Tomáš Berdych

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Tomáš Berdych Tennisspieler
Tomáš Berdych
Berdych 2015 bei den French Open
Nation: TschechienTschechien Tschechien
Geburtstag: 17. September 1985
Größe: 196 cm
Gewicht: 91 kg
1. Profisaison: 2002
Rücktritt: 2019
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Martin Štěpánek
Preisgeld: 29.491.328 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 640:342
Karrieretitel: 13
Höchste Platzierung: 4 (18. Mai 2015)
Aktuelle Platzierung: 103
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 103:112
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 54 (10. April 2006)
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
11. November 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Audio-Datei / Hörbeispiel Tomáš Berdych?/i (* 17. September 1985 in Valašské Meziříčí, damals Tschechoslowakei) ist ein ehemaliger tschechischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann Berdych in der zweiten Runde überraschend gegen den topgesetzten Roger Federer, schied aber im weiteren Verlauf aus. Den ersten großen Erfolg feierte er 2005 beim Hallenturnier in Paris, als er im Finale Ivan Ljubičić in fünf Sätzen besiegen konnte. 2006 erreichte Berdych bei den French Open, den Wimbledon Championships und den US Open jeweils das Achtelfinale sowie das Finale des Turniers von Halle.

2007 erreichte er das Achtelfinale der Australian Open sowie das Halbfinale von Monte Carlo. Bei den French Open scheiterte er in der ersten Runde an Guillermo García-López. Am 17. Juni gewann er das Rasenturnier von Halle, im Finale schlug er Marcos Baghdatis mit 7:5, 6:4. In Wimbledon erreichte Berdych das Viertelfinale, unterlag dort aber Rafael Nadal mit 6:71, 4:6, 2:6. 2008 stand er im Achtelfinale der Australian Open und unterlag dort Roger Federer mit 4:6, 6:76, 3:6. Im Halbfinale des Turniers in Miami, einem Turnier der Masters Series, unterlag er Nadal mit 6:76, 2:6. Außerdem erreichte er das Finale in Båstad (4:6-, 1:6- Niederlage gegen Tommy Robredo) und später in der Saison in Bangkok das Halbfinale (5:7, 1:6 gegen Novak Đoković). Der Saisonhöhepunkt war für ihn 2008 aber zweifellos der Turniersieg in Tokio, als er den Aufsteiger des Jahres, Juan Martín del Potro, mit 6:1, 6:4 besiegen und seinen vierten Titel auf der ATP World Tour feiern konnte. Auf dem Weg ins Finale eliminierte er die Topspieler Tommy Robredo, Fernando González und Andy Roddick. Berdych besiegte 2009 bei den Australian Open Robby Ginepri, Brian Dabul und den besser gesetzten Stanislas Wawrinka. In seiner Achtelfinalpartie zog er trotz einer 2:0-Satzführung gegen den späteren Finalisten Federer noch den Kürzeren.

Berdych revanchierte sich 2010 im Viertelfinale von Wimbledon, wo er Federer in vier Sätzen bezwingen konnte. Damit zog er ins Halbfinale ein, wo er Đoković glatt in drei Sätzen besiegte. Im ersten Grand-Slam-Endspiel seiner Karriere unterlag er dann Nadal glatt in drei Sätzen.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London startete Berdych im Einzel und im Doppel für Tschechien. Im Einzel schied er bereits in der Auftaktrunde gegen den Belgier Steve Darcis aus. Im Doppel überstand er mit Radek Štěpánek die erste Runde gegen die Italiener Daniele Bracciali und Andreas Seppi in drei Sätzen, ehe sie im Achtelfinale den Brasilianern Marcelo Melo und Bruno Soares knapp mit 6:1, 4:6 und 22:24 unterlagen. Bei den US Open gelang Berdych sein Saisonhöhepunkt mit einem Sieg in vier Sätzen über Roger Federer. Im Halbfinale unterlag er Andy Murray.

