Tomáš Kocian-Falkenbach

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Tomáš Kocian-Falkenbach
Porträt
Geburtsdatum 27. März 1988
Geburtsort Bratislava, Tschechoslowakei
Größe 1,92 m
Position Zuspieler
Vereine

bis 2011
2011–2013
2013–2014
2014–2015
2015–2018
seit 2018
SSF Fortuna Bonn
VC Eintracht Mendig
evivo Düren
TV Ingersoll Bühl
SWD Powervolleys Düren
VfB Friedrichshafen
SWD Powervolleys Düren
Nationalmannschaft
Slowakische Junioren-Nationalmannschaft
Erfolge
2016, 2017, 2018
2017, 2018
2020
2021
deutscher Vizemeister
DVV-Pokalsieger
DVV-Pokalfinalist
DM-Dritter

Stand: 26. April 2021

Tomáš Kocian-Falkenbach (* 27. März 1988 in Bratislava) ist ein deutsch-slowakischer Volleyballspieler. Der Zuspieler wurde mit dem VfB Friedrichshafen zweimal Pokalsieger. Seit 2018 spielt er wieder bei den SWD Powervolleys Düren, mit denen er 2020 das Pokalfinale erreichte.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kocian kam im Alter von drei Jahren aus der damaligen Tschechoslowakei nach Deutschland. Sein Vater, der Nationalspieler Milan Kocian, spielte von 1991 bis 1999 beim VC Eintracht Mendig.[1] Tomas begann seine Volleyball-Karriere bei SSF Fortuna Bonn und wechselte später als Zuspieler nach Mendig. 2006 nahm er mit der slowakischen Junioren-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teil. 2011 wurde Mendig Meister der Zweiten Liga Süd, verzichtete jedoch auf den Aufstieg. Kocian wurde anschließend vom Erstligisten evivo Düren, der bereits zweimal zuvor Interesse gezeigt hatte,[2] als zweiter Zuspieler verpflichtet. 2013 wechselte er zum Ligakonkurrenten TV Ingersoll Bühl.

Nach einer Saison in Bühl kehrte Kocian, der mittlerweile auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, 2014 zurück nach Düren.[3] Mit den SWD Powervolleys erreichte er in der Saison 2014/15 den dritten Platz in der Bundesliga und das Halbfinale im DVV-Pokal. Anschließend wurde er vom deutschen Meister VfB Friedrichshafen als zweiter Zuspieler verpflichtet.[4] Mit den Häflern wurde er in der Saison 2015/16 deutscher Vizemeister. In der folgenden Saison gewann Kocian mit dem VfB das DVV-Pokalfinale gegen die Berlin Recycling Volleys, unterlag demselben Gegner aber erneut im Playoff-Finale um die deutsche Meisterschaft. Auch in der Spielzeit 2017/18 wurde Friedrichshafen (diesmal gegen den TV Bühl) DVV-Pokalsieger. In der Liga unterlag die Mannschaft wieder im Finale gegen Berlin. In der Champions League kam der VfB mit Kocian nach zweimaligem Vorrunden-Aus diesmal in die zweite Playoff-Runde.

Nach drei Jahren am Bodensee wechselte Kocian erneut zu den SWD Powervolleys Düren.[5] Mit der Mannschaft erreichte er das Halbfinale im DVV-Pokal und das Viertelfinale in den Bundesliga-Playoffs. Im DVV-Pokal 2019/20 kam er mit den SWD Powervolleys ins Finale, das die Mannschaft gegen die Berlin Recycling Volleys verlor. Als die Bundesliga-Saison kurz vor den Playoffs abgebrochen wurde, stand Düren auf dem sechsten Tabellenplatz. In der Saison 2020/21 unterlagen die SWD Powervolleys im Playoff-Halbfinale gegen Berlin und wurden Dritter. Kocian-Falkenbach spielt auch in der Saison 2021/22 für die SWD Powervolleys.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. evivo Düren: Ein Spielmacher mit Volleyball-Genen. volleyballer.de, 24. Juni 2011, archiviert vom Original am 23. Mai 2014; abgerufen am 19. Mai 2018.
  2. Volleyball: Tomas Kocian wechselt von Mendig zum Erstligisten Düren. Rhein-Zeitung, 26. Juni 2011, archiviert vom Original am 23. Mai 2014; abgerufen am 19. Mai 2018.
  3. Evivo Düren holt Tomas Kocian zurück. Aachener Nachrichten, 19. Mai 2014, abgerufen am 22. Mai 2014.
  4. Bundesligen: Tomas Kocian wechselt aus Düren an den Bodensee. volleyballer.de, 21. Juli 2015, abgerufen am 19. Mai 2018.
  5. Die Powervolleys-Rückkehrer setzen sich ehrgeizige Ziele. Aachener Nachrichten, 17. Mai 2018, abgerufen am 19. Mai 2018.
  6. Der Kader ist komplett. SWD Powervolleys Düren, 25. Mai 2021, abgerufen am 25. Mai 2021.