährige Ramazan Avcı (1959–1985) seinen Verletzungen, nachdem er drei Tage zuvor in Hamburg-Hohenfelde von jugendlichen Skinheads zusammengeschlagen worden war. Vorausgegangen war eine Hetzjagd, in deren Verlauf Avcı von dem Auto, mit dem die fünf Neonazis ihn und seine beiden Begleiter verfolgten, angefahren wurde, als er in einen Bus flüchten wollte. Die Skinheads schlugen und traten daraufhin auf den am Boden Liegenden so schwer ein, dass er ins Koma fiel und später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.[10]
  • Am 30. Juni 1986 starb der 23-jährige mosambikanische Vertragsarbeiter Manuel Antonio Diogo während einer Zugfahrt von Ost-Berlin nach Coswig (Anhalt). Diogo begegnete im Zug einer Gruppe Neonazis, diese fesselten ihn und seilten seinen Körper bei voller Fahrt aus dem Zug ab. Noch in derselben Nacht wurde der schwer verstümmelte Leichnam von Diogo zwischen den Haltepunkten Borne und Belzig aufgefunden[11].
  • Am 3. Februar 1987 wurde der 17-jährige Nazi-Skinhead Gerd-Roger Bornemann von vier ihm bekannten Neonazis aus dem Spektrum der FAP in Hannover ermordet.[12] Andrea Morgenthaler drehte über den Fall 1989 einen Dokumentarfilm, der preisgekrönt wurde.[13]
  • Am 19. August 1987 wurde der 20-jährige iranische Flüchtling Kiomars Javadi in Tübingen (Baden-Württemberg) nach einem vermeintlichen Diebstahl von Angestellten eines Supermarktes festgehalten und misshandelt. Der 18-jährige Lehrling Andreas U. nahm ihn für 18 Minuten in einen Würgegriff. Laut Gerichtsmedizinern war Kiomars bereits nach vier bis sechs Minuten tot.[14]
  • In der Nacht vom 19. auf den 20. September 1987 gegen 23 Uhr wurde in Staßfurt (Bezirk Magdeburg) der mosambikanische Lehrling Carlos Conceicao (* 1969) durch einen rassistischen Mob getötet.[15]
  • In der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 1988 steckte der 19-jährige Auszubildende Josef Saller, Mitglied der Neonazi-Organisation Nationalistische Front, aus rassistischen Gründen in der Schwandorfer Innenstadt ein Haus in Brand, in dem vorwiegend Türken wohnten. Vor Gericht sagte der 19-jährige Täter: „Ich hasse Ausländer.“ Durch den Brandanschlag verloren vier Menschen ihr Leben. Der Arbeiter Osman Can (49), seine Ehefrau Fatma (43), sein Sohn Mehmet (11) und der Akustiker Jürgen Hübener (47) verbrannten bzw. erstickten.[16]
  • Am 12. Mai 1989 wurde der Familienvater Ufuk Şahin im Märkischen Viertel niedergestochen und verstarb. Der Täter gab als Motiv das orientalische Aussehen seines Opfers an.[17] Rund 7000 Menschen nahmen am darauf folgenden Trauermarsch teil. Dieser wurde durch Neonazis gestört.[18]

Angaben der Bundesregierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 gab die Bundesregierung 46 nicht namentlich genannte Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit 1990 an.[19] Bis Februar 2012 stieg die Angabe auf 58. Darin enthalten waren zehn Mordopfer der Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund (2000 bis 2007).[20] Hinzu kamen der im Oktober 2010 in Leipzig ermordete Iraker Kamal Kilade und zwei nachgemeldete Opfer 1996 und 1999 in Sachsen.[21]