2013 erreichte er das Viertelfinale bei Australian Open, wo er Novak Đoković in vier Sätzen unterlag. Auch in Wimbledon stand er im Viertelfinale, dort schied er ebenfalls glatt gegen Đoković aus. Die Saison 2013 war bei Masters-Turnieren die erfolgreichste seiner Karriere, er stand bei sechs Turnieren mindestens im Viertelfinale und bei weiteren vier erreichte er das Halbfinale, nämlich in Indian Wells, Madrid, Rom und Cincinnati. Am Ende der Saison gewann er zum zweiten Mal nacheinander den Davis Cup, im Finale setzte er sich mit Tschechien gegen Serbien in Belgrad mit 3:2 durch. Berdych selbst konnte dabei ein Einzel und ein Doppel gewinnen. In dieser Saison blieb er ohne Turniersieg, und schloss das Jahr auf dem siebten Platz der Weltrangliste ab. Das Jahr 2014 war für Berdych bei den Grand-Slam-Turnieren erfolgreich, bei den Australian Open zog er ins Halbfinale ein, wo er Stan Wawrinka in vier Sätzen unterlag. Bei den French Open und den US Open erreichte Berdych jeweils das Viertelfinale. Beim Miami Masters und Paris Masters konnte er jeweils das Halbfinale erreichen. Im Davis Cup schied er diesmal mit seinem Team im Halbfinale gegen Frankreich mit 1:4 aus. In dieser Saison erreichte er fünf Finals, wovon er zwei gewinnen konnte. Berdych gewann die Turniere von Rotterdam und Stockholm, in der Weltrangliste schloss er das Jahr erneut auf Rang sieben ab.

2015 stand er bei den Australian Open erneut im Halbfinale, das er in vier Sätzen gegen Andy Murray verlor. Bei allen anderen Grand-Slam-Turnieren schied er jeweils im Achtelfinale aus. Bei den Masters-Turnieren war er allerdings sehr erfolgreich, bei neun Turnierteilnahmen erreichte er achtmal mindestens das Viertelfinale, nur in Montreal verlor er seine Auftaktpartie. In Miami und Madrid erreichte Berdych jeweils das Halbfinale, in Monte-Carlo stand er in seinem dritten Masters-Finale, das er mit 5:7, 6:4, 3:6 gegen Novak Đoković verlor. In dieser Saison gewann er erneut zwei Turniere, zum einen verteidigte er seinen Titel in Stockholm gegen Jack Sock, kurz danach triumphierte er auch in Shenzhen nach einem Zweisatzsieg gegen Guillermo García López. Bei den ATP World Tour Finals schied er zum vierten Mal nacheinander in der Gruppenphase aus. Am Ende der Saison belegte er den sechsten Platz der Weltrangliste. Die Saison 2016 war insgesamt weniger erfolgreich, Höhepunkt war der Halbfinaleinzug in Wimbledon, das er gegen Andy Murray glatt verlor. In Melbourne und Paris konnte er jeweils das Viertelfinale erreichen. In keinem Masters-Turnier kam er über das Viertelfinale hinaus. Berdych gab 2016 seinen Verzicht auf Olympia bekannt. Als Grund nannte er die gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit dem Zika-Virus. Damit war er nach Milos Raonic der zweite Top-Ten-Spieler, der das Turnier in Rio absagte.[1] Er gab im August 2016 bekannt, dass der ehemalige Topspieler Goran Ivanisević von nun an zu seinem Trainerteam gehört. Dieser hatte zuvor den Kroaten Marin Čilić betreut.[2] Sein einziger Turniersieg war die Titelverteidigung in Shenzhen, als er Richard Gasquet in drei Sätzen schlug. Die Saison 2016 konnte er auf dem zehnten Weltranglistenplatz beenden.

Die Saison 2017 war für Berdych wenig erfolgreich. Einzig in Wimbledon erreichte er erneut das Halbfinale, wo er gegen Roger Federer in drei engen Sätzen ausschied. Bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren kam er nicht über die dritte Runde hinaus. Bei den Masters-Turnieren konnte er nur in Miami das Viertelfinale erreichen, das er knapp im Tiebreak des dritten Satzes gegen Federer verlor. Er gewann in dieser Saison kein Turnier und stand nur in Lyon im Finale, wo er gegen Jo-Wilfried Tsonga den Kürzeren zog. So beendete er die Saison mit Platz 19 erstmals nach sieben Jahren außerhalb der Top Ten. 2018 war aufgrund von Rückenproblemen eine der schwächsten Saisons seiner Karriere. Er bestritt insgesamt nur zwölf Turniere und beendete nach Wimbledon das Jahr. Höhepunkt der Saison war das Erreichen des Viertelfinals in Melbourne, das er in drei Sätzen gegen Roger Federer verlor. Aufgrund seiner Verletzung schloss er die Saison auf dem 71. Platz der Weltrangliste ab und konnte erstmals nach 14 Jahren in Folge kein Finale bei einem Turnier erreichen.

