Tomi Ungerer

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Tomi Ungerer (2014)

Jean-Thomas „Tomi“ Ungerer (* 28. November 1931 in Straßburg, Frankreich; † 9. Februar 2019 in Cork, Irland[1]) war ein französischer Grafiker, Schriftsteller und Illustrator von Bilderbüchern für Kinder und Erwachsene. Ungerer verstand sich als Elsässer und überzeugter Europäer. Er lebte abwechselnd in Irland und in Straßburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tomi Ungerer wurde 1931 nach zwei Schwestern und einem Bruder als jüngstes Kind der Familie geboren. Sein Vater Théodore Ungerer war der Familientradition nach Uhrmacher und Turmuhrenfabrikant,[2] aber auch ein Künstler, Historiker und Büchersammler, der unter anderem die Astronomische Uhr des Straßburger Münsters wartete. Er entwarf und baute auch die größte astronomische Uhr der Welt im Dom von Messina auf Sizilien.[3] Großvater Alfred Ungerer war ebenfalls Turmuhrenfabrikant. Ungerers Mutter Alice, geborene Essler (gestorben 1989), stammte aus einer oberrheinischen Industriellenfamilie. Er lernte seinen Vater nie richtig kennen, denn dieser starb 1935 an den Folgen einer Blutvergiftung, als Tomi dreieinhalb Jahre alt war. Später widmete er einige Bilderbücher ausdrücklich vierjährigen Kindern.

Die Mutter zog nach dem Tod des Vaters mit Tomi und seinen drei Geschwistern zurück in ihr Elternhaus nach Logelbach, einem Industrievorort von Colmar, das von der Firma Haussmann zur Verfügung gestellt worden war. Der Vater von Ungerers Mutter war technischer Direktor bei der Spinnerei Haussmann. Ungerer wurde als Kind von seinen Spielkameraden ferngehalten,[4] und zu Hause sprach man nur Französisch, denn Elsässisch galt als die Sprache des Volkes. In seinem Kinderbuch Kein Kuß für Mutter (1974) spielt er auf diese Fürsorglichkeit an. Als Jüngstem in der Familie habe man ihm nie zugehört und ihn nicht ernstgenommen, dafür habe man ihm alle Streiche durchgehen lassen.

Erst im Alter von neun Jahren wurde Ungerer wegen der deutschen Besatzung, die die Schulpflicht eingeführt hatte, in die Volksschule eingeschult. Innerhalb von drei Monaten erlernte er die deutsche Hochsprache und den elsässischen Dialekt. Auf diese Weise erlebte er die allgemeine Unterdrückung durch die Deutschen zunächst als eine persönliche Befreiung.[5] Ungerer lernte sich anzupassen, zu Hause war er Franzose, in der Schule der deutsche Hans und bei seinen Spielkameraden ein Elsässer. Trotz dieser Beschwernisse schätzte er sein Familienleben als bildend und aufbauend für Geist und Gemüt ein: „Ich bin wirklich aufgewachsen mit dem Respekt vor der Schönheit der Natur. Und das hat mich total geprägt, mein ganzes Leben. Wir hatten ein echtes altmodisches Familienwesen: Jeden Abend nach dem Essen wurde Karten gespielt, aus Büchern vorgelesen oder gesungen.“[5] Er wurde von früh an ermutigt, zu zeichnen und zu schreiben. Seine Bushaltestelle zur „Matthias Grünewald-Schule, Oberschule für Jungen“ (heute Lycée Bartholdi) in Colmar lag vor dem Musée d’Unterlinden, in dem er sich immer bei Regen aufhielt und so oft Grünewalds Isenheimer Altar bewundern konnte.

Seine Schuljahre wurden zunehmend von Krieg und Besetzung geprägt. Im Erdgeschoss des Elternhauses wurde ein Wehrmachtsoffizier einquartiert. Gegenüber lag die Fabrik Haussmann, die zu einem Gefangenenlager umfunktioniert wurde. Im Winter 1944/1945 wurde drei Wochen lang in einem Stellungskrieg um den Brückenkopf Elsass (französisch: Poche de Colmar) gekämpft.