Nach Bekanntwerden der NSU-Morde veranlasste das Bundesinnenministerium (BMI) Ende 2011 per Erlass eine Überprüfung von 3300 bislang unaufgeklärten Tötungen und Tötungsversuchen auf mögliche rechtsextreme Tatmotive. Die Prüfung oblag dem Gemeinsamen Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus/Rechtsterrorismus (GAR). Bis zum Sommer 2014 wollte das BMI korrigierte Zahlen der Todesopfer rechtsextremer Gewalt vorlegen.[22] Am 4. Dezember 2013 gab das BMI bekannt, dass das BKA und Landespolizeibehörden bei dieser Überprüfung in 746 Fällen mit 849 Todesopfern zwischen 1990 und 2011 Anhaltspunkte „für eine mögliche politische rechte Tatmotivation“ entdeckt hatten.[23] Darunter waren 137 Fälle der recherchierten „Opferlisten“.[24]

Am 27. Juli 2015 gab das BMI an, dass seit 1990 75 Personen bei 69 Anschlägen mit rechtsextremem Hintergrund ermordet worden seien. Dies waren 17 Mordopfer mehr als zuvor bekannt. 15 davon wurden bei einer gemeinsamen Überprüfung alter Fälle durch die Kriminalämter des Bundes und der Länder gefunden, zwei neue Fälle kamen hinzu.[25]

Angaben der Amadeu Antonio Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Medien, die Initiative Mut gegen rechte Gewalt, das Netz gegen Nazis, der Verein Pro Asyl, Opferfonds Cura und regionale Opferberatungsstellen führen eigene Chroniken zu rechtsextremen Gewalttaten. Der Tagesspiegel und die Frankfurter Rundschau hatten seit 1990 Opferchroniken geführt. Die Wochenzeitung Die Zeit übernahm und erweiterte diese. Ihre Chronik führte bis September 2010 bis zu 156 Todesfälle auf rechtsextreme Motive zurück.[26] Nur 73 davon hatte die Bundesregierung bis dahin anerkannt. Deshalb veranlassten einige Bundesländer eine interne Überprüfung. Nur Brandenburg beauftragte ein externes Forschungsinstitut, das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ), ältere Fälle zu prüfen. Das Zentrum bildete einen unabhängigen Expertenkreis, der Einblick in Polizei- und Ermittlungsakten sowie manche Gerichtsurteile erhielt. Die Amadeu Antonio Stiftung ist in diesem Kreis vertreten und überprüfte anhand der staatlichen Akten ihrerseits die ihr bekannt gewordenen Todesfälle. Sie kritisiert die staatliche Statistik als verzerrt, weil das BKA darin nur Taten aufnehme, für die eine gefestigte rechtsextreme Tätergesinnung als „tatauslösend und tatbestimmend“ nachweisbar sei. Das erfasse weder die Perspektive von Angehörigen und Zeugen noch sozialdarwinistische oder rassistische Tatmotive von „Alltagsrassisten aus der Mitte der Gesellschaft“ angemessen. Die gemeinsame, einzige bundesweite Todesopferliste der Amadeu Antonio Stiftung führt die Angaben anderer Initiativen zusammen, wird ständig aktualisiert und berücksichtigt sowohl Taten von eindeutigen Rechtsextremisten als auch Tötungsdelikte, „bei denen eine sozialdarwinistische und rassistische/rechte Motivation mindestens eine tatbegleitende bis tateskalierende Rolle gespielt haben.“ Bis Mitte November 2017 nannte sie 195 Todesopfer (Nr. 0-194) und 13 Verdachtsfälle.[27]

Diese verteilen sich wie folgt auf die Einzeljahre:

Gesamtliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Farblos: staatlich anerkannte Fälle
  • Grün: weitere Fälle laut Amadeu Antonio Stiftung
Nr. Name Todestag Ort Alter
1 Mahmud Azhar 6. März 1990 Berlin 40
2 Andrzej Fratczak 7. Oktober 1990 Lübbenau
3 Amadeu Antonio Kiowa 6. Dezember 1990 Eberswalde 28
4 Klaus-Dieter Reichert 11. Dezember 1990 Berlin-Lichtenberg 24
5 Nihat Yusufoğlu 28. Dezember 1990 Hachenburg 17
6 Alexander Selchow 1. Januar 1991 Rosdorf 21
7 Obdachloser 6. Januar 1991 Flensburg 31
8 Jorge Gomondai 6. April 1991 Dresden 28
9 Helmut Leja 4. Juni 1991 Kästorf (Gifhorn) 39