2019 sollte Berdychs letztes Jahr auf der ATP Tour werden. Zwar begann dieses für ihn mit einem Finaleinzug bei den Qatar ExxonMobil Open 2019 und dem Erreichen der vierte Runde bei den Australian Open positiv, doch verletzte er sich kurz darauf wieder und verpasste zahlreiche Turniere. Eine Viersatzniederlage in der ersten Runde der US Open sollte sein letztes offizielles Turniermatch werden. Berdych verkündigte bei den ATP Finals 2019 seinen Rücktritt vom aktiven Profitennis.[3]

Davis Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2003 bis 2014 spielte Berdych für die tschechische Davis-Cup-Mannschaft. In der Saison 2009 erreichte er mit dieser das Finale, das jedoch gegen Spanien in Barcelona klar mit 0:5 verloren wurde. 2012 qualifizierte sich die Mannschaft zum zweiten Mal für das Finale, das nun in Prag ausgetragen wurde. Erneut war der Gegner Spanien, der diesmal mit 3:2 besiegt wurde. Berdych trat in jeder Saisonbegegnung an und gewann all seine Einzel- und Doppelpartien (mit Radek Štěpánek) gegen Italien, Serbien und Argentinien. Auch im Finale gewannen er und Štěpánek gegen die amtierenden Weltmeister Marc López und Marcel Granollers ihr Doppel, ebenso sein erstes Einzel gegen Nicolás Almagro. Lediglich David Ferrer musste er sich glatt mit 0:3 geschlagen geben. In der nachfolgenden Saison konnte die tschechische Mannschaft den Titel verteidigen. Im Finale besiegte sie Serbien mit 3:2. Berdych unterlag dabei Novak Đoković ohne Satzgewinn, während er Dušan Lajović mit 6:3, 6:4 und 6:3 bezwang. Die Doppelpartie gegen Nenad Zimonjić und Ilija Bozoljac entschieden Berdych und Štěpánek klar mit 6:2, 6:4 und 7:64 für sich.

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tomáš Berdych ist seit dem 16. August 2015 mit dem tschechischen Model Ester Sátorová verheiratet.[4] Er hat seinen Wohnsitz in Monaco, davor lebte und trainierte er in Prostějov.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000 (1)
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 (4)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (10)
ATP Challenger Tour (5)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (11)
Sand (2)
Rasen (1)
Teppich (1)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 27. September 2004 ItalienItalien Palermo Sand ItalienItalien Filippo Volandri 6:3, 6:3
2. 31. Oktober 2005 FrankreichFrankreich Paris Teppich (i) KroatienKroatien Ivan Ljubičić 6:3, 6:4, 3:6, 4:6, 6:4
3. 11. Juni 2007 DeutschlandDeutschland Halle Rasen Zypern RepublikRepublik Zypern Marcos Baghdatis 7:5, 6:4
4. 5. Oktober 2008 JapanJapan Tokio Hartplatz ArgentinienArgentinien Juan Martín del Potro 6:1, 6:4
5. 11. Mai 2009 DeutschlandDeutschland München Sand RusslandRussland Michail Juschny 6:4, 4:6, 7:65
6. 9. Oktober 2011 China VolksrepublikVolksrepublik China Peking Hartplatz KroatienKroatien Marin Čilić 3:6, 6:4, 6:1
7. 5. Februar 2012 FrankreichFrankreich Montpellier Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Gaël Monfils 6:2, 4:6, 6:3
8. 21. Oktober 2012 SchwedenSchweden Stockholm (1) Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 4:6, 6:4, 6:4
9. 16. Februar 2014 NiederlandeNiederlande Rotterdam Hartplatz (i) KroatienKroatien Marin Čilić 6:4, 6:2
10. 19. Oktober 2014 SchwedenSchweden Stockholm (2) Hartplatz (i) BulgarienBulgarien Grigor Dimitrow 5:7, 6:4, 6:4
11. 5. Oktober 2015 China VolksrepublikVolksrepublik China Shenzhen (1) Hartplatz SpanienSpanien Guillermo García López 6:3, 7:67
12. 25. Oktober 2015 SchwedenSchweden Stockholm (3) Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock 7:61, 6:2
13. 2. Oktober 2016 China VolksrepublikVolksrepublik China Shenzhen (2) Hartplatz FrankreichFrankreich Richard Gasquet 7:65, 6:72, 6:3
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 19. Juli 2003 UngarnUngarn Budaörs Sand BulgarienBulgarien Iwajlo Trajkow 6:2, 6:3
2. 17. August 2003 OsterreichÖsterreich Graz Hartplatz OsterreichÖsterreich Julian Knowle 6:4, 5:7, 6:2
3. 7. März 2004 FrankreichFrankreich Besançon Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Julien Benneteau 6:3, 6:1
4. 13. Juni 2004 DeutschlandDeutschland Weiden Sand Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Janko Tipsarević 6:3, 6:3
5. 20. Juni 2004 DeutschlandDeutschland Braunschweig Sand DeutschlandDeutschland Daniel Elsner 4:6, 6:1, 6:4