Der zweimalige Wechsel der Unterrichtssprache von Französisch zu Deutsch, was durch autoritäre, nationalsozialistische Lehrer repräsentiert wurde, und wieder zurück zum Französischen, das nun ebenso konsequent durchgesetzt wurde, belasteten ihn ebenso wie die Tatsache, dass nicht nur Hochdeutsch, sondern auch der regionale Dialekt verboten wurde. Ungerer bezeichnet die Vorgehensweise der Franzosen als ein „kulturelles Verbrechen“ (crime culturel) und einen „kulturellen Mord“.[6] Ihm wurde nahegelegt, seinen Akzent abzulegen, bevor er sich mit französischer Literatur beschäftige. Dies führte zu Schwierigkeiten mit dem Französischen, sodass er knapp das Baccalauréat (Abitur) verfehlte. Schließlich wurde er in seinem Abschlusszeugnis als „pervers und subversiv“ beurteilt. Während der Besatzungszeit lernte er nach der Berlitz-Methode so gut Englisch, dass er nach dem Krieg als Dolmetscher für die französischen Offiziere arbeiten konnte.

Wanderjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine frühen Jahre wurden zu ruhelosen Lehr- und Wanderjahren, er fuhr auf dem Fahrrad durch Frankreich, später quer durch Europa, die Reisen führten ihn auch zu einem Méhari-Kamelreiter-Regiment in Algerien bei der französischen Fremdenlegion, wo man nur „Nazilieder“ gesungen haben soll. Wegen einer Rippenfellentzündung lag er sechs Monate im Lazarett, dabei lernte er die arabische Musik kennen. Nach seiner Ausmusterung führten ihn seine Wanderungen zu Fuß und per Anhalter bis nach Nordnorwegen bei Murmansk ins sowjetische Grenzgebiet, danach war er auf kleinen Frachtern als Matrose im Nordatlantik unterwegs. Im Oktober 1953 schrieb er sich für ein paar Monate in der Straßburger École Municipale des Arts Décoratifs ein.

Sein Respekt vor dem Bildungsgut des Bildungsbürgertums, die Liebe zu den Büchern und besonders zur Malerei einerseits und seine große Energie und Willenskraft, sich mit Neuem auseinanderzusetzen und Grenzen zu überwinden, andererseits eröffneten ihm die US-amerikanische Kultur in Straßburg. Im amerikanischen Kulturzentrum (Centre Culturel Américain) entdeckte er die Werke des Cartoonisten Saul Steinberg und des Zeichners James Thurber. Bald stand sein Entschluss fest, sein Glück in der Neuen Welt zu suchen.

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1956 wanderte Ungerer mit 60 Dollar und einigen Zeichnungen in der Tasche in die USA, nach New York, aus. Unterernährt und mit einer verschleppten Rippenfellentzündung wurde er von der Notfallstation eines Krankenhauses abgewiesen, wo man ihm eine Behandlung verweigerte, da er nicht genug Geld zu einer Behandlung hatte. Anderntags sprach er bei der Kinderbuchlektorin von Harper, Ursula Nordström vor, um einen Vertrag für sein Kinderbuch zu erhalten. Nordström lehnte zunächst bedauernd ab, nach seinem Zusammenbruch gewährte sie ihm schließlich einen Vorschuss von 500 Dollar Bargeld.[7] 1957 gewann er seinen ersten Preis für sein erstes illustriertes Kinderbuch, The Mellops go flying, eine Geschichte mit kleinen Schweinchen. Programmatisch für sein Lebenswerk vereinten sich in den Figuren der kleinen Schweinchen kindliche Unschuld und in symbolischer Hinsicht das Laster. Das Buch wurde zum Bestseller. Im selben Jahr knüpfte er den Kontakt mit seinem späteren Hausverlag, dem Zürcher Diogenes Verlag. Nun arbeitete er gleichzeitig als Zeichner, Maler, Illustrator, Kinderbuchautor und Werbegrafiker.