10 Agostinho Comboio 16. Juni 1991 Friedrichshafen 34
11 Wolfgang Auch 22. September 1991 Schwedt 28
12 Samuel Kofi Yeboah 19. September 1991 Saarlouis 27
13 Mete Ekşi 13. November 1991 Berlin 19
14 Gerd Himmstädt 3. Dezember 1991 Hohenselchow 30
15 Timo Kählke 12. Dezember 1991 Meuro 29
16-18 drei Familienangehörige aus Sri Lanka 31. Januar 1992 Lampertheim
19 Blanka Zmigrod 23. Februar 1992 Frankfurt am Main 68
20 Matthias Knabe 4. März 1992 Gifhorn 23
21 Dragomir Christinel 15. März 1992 Saal 19
22 Ingo Finnern 19. März 1992 Flensburg 31
23 Gustav Schneeclaus 22. März 1992 Buxtehude 53
24 Erich Bosse 4. April 1992 Hörstel
25 Nguyen Van Tu 24. April 1992 Berlin 29
26 Torsten Lamprecht 9. Mai 1992 Magdeburg 23
27 Emil Wendtland 1. Juli 1992 Neuruppin 50
28 Sadri Berisha 8. Juli 1992 Ostfildern-Kemnat 56
29 Dieter Klaus Klein 1. August 1992 Bad Breisig 49
30 Ireneusz Szyderski 3. August 1992 Stotternheim 24
31 Frank Bönisch 24. August 1992 Koblenz 35
32 Günter Heinrich Hermann Schwannecke 5. September 1992 Berlin-Charlottenburg 58
33 Waltraud Scheffler 23. Oktober 1992 Geierswalde
34 Rolf Schulze 7. November 1992 Lehnin 52
35 Karl Hans Rohn 13. November 1992 Wuppertal 53
36 Silvio Meier 21. November 1992 Berlin 27
37 Alfred Salomon 21. November 1992 Wülfrath 92
38 Bahide Arslan 23. November 1992 Mölln 51
39 Yeliz Arslan 23. November 1992 Mölln 10
40 Ayse Yilmaz 23. November 1992 Mölln 14
41 Bruno Kappi 15. Dezember 1992 Weidenau (Siegen) 55
42 Hans-Jochen Lommatzsch 18. Dezember 1992 Oranienburg 55
43 Sahin Calisir 27. Dezember 1992 Meerbusch 20
44 Karl Sidon 18. Januar 1993 Arnstadt 45
45 Mario Jödecke 24. Januar 1993 Schlotheim 23
46 Mike Zerna 25. Februar 1993 Hoyerswerda 22
47 Mustafa Demiral 9. März 1993 Mülheim/Ruhr 55–56
48 Hans-Peter Zarse 12. März 1993 Uelzen 18
49 Matthias Lüders 28. April 1993 Obhausen 23
50 Gürsün Ince 29. Mai 1993 Solingen 27
51 Hatice Genc 29. Mai 1993 Solingen 18
52 Hülya Genc 29. Mai 1993 Solingen 9
53 Saime Genc 29. Mai 1993 Solingen 4
54 Gülüstan Öztürk 29. Mai 1993 Solingen 12
55 Horst Hennersdorf 5. Juni 1993 Fürstenwalde 37
56 Hans-Georg Jacobson 28. Juli 1993 Strausberg 35
57 Obdachloser Oktober 1993 Marl 33
58 Bakary Singateh 7. Dezember 1993 Hamburg-Buchholz 19
59 Ali Bayram 18. Februar 1994 Darmstadt 50
60 Eberhart Tennstedt 5. April 1994 Quedlinburg 43
61 Klaus R. 28. Mai 1994 Leipzig 43
62 Beate Fischer 23. Juli 1994 Berlin-Reinickendorf 32
63 Jan W. 26. Juli 1994 Berlin 45
64 Gunter Marx 6. August 1994 Velten 42
65 Piotr Kania 6. November 1994 Rotenburg an der Fulda 18
66 Michael Gäbler 20. November 1994 Zittau 18
67 Horst Pulter 5. Februar 1995 Velbert 65
68 Peter T. 12. Juni 1995 Hohenstein-Ernstthal 24
69 Dagmar Kohlmann 16. Juli 1995 Oberwald (Stausee) 28
70 Klaus Peter Beer 7. September 1995 Amberg 48
71 Maiamba Bunga 18. Januar 1996 Lübeck
72 Nsuzana Bunga 18. Januar 1996 Lübeck
73 Françoise Makodila 18. Januar 1996 Lübeck
74 Miya Makodila 18. Januar 1996 Lübeck
75 Christine Makodila 18. Januar 1996 Lübeck
76 Christelle Makodila 18. Januar 1996 Lübeck
77 Legrand Makodila 18. Januar 1996 Lübeck
78 Jean-Daniel Makodila 18. Januar 1996 Lübeck
79 Rabia El Omari 18. Januar 1996 Lübeck
80 Sylvio Amoussou 18. Januar 1996 Lübeck
81 Patricia Wright 3. Februar 1996 Bergisch Gladbach 23
82 Sven Beuter 20. Februar 1996 Brandenburg an der Havel 23
83 Martin Kemming 15. März 1996 Dorsten-Rhade 26
