Tom Vogt

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Thomas „Tom“ Vogt (* 31. März 1957) ist ein deutscher Synchronsprecher und Filmschauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tom Vogt wurde 1957 in Westfalen geboren. Von 1977 bis 1981 studierte er Film- und Foto-Design an der Folkwangschule in Essen. Danach ließ er sich an der Universität der Künste Berlin zum Schauspieler ausbilden. Mitte bis Ende der 1980er Jahre erhielt er Engagements am Schauspielhaus in Zürich und am Stadttheater von Freiburg. Seit 1990 ist er in Berlin als freiberuflicher Synchronsprecher und Erzähler im Bereich Film, Fernsehen, Werbung, Radio, Hörbuch und Computerspiele tätig.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Jonathan Frakes und Robert Duncan McNeill lieh Vogt zwei Schauspielern von „Star Trek“ seine Stimme. Auch sprach er Hugh Jackman in dem X-Men-Film Teil 1 und Chris Noth als John James Mr. Big Preston in Sex and the City, sowie als Det. Mike Loagan in Criminal Intent – Verbrechen im Visier. In dem Film A Beautiful Mind lieh er Russell Crowe seine Stimme.

Als feste deutsche Stimme synchronisiert er Colin Firth, Clive Owen, Laurence Fishburne, Aaron Eckhart, Mark Strong und Rupert Everett, dazu zählen für Filme mit Colin Firth unter anderem Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück (Bridget Jones's Diary, 2001), Tatsächlich … Liebe (Love Actually, 2003), Das Mädchen mit dem Perlenohrring (Girl with a Pearl Earring, 2003), Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns (Bridget Jones – The Edge of Reason, 2004) und The King’s Speech, 2010 oder A Single Man (2009). Filme mit Clive Owen, die Vogt als dessen Feststimme synchronisiert hat, sind unter anderem Trust – Blindes Vertrauen (2010) Inside Man (2006) Sin City (2005) oder The International (2009). Ebenfalls im Jahr 2009 synchronisierte er als Feststimme von Aaron Eckhart unter anderem Erin Brokovich und bereits 2005 Thank You for Smoking. Als Beispiele seiner Synchronarbeit für die deutsche Stimme von Rupert Everett sind unter anderem Die Hochzeit meines besten Freundes (My Best Friend’s Wedding, 1997), Ein perfekter Ehemann (An Ideal Husband, 1999), Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream, 1999) oder Ernst sein ist alles (The Importance of Being Earnest, 2002) und als Stimme von Prince Charming in Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück und Shrek der Dritte zu nennen. Seinen Durchbruch als Synchronschauspieler hatte Vogt als Morpheus in The Matrix, synchronisiert Laurence Fishburne seither auch in allen weiteren Spielfilmen. Zudem ist Vogt in Clive Owens Paraderolle des Dr. John D. Thackery in Steven Soderberghs außergewöhnlicher HBO-Produktion The Knick zu hören. 2015 sprach er die Stimme von Dylan McDermott in dem Actionthriller Survivor.

Als Kommentator im Off ist Tom Vogt ebenfalls erfolgreich tätig. Ob in Dokumentationen, Reportagen oder auch regelmäßig wiederkehrenden Fernsehformaten wie z. B. Die Küchenschlacht – der Wochenrückblick oder Deutschland deine Künstler ist er ein ständiger stimmlicher Begleiter unseres Fernsehalltags.

Vor der Kamera sah man Vogt in zwei Tatorten und im 1984 produzierten westdeutschen Horrorfilm Horror Vacui. Außerdem spricht er Hörbücher und ist in zahlreichen Werbespots zu hören - dazu zählen unter anderem Nivea Man und Volvo. Darüber hinaus lieh er 2012 dem Engel Tyrael in dem Videospiel Diablo III seine Stimme. Des Weiteren übernimmt er die Funktion des Erzählers in der Hörspielserie Jan Tenner, allerdings in der Neuauflage von 2001 und nicht in der Auflage aus den 1980er Jahren. Des Weiteren war er auch als Synchronsprecher in der Animebranche tätig und übernahm unter anderem einige Sprechrollen im Anime Detektiv Conan.

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synchronrollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Aaron Eckhart

Für Chris Noth

Für Clive Owen

Für Colin Firth

Für Jimmy Smits

Für Laurence Fishburne

Für Mark Strong

Für Rupert Everett

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videospiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]