1956 heiratete er in den USA seine erste Frau, die Amerikanerin Nancy White. Er hatte sie in dem American Cultural Center in Straßburg kennengelernt; da sie die Tochter eines Sheriffs von Amarillo war, war sie ihm bei der Lösung seiner Visaproblem sehr hilfreich.[8] 1959 verehelichte er sich in zweiter Ehe mit der Herausgeberin und Journalistin Miriam Strandquest,[9] mit der er die Tochter Phoebe (* 24. Mai 1961) hatte.[10]

Mitte der 1960er-Jahre schockierte Ungerer mit den Cartoonbänden Geheimes Skizzenbuch und The Party, in denen er auf drastisch-satirische Weise die New Yorker Schickeria aufs Korn nahm. Ungerers Kreativität kannte nun auch keine Genregrenzen mehr, und er wandte gern alle Zeichentechniken an. 1969 erschien Fornicon, das später in England verboten wurde. Die Karikaturen stellten Potenzwahn, Sexismus und Gier bloß. Seine Drastik und Radikalität blieben immer die Mittel eines Moralisten. Die Ironie der dargestellten sexuellen Praktiken basierte auf dem Prinzip der Übertreibung und dem Übermaß einer noch nie gesehenen Technisierung und Mechanisierung sexueller Wünsche. Ungerer war daher nicht nur mit der Prüderie in den USA und England konfrontiert, sondern später auch mit der Rachsucht der Ostküsten-High-Society.

Daneben zeichnete er auch Film-Plakate u. a. für die Star-Regisseure Stanley Kubrick (Dr. Seltsam) und Otto Preminger. In seiner New Yorker Zeit teilte er sich mit dem Schriftsteller Philip Roth ein Ferienhaus auf Long Island.[11] Zu seinen weiteren literarischen Freunden zählten Tom Wolfe und Saul Bellow.

Trotz einer liberalen Aufbruchsstimmung in den USA stießen seine satirischen und erotomanischen Zeichnungen dort auf immer mehr Kritik. Ungerer wurde vom FBI beobachtet, und auch seine Kinderbücher wurden verboten. Kein Kuss für Mutter erhielt in den USA den Preis für das schlimmste Kinderbuch, da darin u. a. Toby mit seinem Freund Zigarre raucht und beim Frühstück mit seinen Eltern eine Flasche Schnaps auf dem Tisch steht.[12] Mit Bildern wie diesen hielt er sich zugute, einen neuen Realismus in die Kinderbuchliteratur eingeführt zu haben: „Keiner hat die Kinderbuchtabus so zerschmettert wie ich.“[12] In seinen Kinderbüchern spielen eher negativ bewertete Tiere wie Schlangen, Esel, Schweine, Tintenfische und Fledermäuse eine positive Hauptrolle, um damit Vorurteile gegenüber den Tieren und auch im Allgemeinen abzubauen.[13]

Schrittweise Heimkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tomi Ungerer (2017)

Ungerer verließ New York City 1971 nach 14 Jahren und suchte mit seiner dritten Frau, der US-Amerikanerin Yvonne Wright,[14] auf einer Farm im kanadischen Neuschottland ländliche Ruhe und Inspiration. Dort wollten die vorherigen Großstädter autark leben, indem sie ihr eigenes Gemüse anbauten, Viehzucht betrieben und auch unter größter Überwindung und Willenskraft das Schlachten erlernten.[15] Nach der jahrelangen Arbeit an den fantasievollen Illustrationen für die Volksliedersammlung Das Großen Liederbuch (1975) trieb ihn das Heimweh wieder zurück nach Europa. In den 1970er-Jahren war er Werbezeichner für den nordfranzösischen Lebensmittelproduzenten Bonduelle.[16][17]

Ab den 1970er-Jahren engagierte er sich für die Deutsch-Französische Freundschaft und bekam dafür 1993 das Bundesverdienstkreuz. Sein politisches Engagement verschaffte ihm die Anzeigenserie des legendären Bundestagswahlkampfes 1972 („Willy wählen“), die selbstironisch und zugleich selbstbewusst überschrieben mit „In Sachen SPD – Wir gegen uns!“ war.[18] Ungerer kannte Willy Brandt und Günter Grass bereits seit 1962. Am Ende landete Willy Brandts SPD einen Sensationssieg, mit 45,8 Prozent der Zweitstimmen das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte und stellte zum ersten Mal die stärkste Fraktion im Bundestag.[19][20]

Zu Beginn der 1980er-Jahre entwarf Ungerer für den deutschen Computerhersteller Nixdorf ein neues Bild in der Werbung und gestaltete Wandkalender mit historischen Schreib- und Rechenmaschinen.