84 Bernd Grigol 8. Mai 1996 Leipzig 43
85 Boris Morawek 13. Juli 1996 Wolgast 26
86 Werner Weickum 19. Juli 1996 Eppingen 44
87 Andreas Götz 1. August 1996 Eisenhüttenstadt 36
88 Achmed Bachir 23. Oktober 1996 Leipzig 30
89 Frank Böttcher 8. Februar 1997 Magdeburg 17
90 Stefan Grage 23. Februar 1997 Autobahn-Parkplatz Roseburg 34
91 Phan Van Toan 30. April 1997 Fredersdorf-Vogelsdorf 42
92 Olaf Schmidke 17. April 1997 Berlin-Treptow
93 Chris Danneil 17. April 1997 Berlin-Treptow
94 Horst Gens 22. April 1997 Sassnitz 50
95 Augustin Blotzki 8. Mai 1997 Königs Wusterhausen 59
96 Matthias Scheydt 23. September 1997 Cottbus 39
97 Josef Anton Gera 17. Oktober 1997 Bochum 59
98 Georg Jürgen Uhl 27. September 1997 Cottbus 45
99 Jana Georgi 26. März 1998 Saalfeld/Saale 14
100 Erich Fisk 30. August 1998 Angermünde
101 Nuno Lourenco 29. Dezember 1998 Leipzig
102 Farid Guendoul 13. Februar 1999 Guben 28
103 Egon Efferts 17. März 1999 Duisburg-Walsum 58
104 Peter Deutschmann 9. August 1999 Eschede 44
105 Carlos Fernando 15. August 1999 Kolbermoor 35
106 Patrick Thürmer 2. Oktober 1999 Hohenstein-Ernstthal 17
107 Kurt Schneider 6. Oktober 1999 Berlin-Lichtenberg 38
108 Hans-Werner Gärtner 8. Oktober 1999 Löbejün 37
109 Karl-Heinz Lietz 1. November 1999 Bad Reichenhall 54
110 Daniela Peyerl 1. November 1999 Bad Reichenhall 18
111 Horst Zillenbiller 1. November 1999 Bad Reichenhall 60
112 Ruth Zillenbiller 1. November 1999 Bad Reichenhall 59
113 Jörg Danek 29. Dezember 1999 Halle-Neustadt 39
114 Bernd Schmidt 31. Januar 2000 Weißwasser 52
115 Helmut Sackers 29. April 2000 Halberstadt 60
116 Dieter Eich 25. Mai 2000 Berlin-Buch 52
117 Falko Lüdtke 31. Mai 2000 Eberswalde 22
118 Alberto Adriano 11. Juni 2000 Dessau 39
119 Thomas Goretzki 14. Juni 2000 Dortmund 35
120 Yvonne Hachtkemper 14. Juni 2000 Waltrop 34
121 Matthias Larisch von Woitowitz 14. Juni 2000 Waltrop 34
122 Klaus-Dieter Gerecke 24. Juni 2000 Greifswald
123 Jürgen Seifert 9. Juli 2000 Wismar 52
124 Norbert Plath 27. Juli 2000 Ahlbeck 51
125 Enver Şimşek 9. September 2000 Nürnberg 38
126 Malte Lerch 12. September 2000 Schleswig 45
127 Eckhardt Rütz 25. November 2000 Greifswald 42
128 Belaid Baylal 4. November 2000 Belzig 98
129 Willi Worg 25. März 2001 Milzau 38
130 Fred Blanke 26. März 2001 Grimmen 51
131 Mohammed Belhadj 22. April 2001 Jarmen 31
132 Axel Obernitz 24. Mai 2001 Bad Blankenburg 27
133 Abdurrahim Özüdoğru 13. Juni 2001 Nürnberg 49
134 Süleyman Taşköprü 27. Juni 2001 Hamburg 31
135 Dieter Manzke 9. August 2001 Dahlewitz 61
136 Dorit Botts 17. August 2001 Fulda 54
137 Habil Kılıç 29. August 2001 München 38
138 Ingo B. 6. November 2001 Berlin 36
139 Klaus Dieter Lehmann 15. Mai 2002 Neubrandenburg 19
140 Kajrat Batesov 23. Mai 2002 Wittstock 24
141 Ronald Masch 1. Juni 2002 Neu Mahlisch 29
142 Marinus Schöberl 12. Juli 2002 Potzlow 16
143 Ahmet Sarlak 9. August 2002 Sulzbach 19
144 Hartmut Balzke 25. Januar 2003 Erfurt 48
145 Andreas Oertel 21. März 2003 Naumburg 40
146 Enrico Schreiber 29. März 2003 Frankfurt/Oder 25
147 Günter T. 20. April 2003 Riesa 35
148 Gerhard Fischhöder 10. Juli 2003 Scharnebeck 49
149 Thomas K. 4. Oktober 2003 Leipzig 16
150 Hartmut Nickel 7. Oktober 2003 Overath 61
151 Mechthild Bucksteeg 7. Oktober 2003 Overath 53
152 Alja Nickel 7. Oktober 2003 Overath 26
153 Petros C. 6. Dezember 2003 Kandel 22
154 Stefanos C. 6. Dezember 2003 Kandel 23
