Tom Noga

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Tom Noga (* 7. März 1960 in Bochum) ist ein deutscher Radioautor, Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tom Noga studierte Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und lebt heute in Köln. Er arbeitet unter anderem für Die Zeit, den Stern, die Frankfurter Rundschau sowie die Süddeutsche Zeitung und erstellte zahlreiche Auslandsreportagen, Hörspiele und Features für den Westdeutschen Rundfunk, den Südwestrundfunk, den Bayerischen Rundfunk und das Deutschlandradio. Tom Noga berichtet insbesondere über gesellschaftliche und soziale Themen aus den USA und Lateinamerika. Dabei zeichnet er sich durch eine große Nähe zu seinen Protagonisten aus. Mit seiner brasilianischen Frau Tays (geborene Costa Fernandes Serra) betreibt er zu zudem den auf Südamerika spezialisierten Reiseveranstalter América Viva[1] und den gleichnamigen Blog[2].

Werke (u. a.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • La Paz oder: Den Göttern so nah (NDR 2018)
  • Flugzeugabsturz eines Fußball-Teams: Chapecoense ein Jahr nach dem Unglück (DLF Kultur 2017)
  • Lima – nicht nur für Feinschmecker (NDR 2017)
  • Unterwegs auf der Transoceánica (WDR 2017)
  • Edifício Copan – Leben im größten Wohnhaus der Welt (DLF 2016)
  • Black in the USA, zweiteiliger Film (ZDF, 2016)
  • Samba, Chaos und verschmähte Liebe – Rio de Janeiro in der Literatur (DLR-Kultur 2016)
  • Gram (WDR 2015)
  • Liebe in Zeiten des Weltkulturerbes (NDR 2015)
  • The smell of female – die Welt des Erotikfilmers Russ Meyer (DLR-Kultur 2015)
  • Abgehängt in West Virginia (DLR Kultur 2014)
  • Maracanzo – Traum und Trauma des brasilianischen Fußball (WDR 2014)
  • L.A. Blues (WDR 2013)
  • It's Monk Time (DLF 2013)
  • Das lange Warten – ein Besuch in Miamis Kubanerviertel Little Havana (BR 2013)
  • Das Spiel denken – Fußball 3.0 (mit Steffen Irlinger, WDR 2012)
  • Revolución – aus dem Inneren der FARC (Regie: Leonhard Koppelmann, NDR 2012)
  • Not to touch the earth (WDR 2011)
  • Dylan Town (BR 2011)
  • Kämpf Yolanda, kämpf – die catchenden Indianerinnen von La Paz (DLR Kultur 2011)
  • Coca Loca (WDR 2010)
  • Bunker (WDR 2010)
  • Mississippi brennt nicht mehr (DLR Kultur 2010)
  • Escobar – Aufstieg und Fall des King of Coke (WDR 2009)
  • Hunter (WDR 2008)
  • Time to say goodbye – ein Besuch in Crawford, TX, wo George Bush zu Hause ist (WDR 2008)
  • Hasta la victoria siempre – der Fall der Miami 5 (WDR 2007)
  • Damit die Welt besser wird – Die Samariter vom Arivaca-Tal (SWR2 2007)
  • Route 66 recharged (WDR 2006)
  • Gott ist Brasilianer (WDR 2006)
  • Changellujah (SWR2 2005)
  • Alles deutsch und heimatlich – die Kolonie Nueva Germania in Paraguay (WDR 2005)
  • Vicious (mit Flora Jörgens, WDR 2003)
  • Kick it! (mit Steffen Irlinger, WDR 2002)
  • Der Himmel als Grenze (WDR 2001)
  • Fahr’ zur Hölle Richie! – Auf der Suche nach einem New Yorker Punk (mit Flora Jörgens, WDR 1998)
  • Surf’s Up (mit Flora Jörgens, WDR 1996)
  • Zahnlos glücklich in Vilcabamba – Im Tal der Hundertjährigen in Ecuador (Deutschlandradio Kultur)
  • Armut macht krank – Mit fliegenden Ärzten gegen die Gesundheitsmisere in den USA
  • The Crazy Never Die – Die Lange Nacht über Hunter S. Thompson (Deutschlandradio)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noga erhielt in den Jahren 2006 und 2008 den Hörfunkpreis der RIAS Berlin Kommission[3]. 2012 wurde er gemeinsam mit Monika Künzel für die Sendung The Crazy Never Die – Die Lange Nacht des Hunter S. Thompson (Produktion: Deutschlandradio Kultur) mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. América Viva
  2. América Viva Blog
  3. Erneut Rias-Radiopreis für SWR2-Feature. In: SWR.de. 3. April 2008, archiviert vom Original am 12. Februar 2013; abgerufen am 9. Juni 2019.
  4. Beste Sendung: Deutschlandradio Kultur. In: deutscher-radiopreis.de. Abgerufen am 9. Juni 2019.