Seit 1976 lebte Ungerer mit seiner dritten Frau Yvonne Wright, seiner Tochter Aria (geb. 1976) und seinen beiden Söhnen Lukas (geb. 1978) und Pascal (geb. 1980) abwechselnd in Straßburg[21] und auf einer 160 Hektar großen Farm nahe der Stadt Cork in Irlands Südwestprovinz Munster. Dort widmete er sich der Schaf- und Rinderzucht.[22] 1985 wohnte er für einige Monate in Hamburg bei der damals als Domina tätigen Domenica Niehoff, um sich Anregungen für einen Bild- und Interviewband über BDSM-Praktiken zu holen (Die Schutzengel der Hölle, 1986).[23] Ungerer überwand Mitte der 2000er-Jahre eine jahrelang andauernde, schwere gesundheitliche Krise mit drei Herzinfarkten und einer Krebserkrankung und fand danach erneut zu seiner alten Produktivität zurück.[12]

In seinen letzten 40 Jahren brachte er rund 40.000 Zeichnungen zu Papier und veröffentlichte über 140 Bücher. Ab 1979 waren seine Werke in etwa 100 Ausstellungen zu sehen.[24][25]

Ungerer bezeichnete sich selbst als einen „Aufzeichner“: „Ich zeichne, was ich aufschreibe, und ich schreibe auf, was ich zeichne, um einen Gedanken klar, kurz und bündig auszudrücken.“[26]

Ungerer starb in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 2019 im Alter von 87 Jahren im Haus seiner Tochter im irischen Cork.[27] [28] Er wünschte sich, dass seine Asche zwischen Straßburg und Irland aufgeteilt wird, wie bei einer Trauerfeier für ihn in Straßburg bekannt wurde.[29]

Soziales und kulturelles Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeichnung von Tomi Ungerer:
„40 Jahre deutsch-französischer Freundschaftsvertrag“, deutsche Briefmarke, 2003, Parallelausgabe mit Frankreich

Neben seiner künstlerischen Arbeit setzte sich Ungerer unter anderem auch für Aktionen und Programme ein, um jugendliche Straftäter von der Straße zu holen, für eine Integration von Einwanderern in französischen Schulen sowie für eine Hilfe für Aids­patienten und krebskranke Kinder.[30] Ungerer selbst sah sich nicht als Franzose oder Deutscher, sondern als Elsässer und bezeichnete sich als überzeugten Europäer. Im Sommer 2010 stellte er für eine Ausstellung in der Gedenkstätte KZ Osthofen bei Worms ausgewählte Grafiken und Zeichnungen zur Verfügung.[31] Ungerer war auch ein Gourmet, und als Genießer der elsässisch-badischen Küche war er auch mit Meisterköchen befreundet, so etwa mit Philippe Schadt in Blaesheim (Chez Philippe)[32] oder mit dem Chansonnier und Kabarettleiter Roger Siffer; beide stellen für ihre Gäste Ungerers Aquarelle und Zeichnungen aus.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gründung der „Vereinigung Kulturbank“ 1990 in Straßburg
  • Mitarbeit in der „Commission interministérielle franco-allemande“ ab 1987
  • „Botschafter für Kindheit und Erziehung“ für den Europarat seit 2000

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musée Tomi Ungerer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musée Tomi Ungerer
neben der Opéra du Rhin

In Straßburg befindet sich seit 2007 das Musée Tomi Ungerer – centre international de l’illustration.[38] Die Museumssammlung gründet sich auf eine Schenkung des Künstlers mit einem Teil seines grafischen Lebenswerks (8000 Zeichnungen, 2000 Plakate, Grafiken usw.) sowie einer großen Spielzeugsammlung, dem Familienarchiv, Presseartikeln und Fotografien.
Nach langjährigen Vorbereitungen und Verzögerungen wurde am 2. November 2007 in der klassizistischen „Villa Greiner“ im Stadtzentrum von Straßburg das Museum eröffnet. Es befindet sich unmittelbar neben dem Nationaltheater.[39] Es ist geplant, die zweite Hälfte der Villa Greiner zu einer Sammlung von Werken denjenigen Cartoonisten und Zeichner auszubauen, deren Werke Ungerer beeinflusst haben. Seit April 2011 steht im Garten der Villa eine Metallskulptur, die nach einer Zeichnung von Ungerer gefertigt wurde. Sie trägt den Namen Sur les dents (wörtlich: „auf den Zähnen“) und zeigt eine 2,40 Meter hohe Figur, die sich eine Säge durch den Kopf zieht. Die Skulptur wurde aus Anlass des „Tomi-Ungerer-Jahres 2011“ in Straßburg enthüllt, in dem die Stadt den 80. Geburtstag ihres bekannten Sohnes würdigte.[40]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilderbücher für Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In mehr als 150 Kinderbüchern hat Ungerer immer einfühlsam und liebenswürdig Partei für die Rechte der Kinder auf Eigenständigkeit, Neugierde und Selbstverwirklichung ergriffen.[41]