155 Viktor Filimonov 20. Dezember 2003 Heidenheim 15
156 Waldemar Ickert 20. Dezember 2003 Heidenheim 16
157 Aleksander Schleicher 20. Dezember 2003 Heidenheim 17
158 Oleg Valger 21. Januar 2004 Gera/Bieblach-Ost 27
159 Martin Görges 30. Januar 2004 Burg 46
160 Mehmet Turgut 25. Februar 2004 Rostock 25
161 Thomas Schulz 28. März 2005 Dortmund 32
162 Unbekannter 1. Juli 2005 Essen 44
163 İsmail Yaşar 9. Juni 2005 Nürnberg 50
164 Theodoros Boulgarides 15. Juni 2005 München 41
165 Tim Maier 26. November 2005 Bad Buchau 20
166 Andreas Pietrzak 6. Mai 2006 Plattling 41
167 Mehmet Kubaşık 4. April 2006 Dortmund 39
168 Halit Yozgat 6. April 2006 Kassel 21
169 Andreas F. 1. Januar 2007 Wismar 30
170 Michèle Kiesewetter 25. April 2007 Heilbronn 22
171 M. S. 14. Juli 2007 Brinjahe 17
172 Peter Siebert 26. April 2008 Memmingen 40
173 Bernd Köhler 23. Juli 2008 Templin 55
174 Karl-Heinz Teichmann 23. Juli 2008 Leipzig 59
175 Hans-Joachim Sbrzesny 1. August 2008 Dessau 50
176 Rick Langenstein 16. August 2008 Magdeburg 20
177 Marcel W. 24. August 2008 Bernburg 18
178 Marwa El-Sherbini 1. Juli 2009 Dresden 31
179 Sven M. 14. Mai 2010 Hemer 27
180 Kamal Kilade 24. Oktober 2010 Leipzig 19
181 Duy-Doan Pham 27. März 2011 Neuss 59
182 André Kleinau 27. Mai 2011 Oschatz 50
183 Klaus-Peter Kühn 16. Juni 2012 Suhl 59
184 Karl Heinz L. 30. September 2012 Butzow 59
185 Charles Werobe 23. Oktober 2014 Limburg 55
186 Daniel Ernst 20. Oktober 2016 Georgensgmünd 32
187 Sevda Dag 22. Juli 2016 München 45
188 Chousein Daitzik 22. Juli 2016 München 17
189 Selcuk Kilic 22. Juli 2016 München 15
190 Giuliano Josef Kollmann 22. Juli 2016 München 19
191 Can Leyla 22. Juli 2016 München 15
192 Janos Roberto Rafael 22. Juli 2016 München 15
193 Armela Sehashi 22. Juli 2016 München 14
194 Sabine Sulaj 22. Juli 2016 München 14
195 Dijamant Zabergaja 22. Juli 2016 München 20

Verdachtsfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende 13 Verdachtsfälle führt die Liste der Amadeu Antonio Stiftung bis November 2017 auf:[2]

Nr. Name Todestag Ort Alter
1 Ingo Ludwig 5. Januar 1992 Klein-Mutz bei Gransee 18
2 Jeff Dominiak 26. Mai 1993 Waldeck (Mittenwalde) 25
3 Antonio Melis 13. Februar 1997 Caputh 37
4 Klaus-Dieter Harms 9. August 2001 Wittenberge 61
5 Arthur Lampel 9. September 2001 Bräunlingen 18
6 Oury Jalloh 7. Januar 2005 Dessau 36
7 Jenisa 7. September 2007 Hannover 8
8 Dano 14. März 2014 Herford 5
9 Andrea B. 31. Oktober 2012 Hannover 44
10 Konstantin M. 18. Juli 2013 Kaufbeuren 34
11 Jim Reeves 1. Februar 2016 Berlin-Charlottenburg 47
12 Klaus B. 1. September 2016 Waldbröl 40
13 Eugeniu Botnari 20. September 2016 Berlin-Lichtenberg 34

Die Zeit[28] und das Moses Mendelssohn Zentrum[29] berichteten Ende Juni/Juli 2015 von weiteren neun Verdachtsfällen:

Name Todestag Ort Alter
Gerhard Sch. 1. Juni 1991 Leipzig 43
Melanie Harke 11. März 1992 Schwedt 13
Peter Konrad 25. April 1992 Werder an der Havel 31
Grigore Velcu[30] 29. Juni 1992 Nadrensee
Eudache Calderar[30] 29. Juni 1992 Nadrensee
Gerhard Helmut B. 17. Dezember 1995 Leipzig 19
Horst K. 30. Dezember 1995 Leipzig-Grünau 43
Holger Urbaniak 7. Oktober 2007 Frankfurt/Oder 49
Burak Bektas 5. April 2012 Berlin-Neukölln 22

Sie gehen ebenso wie nichtstaatliche Opferschutzinitiativen von einer hohen Dunkelziffer weiterer Todesopfer aus, besonders unter nicht gemeldeten Personen, etwa illegalen Einwanderern und Obdachlosen.

