Tom Geißler

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Tom Geißler
Personalia
Geburtstag 12. September 1983
Geburtsort OschatzDDR
Größe 174 cm
Position Abwehr / Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1996 FSV Oschatz
1996–2000 VfB Leipzig
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2003 FC Sachsen Leipzig 53 (9)
2004–2005 Wacker Burghausen 41 (4)
2005–2006 1. FSV Mainz 05 15 (0)
2006–2008 FC Erzgebirge Aue 43 (4)
2008–2009 VfL Osnabrück 8 (1)
2009–2010 TuS Koblenz 23 (0)
2010–2012 RB Leipzig 51 (3)
2012–2015 FC Carl Zeiss Jena 45 (5)
2012–2015 FC Carl Zeiss Jena II 4 (0)
2015–2016 SSV Markranstädt 12 (2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 16. Januar 2016

Tom Geißler (* 12. September 1983 in Oschatz) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Jugend spielte Geißler für den FSV Oschatz und den VfB Leipzig. 2000 wechselte er zum FC Sachsen Leipzig, mit dem er in die Fußball-Regionalliga aufstieg. In der Winterpause der Saison 2003/04 verpflichtete ihn der Zweitligist Wacker Burghausen.

2005 wechselte Geißler für 250.000 Euro[1] zum Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. Unter Trainer Jürgen Klopp kam er zu 15 Einsätzen als Einwechselspieler – er stand nie in der Startaufstellung. Durch die Verpflichtung von Mimoun Azaouagh sank die Chance weiter, in Mainz Spielpraxis zu erhalten. So wurde Geißler für die Saison 2006/07 an den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue ausgeliehen.[1] Im Mai 2007 unterschrieb er dann einen Zweijahresvertrag bei den Erzgebirgern. Er kam auf 24 Einsätze in der Saison 2007/08 und belegte mit Aue am Saisonende einen Abstiegsrang. Durch den Abstieg wurde sein Vertrag hinfällig.

Daraufhin wechselte er zur Saison 2008/09 zum VfL Osnabrück und blieb dadurch in der zweiten Liga. Hier konnte Geißler jedoch wegen einiger Verletzungen nicht sein volles Leistungspotenzial abrufen und absolvierte nur acht Ligaspiele, in dene er einen Treffer erzielte. Osnabrück belegte am Saisonende den drittletzten Tabellenplatz und musste damit in die Relegation gegen den SC Paderborn. Geißler stand bei beiden Spielen auf dem Platz, beide Spiele gingen mit 0:1 verloren und Osnabrück stieg aus der 2. Bundesliga ab.

Er verließ in der Sommerpause Osnabrück und schloss sich dem Zweitligisten TuS Koblenz an. Geißler spielte in der Saison 2009/10 23-mal für Koblenz und belegte mit der Mannschaft den vorletzten Tabellenplatz. Er stieg damit zum dritten Mal in drei Jahren aus der zweiten Liga ab.

Er verließ Koblenz und unterschrieb beim Regionalligisten RB Leipzig. Für RB Leipzig lief er in zwei Saisons in 51 Ligaspielen auf und erzielte dabei drei Tore. Der avisierte Aufstieg in die 3. Liga wurde durch einen vierten und einen dritten Tabellenplatz jeweils verpasst. Nach zwei Jahren verließ Geißler Leipzig und schloss sich dem Konkurrenten der Regionalliga Nordost FC Carl Zeiss Jena an. In Jena erhielt er einen Zweijahresvertrag.[2] Am Ende der Saison 2012/13 erreichte er mit der Mannschaft den zweiten Tabellenplatz mit 14 Punkten hinter RB Leipzig.

Ab Sommer 2015 spielte er beim SSV Markranstädt in der Oberliga Süd des NOFV.[3] Im Sommer 2016 beendete Geißler seine aktive Karriere in Markranstädt. Heute führt der ehemalige Fußballprofi ein eigenes Café in Leipzig.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Wegen Azaouagh: Geißler wohl nach Aue. kicker online, 19. Juni 2006, abgerufen am 19. Januar 2014.
  2. Geißler geht von Leipzig nach Jena. kicker online, 29. Juni 2012, abgerufen am 19. Januar 2014.
  3. Die I. Mannschaft des SSV Markranstädt 2015/16 in der Oberliga (Memento des Originals vom 16. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ssv-markranstaedt.de ssv-markranstaedt.de, abgerufen am 16. Januar 2016
  4. Max Sprick: Er weiß, wo er hin gehört: Der frühere Mainz 05-Mittelfeldspieler leitet sein eigenes Café. Wiesbadener Kurier, 15. April 2017, abgerufen am 23. August 2017.