Bilderbücher für Erwachsene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tomi Ungerers Weltschmerz. (1961)
  • Basil Ratzki. (1967)
  • Tomi Ungerers geheimes Skizzenbuch. (1968)
  • The Party. (1969)
  • Fornicon. (1970)
  • Tomi Ungerers Kompromisse. (1970)
  • Der Sexmaniak. (1971)
  • Ho Ho Hochzeit. (1971)
  • The Poster Art of Tomi Ungerer. (1972)
  • Der Spiegelmensch. (1973)
  • Adam & Eva. (1974)
  • Freut euch des Lebens. (1975)
  • America. (1975)
  • Der erfolgreiche Geschäftsmann. (1976)
  • Totempole. (1976)
  • Babylon. (1979) ISBN 3-257-00493-1
  • politrics. (1979)
  • Der Furz. Vom Urknall bis heute. Die seit Menschengedenken umfassendste Dokumentation des Furzens,
    zusammengestellt und kommentiert von Alfred Limbach, illustriert von Tomi Ungerer, hrsg. von Robert Pütz. Argos Press, Köln (1980)
  • Symptomatics. (1982)
  • Das Kamasutra der Frösche. (1982) ISBN 3-257-20891-X.
  • Rigor Mortis. (1983)
  • Slow Agony. (1983) ISBN 3-257-02002-3.
  • Schwarzbuch. (1984) Gruner und Jahr, ISBN 3-570-05675-9.
  • Tomi Ungerers Frauen. (1984)
  • frisch, frosch, fröhlich, frei. (1985)
  • Warteraum. (1985), ISBN 3 257 02012 0.
  • Schutzengel der Hölle, Diogenes. (1986), ISBN 3-257-02016-3.
  • Tomi Ungerer’s Erzählungen für Erwachsene. (1993) ISBN 3-453-05598-5.
  • Erotoscope. (2003) ISBN 3-8228-2381-3.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das große Liederbuch. Diogenes, Zürich 1975, ISBN 3-257-00947-X
    204 deutsche Volks- und Kinderlieder aus dem 14. bis 20. Jahrhundert mit Originalnoten und -text. Ausgewählt von Anne Diekmann und illustriert mit über 150 Aquarellen von Tomi Ungerer.
    (Er beschwört hier ein mythisches und ideales Elsass mit Feldarbeit, häuslichen Szenen, Landschaften und Dörfern, beeinflusst vom Stile Gustave Dorés, dem Straßburger Maler, Grafiker und Illustrator, sowie vom Grafiker Hansi (Jean-Jacques Waltz) und von Ludwig Richter. Fünf Jahre lang arbeitete Ungerer an diesem Werk, zur Recherche über die Lieder legte er sich eine umfassende Bibliothek an.)
  • Heute hier, morgen fort. Diogenes, Zürich 1983, ISBN 3-257-02001-5.
    als Hörbuch: Hrsg. von Heiner Boehncke und Rainer Wick. 3 CDs mit Beiheft. Spieldauer: 3 Std. 15 Min., Kein & Aber, Zürich 2001, ISBN 978-3-0369-1204-2.
  • Derby. Diogenes, Zürich 1987, ISBN 978-3-257-02020-5.
  • Tomi Ungerers Fundsachen. Text: Tomi Ungerer, Fotografien von Barbara Kramp, Andrea Kramp und Bernd Gölling. Ellert & Richter Verlag, Hamburg 1987, ISBN 3-89234-038-2.
  • Die Gedanken sind frei. Meine Kindheit im Elsass. Diogenes, Zürich 1993, ISBN 3-257-23106-7.
    (Hommage an sein Elsass in vorwiegend literarischer Form.)
  • Das große Katzenbuch. Die schönsten Geschichten, Gedichte und Aphorismen. Diogenes, Zürich 1995, ISBN 3-257-01009-5.
  • Katzen. Diogenes, Zürich 1998, ISBN 3-257-02063-5.
  • Es war einmal mein Vater. Diogenes, Zürich 2003, ISBN 3-257-02080-5.
  • Elsass. Das offene Herz Europas. Édition La Nuée Bleue / Dernières nouvelles d’Alsace, Straßburg 2004, ISBN 2-7165-0618-3.
  • Vögel. Zürich, Diogenes 2005, 144 S., ISBN 3-257-02082-1.
  • Tomi Ungerer und Burkhard Hoellen: Don’t Hope, Cope! – Mut zum Leben. dgvt-Verlag, Tübingen 2006, ISBN 3-87159-100-9.
  • Expect the unexpected. Ausgewählt von Daniel Keel und Daniel Kampa. Diogenes, Zürich 2006, ISBN 978-3-257-02107-3.
  • Die Hölle ist das Paradies des Teufels. Gedanken und Notizen. Skizzen und Zeichnungen. Mit einem Vorwort von Elke Heidenreich. Diogenes, Zürich 2008, ISBN 978-3-257-06675-3.[43]
  • Künstler, Tod und Königsklopfen. 33 Aphorismen zu 33 Autorenportraits. Buchkunstobjekt. edition noir, Lich 2009, ISBN 978-3-9812398-2-9.[44]