Verschiedene Medien berichteten über weitere, wahrscheinlich von Rechtsextremisten verübte Tötungsdelikte. Einige davon waren seit den 1990er Jahren Thema parlamentarischer Anfragen, wurden aber wegen angenommener anderer Tatmotive nicht in die Bundesstatistik aufgenommen.[31]

Opfer Todestag Ort Alter
Obdachloser Mann[32] 27. Juli 1990 Gelsenkirchen
Eberhard Arnold[33] 21. Oktober 1990 Ludwigsburg 23
Sinto[34] 8. Juli 1991 Gelnhausen 54
Türke[31] 6. März 1992 Reilingen
Kroate[31] Dezember 1992 Jänschwalde
Ägypter[31] 17. Dezember 1992 Berlin-Mitte 35
Obdachloser Mann[32] 7. Januar 1993 Wetzlar
Kerstin Winter[35] 23. Januar 1993 Freiburg 24
Sandro Beyer 29. April 1993 Sondershausen 15
Bernd Z.[36] Juni 1993 Oranienburg 29
Obdachloser Mann 1993 Bad Segeberg
Holger T.[37] 19. September 1993 Werneuchen bei Bernau 51
Farid Boukhit[38] 27. September 1994 Magdeburg 30
Guido Zeidler[36] 23. Februar 1995 Hennigsdorf 20
Sanjib Kumar Shrestha[39] 29. Dezember 1995 Beckum-Vellern 21
Obdachloser Mann[32] 24. Januar 1993 Magdeburg
Reinhard Wojciechowski[39] 07. März 1996 Bremen 47
Bektas Heval[40] 4. Juni 1997 Friedrichshafen/Bodensee 26
Sozialarbeiter[41] 24. August 1997 Potzlow 45
Obdachloser Mann[32] 3. Dezember 1998 Berlin-Schöneberg
Obdachloser Mann[32] 5. Oktober 2000 Freiberg
Frank H. 6. Juli 2001 Witten 33
Yvonne Polzin[39] 9. September 2001 Walow-Strietfeld 31
Zygmunt R.[42] November 2002 Altdorf 53
Edgar R.[43] 5. Juni 2004 Güsten 47
Obdachloser[44] Januar 2005 Stuttgart
Jürgen G.[45] 10. Juli 2006 Cottbus 51
Obdachlose[46][47]r[48] 24. Juli 2007 Blankenburg (Harz) 59
Nguyen Tan Dung[49] 6. August 2008 Berlin 19
Heiko S.[50] 8. Mai 2010 Magstadt 30
Hans Friedrich L.[50] 2. Juli 2010 Mörfelden-Walldorf 70
Luke Holland[51] 20. September 2015 Berlin 31
Shaden M.[52] 14. April 2017 Cottbus 22
Ramona S.[53][54] 7. Mai 2017 Homburg/Saar 42

Weiterführende Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas W. Böttger, Olaf Lobermeier, Katarzyna Plachta: Opfer rechtsextremer Gewalt. Die Sicht der Opfer. Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-531-93394-8
  • Dorina Feldmann, Christoph Kopke, Gebhard Schulz: Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt in Brandenburg (1990-2008). In: Wolfgang Frindte und andere (Hrsg.): Rechtsextremismus und „Nationalsozialistischer Untergrund“. Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-09997-8, S. 341-358
  • Fabian Virchow, Martin Langebach, Alexander Häusler (Hrsg.): Handbuch Rechtsextremismus. Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-531-19085-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Todesopfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Opfergedenken
Informationen über rechtsextreme Straftaten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helmut Remschmidt und andere: Tötungs- und Gewaltdelikte junger Menschen: Ursachen, Begutachtung, Prognose. Springer VS, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-642-29871-4, S. 56; Opferperspektive.de, 28. Juni 2013: Reform der polizeilichen Erfassung rechter Straftaten (Memento vom 28. Juni 2013 im Internet Archive)
  2. a b Mut gegen rechte Gewalt: Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990
