Tom Lord

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Thomas „Tom“ D. Lord (* 27. Juli 1940 in Vancouver) ist ein kanadischer Jazz-Diskograph.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tom Lord begann 1992 in Vancouver mit der Publikation einer umfangreichen Jazz-Diskographie, die 2007 in 34 Bänden vorliegt (die ursprüngliche gedruckte Ausgabe wurde 2001 in 26 Bänden von je rund 600 Seiten abgeschlossen) und auch als jährlich neu aufgelegte CD-Rom herausgekommen ist (außerdem kann man für einen Online-Zugriff auf die Datenbank subskribieren). Sie beruht auf älteren Vorgänger-Diskographien wie denen von Brian Rust, Jörgen Grunnet Jepsen, Walter Bruyninckx und Albert McCarthy, dem Archiv der Zeitschrift Cadence, Informationen von Sammlern u. a. Lord erstellte damit eine umfangreiche Datenbank, die er laufend aktualisiert. In der Diskographie sind nach eigenen Angaben 29.000 Leader (unter deren Namen Aufnahmen entstanden), rund 700.000 Musiker (im Index sind rd. 170.000 Jazzmusiker) und über 180.000 Sessions verzeichnet sowie insgesamt über 400.000 Tonträgerausgaben (CD, LP, 78er). Die frühesten verzeichneten Aufnahmen stammen von 1896. Lord berücksichtigt alle Jazz-Genres. Es sind auch einige Blues-Aufnahmen und (in den Anfangsbänden) auch eigentlich nicht zum Jazz zählende Musikrichtungen wie Gospel und Cajun-Musik verzeichnet.

Das Diskographie-Projekt von Tom Lord ist neben dem von Erik Raben in Dänemark, der Jepsen fortsetzt, und dem von Bruyninckx in Belgien das umfangreichste zurzeit laufende Jazz-Diskographie-Projekt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „The Jazz Discography“, West Vancouver, Lord Music Reference, vertrieben über Cadence Jazz Books, Redwood New York, ab 1992, 34 Bände bis 2007, mit 3 Update-Bänden (Bd. 32 bis 34) und Registerbänden (Bd. 29 bis 31 Tune Index, Bd. 27/28 Musikerindex), insgesamt etwa 21.000 Seiten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]