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 4. Juli 2005 SchwedenSchweden Båstad (1) Sand SpanienSpanien Rafael Nadal 6:2, 2:6, 4:6
2. 12. Juni 2006 DeutschlandDeutschland Halle Rasen SchweizSchweiz Roger Federer 0:6, 7:64, 2:6
3. 25. September 2006 IndienIndien Mumbai Hartplatz RusslandRussland Dmitri Tursunow 3:6, 6:4, 6:75
4. 7. Juli 2008 SchwedenSchweden Båstad (2) Sand SpanienSpanien Tommy Robredo 4:6, 1:6
5. 4. April 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 5:7, 4:6
6. 4. Juli 2010 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Rasen SpanienSpanien Rafael Nadal 3:6, 5:7, 4:6
7. 13. Mai 2012 SpanienSpanien Madrid Sand SchweizSchweiz Roger Federer 6:3, 5:7, 5:7
8. 25. August 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winston-Salem Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Isner 6:3, 4:6, 6:79
9. 24. Februar 2013 FrankreichFrankreich Marseille Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 6:3, 6:76, 4:6
10. 2. März 2013 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai (1) Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 5:7, 3:6
11. 29. September 2013 ThailandThailand Bangkok Hartplatz KanadaKanada Milos Raonic 6:74, 3:6
12. 1. März 2014 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai (2) Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 6:3, 4:6, 3:6
13. 4. Mai 2014 PortugalPortugal Oeiras Sand ArgentinienArgentinien Carlos Berlocq 6:0, 5:7, 1:6
14. 5. Oktober 2014 China VolksrepublikVolksrepublik China Peking Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 0:6, 2:6
15. 10. Januar 2015 KatarKatar Doha (1) Hartplatz SpanienSpanien David Ferrer 4:6, 5:7
16. 15. Februar 2015 NiederlandeNiederlande Rotterdam Hartplatz (i) SchweizSchweiz Stan Wawrinka 6:4, 3:6, 4:6
17. 19. April 2015 MonacoMonaco Monte Carlo Sand SerbienSerbien Novak Đoković 5:7, 6:4, 3:6
18. 27. Mai 2017 FrankreichFrankreich Lyon Sand FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 6:72, 5:7
19. 5. Januar 2019 KatarKatar Doha (2) Hartplatz SpanienSpanien Roberto Bautista Agut 4:6, 6:3, 3:6

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 24. Februar 2008 NiederlandeNiederlande Rotterdam Hartplatz (i) RusslandRussland Dmitri Tursunow DeutschlandDeutschland Philipp Kohlschreiber
RusslandRussland Michail Juschny
7:5, 3:6, [10:7]
2. 3. Januar 2014 KatarKatar Doha Hartplatz TschechienTschechien Jan Hájek OsterreichÖsterreich Alexander Peya
BrasilienBrasilien Bruno Soares
6:2, 6:4
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 16. März 2003 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Sarajevo Hartplatz (i) TschechienTschechien Jaroslav Levinský SchwedenSchweden Simon Aspelin
SchwedenSchweden Johan Landsberg
1:6, 7:66, 6:4
2. 24. Mai 2003 TschechienTschechien Prag Sand TschechienTschechien Michal Navrátil ArgentinienArgentinien Martín Alberto García
ArgentinienArgentinien Sebastián Prieto
6:4, 3:6, 4:6

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 8. August 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington, D.C. Hartplatz TschechienTschechien Radek Štěpánek Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish
BahamasBahamas Mark Knowles
6:4, 6:77, [7:10]

Bilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier1 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002