  3. Harry Waibel: Der gescheiterte Antifaschismus der SED – Rassismus in der DDR. Frankfurt am Main 2014, S. 128–130.
  4. Tod von zwei Kubanern. Was passierte am 12. August 1979 in der Disco Saaletal?, Mitteldeutsche Zeitung vom 16. August 2016
  5. a b c Nutten und Bastarde erschlagen wir. In Westdeutschland machen Gewalttäter mobil gegen Ausländer. In: Der Spiegel. Nr. 27, 1982, S. 38 (online5. Juli 1982).
  6. Lebende Zeitbomben. In: Der Spiegel. Nr. 27, 1982, S. 32–35 (online5. Juli 1982).
  7. Fankrawalle: Steine statt Flanken. Abgerufen am 8. September 2015.
  8. Güner Yasemin Balcı (ARTE, 4. Dezember 2015): Der Jungfrauenwahn; Emma (8. September 2005): Türkei: Seyran Ates große Reise; Greenpeace-Magazin, 19. Juni 2012: Die Tyrannei der Liebe (Memento vom 19. Juni 2012 im Internet Archive)
  9. Die Zeit, 8. September 2015: Vorwürfe der Türken: Manche lernen Karate
  10. Christian Unger (Hamburger Abendblatt, 23. Juni 2012): Was Hass aus Liebe macht
  11. Christian Bergmann, Thomas Fugmann: [www.mdr.de/investigativ/rueckblick/exakt/rassismus-ddr-102-downloadFile.pdf Rassistische Verbrechen in der DDR], Manuskript zur Sendung von MDR exakt am 5. April 2017
  12. Rechte Armee Fraktion. In: Der Spiegel. Nr. 33, 1987, S. 78–79 (online10. August 1987).
  13. Jürgen Felix, Heinz-B. Heller (Hrsg.): Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium III. AkS Publikationen, Marburg 1993, ISBN 3888115507, S. 187f.
  14. Unvergessen.de: Javadi, Kiomars - Opfer rechter Gewalt in Baden-Württemberg; Der Spiegel, 31.August 1987: Ladendiebstahl: Tod umsonst. Selbstjustiz im Supermarkt: Waren die Täter selber Opfer von Streß und Ausbeutung?; Christian Gampert (Die Zeit, 8. Juli 1988): Ladendiebstahl: „Der schnauft ja noch“. Lehrling brachte den ausländischen Kunden zur Strecke; Goethe.de: Achtzehn Minuten Zivilcourage (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  15. Harry Waibel: Rassisten in Deutschland, Frankfurt am Main 2012, S. 124 f.
  16. Bericht vom Brandanschlag (Memento vom 6. Oktober 2002 im Internet Archive)
  17. Eberhard Seidel (Berlin.de): Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus - Wahrnehmung von Stimmungen, Einstellungen, Haltungen in Berlin seit 1983; Jürgen Leinemann: Ein Herz und eine Mitte. In: Der Spiegel. Nr. 18, 1991, S. 140–162 (online29. April 1991).
  18. Der Spiegel, 26. Juni 1989: Ausländer: Brisante Kiste
  19. Deutscher Bundestag (Drucksache 16/14122, 16. Wahlperiode, 7. Oktober 2009): Rechtsextreme Tötungsdelikte seit 1990 und antisemitisch motivierte Schändungen jüdischer Friedhöfe seit 2000
  20. Claus Peter Müller, Axel Wermelskirchen, David Klaubert: Verbrechensserie vor Aufklärung: Heilbronn, Eisenach, Dönermorde. In: FAZ. 11. November 2011, abgerufen am 15. November 2011.
  21. Frank Jansen (Tagesspiegel, 20. Februar 2012): Jetzt offiziell 58 Todesopfer rechter Gewalt
  22. Tagesspiegel, 4. Dezember 2013: Weit mehr Opfer rechter Gewalt als bisher vermutet; M. Decker, A. Kopietz (Berliner Zeitung, 4. Dezember 2013): Rechte Gewalt? Berlin prüft 78 Todesfälle
  23. Neue Osnabrücker Zeitung, 4. Dezember 2013: Zahlen zu rechtsextremen Verbrechen möglicherweise höher
  24. Thomas Hummitzsch (migration-info.de, 16. Januar 2014): Rechtsextremismus: 746 Tötungsdelikte werden auf rechtes Tatmotiv untersucht
  25. Die Zeit, 27. Juli 2015: Bundesregierung korrigiert Opferzahl rechter Gewalt nach oben; Bundesministerium des Innern, 22. Juli 2015: Stand der polizeilichen Überprüfung möglicher rechter Tötungsdelikte in den Jahren 1990 bis 2011
  26. Frank Jansen, Heike Kleffner, Johannes Radke, Toralf Staud (Die Zeit, 16. September 2010, aktualisiert am 30. Juni 2015): Dokumentation: 156 Schicksale: Sie starben, weil sie anders waren: Diese Dokumentation erzählt die Geschichte jedes einzelnen Opfers.
