Tokyo Electron

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tokyo Electron
Logo
Rechtsform Kabushiki kaisha
ISIN JP3571400005
Gründung 11. November 1963
Sitz Tokio, Japan
Leitung Tetsuro Higashi (Vorsitzender)[1]
Mitarbeiter 10.844 (2015)[2]
Umsatz 613,1 Mrd. JPY (2014/15)[2]
4,75 Mrd. EUR[3]
Branche Computer, Hardware
Website www.tel.com

Tokyo Electron (Abk.: TEL, jap. 東京エレクトロン株式会, Tōkyō erekutoron kabushiki kaisha) ist ein japanisches Unternehmen mit Firmensitz in Tokio.

Das Unternehmen stellt Maschinen für die Halbleiterindustrie und die Fertigung von Flachbildschirmen her. Darüber hinaus ist Tokyo Electron in den Bereichen Computernetzwerke, Vertrieb von elektronischen Bauteilen und der ASIC-Entwicklung tätig.

Tokyo Electron wurde am 11. November 1963 gegründet. Rund 10.800 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt. Die Leitung des Unternehmens liegt bei Tetsuro Higashi.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. März 2012 unterzeichnete Tokyo Electron einen Kaufvertrag: Oerlikon-Konzern verkauft seinen Geschäftsbereich Solar an Tokyo Electron. Oerlikon Solar hat seinen Hauptsitz in Trübbach (Schweiz) und beschäftigt 675 Menschen an 8 Standorten weltweit.[4]

Eine Fusion mit dem weltweit größten Ausrüster für die Halbleiterindustrie, Applied Materials, wurde im September 2013 angekündigt,[5] im April 2015 jedoch wieder abgesagt.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tokyo Electron:Leader
  2. a b Tokyo Electron 2015 Annual Report, abgerufen am 16. April 2016
  3. Umgerechnet zum Kurs am Bilanzstichtag, den 31. März 2015
  4. www.oerlikon.com
  5. U.S. Manufacturer of Chip-Making Equipment Buys Japanese Rival. NYTimes, 24. September 2013, abgerufen am 20. Februar 2014 (englisch).
  6. Amerikanisch-japanische Halbleiter-Fusion abgesagt. NZZ, 27. April 2015, abgerufen am 14. April 2016 (deutsch).