Gesamt
Australian Open AF VF 3R VF HF HF VF VF VF 2R AF AF AF 2R 1R 2R

0
French Open   1R 2R VF AF VF 1R AF 1R HF 1R 2R 1R AF 2R 1R

0
Wimbledon   HF HF AF 3R VF 1R AF F AF 3R VF AF 3R 1R

0
US Open   2R AF VF AF HF 3R 1R 3R 1R AF AF 3R AF 2R

0
ATP Finals2   RR RR RR RR HF RR

0
Indian Wells Masters 1R 3R 3R AF VF 2R HF AF AF VF 2R 2R 2R AF 3R

0
Miami Masters 3R VF VF HF HF VF 3R VF F AF HF 3R 3R 1R

0
Monte Carlo Masters   1R AF 2R F AF AF HF AF AF 1R HF 2R 2R 1R

0
Madrid Masters3   1R AF VF HF VF HF F VF 2R 2R 2R HF 1R 1R

0
Rom Masters   1R AF AF VF AF HF VF VF 2R 1R VF AF 1R

0
Hamburg Masters4 nicht ausgetragen 2R 2R 1R 2R

0
Kanada Masters   VF 2R AF AF AF VF VF 1R 2R 1R VF 2R

0
Cincinnati Masters   1R AF VF 2R HF AF HF AF VF 2R AF 1R 2R

0
Shanghai Masters   2R VF VF AF HF AF AF AF nicht ausgetragen 0
Paris Masters   VF VF HF VF VF HF AF 2R AF AF VF S

1
Olympische Spiele nicht ausgetragen

nicht ausgetragen

1R nicht ausgetragen

AF nicht ausgetragen

VF n. a.

0
Davis Cup5   VF HF S S PO HF F VF PO PO PO PO PO

2
Turnierteilnahmen6 6 12 18 20 22 23 23 22 21 24 25 20 23 26 28 15 2 0

330
Erreichte Finals 1 0 1 1 5 5 3 4 1 2 1 2 1 2 2 1 0 0

32
Gewonnene Einzel-Titel 0 0 0 1 2 2 0 2 1 0 1 1 1 0 1 1 0 0

13
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 12:6 10:5 17:10 27:14 40:16 40:14 39:17 41:15 37:15 25:21 22:17 25:14 21:14 25:15 18:14 7:5 2:2 0:0

400:213
Sand-Siege/-Niederlagen 0:0 0:4 10:5 7:4 12:4 11:6 9:6 19:5 10:6 14:4 9:7 6:6 16:8 14:7 12:11 9:7 0:0 0:0

158:90
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 1:2 8:3 5:2 5:2 4:2 6:2 1:3 6:2 6:1 4:2 3:2 8:1 7:2 3:3 0:1 0:0 0:0

67:30
Teppich-Siege/-Niederlagen7 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 1:0 1:0 1:1 2:0 1:1 0:2 0:0 0:0

14:5
Gesamt-Siege/-Niederlagen8 12:6 11:11 35:18 39:20 57:22 55:22 54:25 61:23 53:23 45:26 36:26 35:22 46:24 48:24 34:29 16:15 2:2 0:0

639:338
Weltranglistenpunkte 520 715 2095 3060 4465 4465 4180 4680 3700 3955 1655 1215 1685 1705 1200 863 359 61

N/A
Jahresendposition   71 19 10 6 7 7 6 7 6 21 20 14 13 24 45 113 398

N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1R, 2R, 3R = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase)

1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat; es zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an. Nachdem der Spieler das Turnier beendet hat, wird die Klammer entfernt.
2 vor 2009 Tennis Masters Cup.
3 Das Masters-Turnier von Madrid wurde vor 2002 in Stuttgart, Essen und Stockholm ausgetragen. Im Jahr 2009 erfolgte ein Belagwechsel von Hartplatz zu Sand.
4 Das Turnier von Hamburg ist seit 2009 nicht mehr Teil der Masters-Serie.
5 PO = Playoff (Auf- und Abstiegsrunde in der Davis-Cup-Weltgruppe).
6 Im Gegensatz zum ATP Ranking werden hier (sowie bei der Anzahl Finalteilnahmen und gewonnener Titel) nur Turniere der ATP World Tour sowie die vier Grand-Slam-Turniere und die ATP World Tour Finals gezählt, d. h. keine Challenger- oder Future-Turniere oder Mannschaftswettbewerbe (Davis Cup oder World Team Cup). Letztere zählen jedoch in den Sieg/Niederlagen-Statistiken.
7 Seit der Saison 2009 werden keine ATP-Turniere mehr auf Teppich ausgetragen.
8 Stand: 1. April 2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tomáš Berdych – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nach Raonic verzichtet auch Berdych auf Olympia. In: Süddeutsche.de. 16. Juli 2016, abgerufen am 16. Juli 2016.
  2. ATP-Tour: Tomas Berdych verpflichtet Goran Ivanisevic als Coach. In: tennisnet.com. 8. August 2016, abgerufen am 9. August 2016.
  3. Tomas Berdych: 2010 Wimbledon finalist retires. In: bbc.com. 16. November 2019, abgerufen am 17. November 2019 (englisch).
  4. Hochzeit in Monte Carlo – Auch Tomas Berdych gibt das „Ja-Wort“. In: spox.com. 17. Juli 2015, abgerufen am 10. Januar 2017.