  27. Der Stern / Anna Brausam, AAS: Todesopfer rechter Gewalt seit 1990
  28. Frank Jansen, Heike Kleffner, Johannes Radke, Toralf Staud (Die Zeit, 15. September 2010; aktualisiert 30. Juni 2015): Erstochen, erschlagen, verbrannt – 22 Verdachtsfälle
  29. Christoph Kopke, Gebhard Schultz (Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam, 29. Juli 2015): Forschungsprojekt „Überprüfung umstrittener Altfälle Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt im Land Brandenburg seit 1990“: Abschlussbericht
  30. a b Zeitgeschichte Online: Von namenlosen Flüchtlingen und deutschen Zuständen
  31. a b c d Deutscher Bundestag, Drucksache 12/4442, 1. März 1993: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS/Linke Liste: Rechtsextrem und fremdenfeindlich motivierte Tötungsdelikte
  32. a b c d e Abwertung und Gewalt gegen „Asoziale“
  33. Opfer rechter Gewalt in Baden-Württemberg: Eberhard Arnold
  34. Gegen die Strömung Nr. 57, Oktober 1991, Seite 3. [1]
  35. Opfer rechter Gewalt in Baden-Württemberg: Kerstin Winter
  36. a b Antifaschistisches AutorInnenkollektiv: Hinter den Kulissen. Faschistische Aktivitäten in Brandenburg - Update ’99, S. 14
  37. Barnimer Antifa Recherche. Dokumentation und Analyse von Nazi-Aktivitäten im Landkreis Barnim 1990-2011. Seite 7 [frw.antifa.cc/cms/download/barnimer-antifa-recherche.pdf]
  38. Mut gegen rechte Gewalt, Oktober 2008: In Gedenken an alle Opfer faschistischer Gewalt!
  39. a b c The Telegraph, 21. März 2004: Neo-Nazi gas oven killer tried to incinerate the body of his victim
  40. Antirassistische Initiative e.V. Berlin: Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen 1993 bis 2009 (17. aktualisierte Auflage)
  41. Inforiot - Alternative Termine und News für Brandenburg: Dem rechten Konsens entgegentreten
  42. Roswin Finkenzeller (FAZ, 8. Juli 2004): Auf der Parkbank saß ein brennender Mensch
  43. Mitteldeutsche Zeitung, 24. November 2004: Kriminalität Prozess gegen drei junge Männer wegen Totschlags begann
  44. Opfer rechter Gewalt in Baden-Württemberg: Unbekannter (2005)
  45. Spiegel Online, 7. Dezember 2006: Mord nach Gewaltspiel: Ich wollte sehen, was ich draufhabe
  46. Spiegel Online, 19. Juli 2007: Überfälle in Ostdeutschland. Rechtsextreme attackieren Jugendliche
  47. Mitteldeutsche Zeitung, 19. Juli 2007: Blankenburg. Jugendliche erschlagen Obdachlosen im Harz
  48. Mut gegen rechte Gewalt, 12. Mai 2009: Obdachlose als Opfer, weil Neonazis sie als minderwertig ansehen
  49. Zeit/Störungsmelder, 22. November 2015: Die Silvio Meier Demonstration 2015: „Dort hin gehen, wo es brennt“
  50. a b Opfer rechter Gewalt in Baden-Württemberg: Heiko S.
  51. Taz, 12. Januar 2016: Ungeklärte Morde an Migranten: Die Stille nach den Schüssen
  52. RBB, 11. August 2017: Zeugen: Wagen beschleunigte vor dem Aufprall; Der Tagesspiegel, 27. April 2017 Studentin aus Ägypten erst angefahren und dann verhöhnt
  53. Saarbrücker Zeitung, 8. Mai 2017: Zwei Tote - Schock nach Bluttat in Schwarzenacker
  54. Stern Online vom 21. Oktober 2017: Reichsbürger-Prozess um erschossenen SEK-Beamten: "Ich bin der freie Mann Wolfgang!"