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fontaine de Janus
1988 zur Zweitausendjahrfeier Straßburgs von Ungerer entworfen
symbolisiert die von Frankreich und Deutschland gleichermaßen geprägte Kultur der Stadt

Neben seinem grafischen Werk hat Ungerer auch architektonische Entwürfe konzipiert. Anlässlich der Zweitausendjahrfeier Straßburgs im Jahr 1988 entwarf er ein Denkmalensemble, bei dem ein janusköpfiger Bronzekopf[45] von drei Pfeilern eines römischen Aquädukts überragt wird. Das Aquädukt führt tatsächlich Wasser, das an beiden Enden des Viadukts in ein Bassin fällt.[46] Das Ensemble wird verschiedentlich als „Aquädukt des Janus“ (l’Aqueduc de Janus) oder als Janusbrunnen (Fontaine de Janus) bezeichnet und symbolisiert die durch Deutschland und Frankreich gleichermaßen geprägte Doppelkultur der Stadt. Es befindet sich auf der place Broglie neben der Opéra du Rhin.

Im Jahre 2002 wurde ein Kindergarten in Wolfartsweier nach der Konzeption von Ungerer eröffnet. Die Form des Gebäudes gleicht einer stilisierten Katze, so ist der Haupteingang zugleich auch das Katzenmaul.[47] Auch diese – begehbare – Skulptur widmete er der deutsch-französischen Freundschaft und einer Kooperation „ohne Grenzen“ zwischen Baden-Württemberg und dem Elsass.[48]

les toilettes, Plochingen, (im Hintergrund Hundertwasserhaus)

Auf weniger Gegenliebe stieß Ungerers dritter Ausflug in die Architektur. Zunächst hatte eine Mehrheit des Stadtrats von Plochingen für den Bau einer öffentlichen Toilette gestimmt, die von Ungerer mit einem überdimensionalen menschlichen Hinterteil als Bedachung ausgestattet worden war. Aufgrund von heftigen Protesten seitens der Bevölkerung sah sich der Bürgermeister 2007 veranlasst, Ungerer um eine andere Ausführung zu bitten.[49][50] Sein zweiter Entwurf ohne Po wurde daher mit großer Erleichterung und allgemeiner Zustimmung aufgenommen[51] und am 15. September 2007 in seinem Beisein unter dem Namen les toilettes[52] eröffnet.[53]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tomi Ungerer wird im Film Monterey Pop des Dokumentarfilmers D. A. Pennebaker als Gestalter des Vorspanns genannt.

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tomi Ungerer über seine Eltern:
    „Mein Vater hat sie gezeichnet wie einen Vamp. Und hat sie auch fotografiert. Das hing alles zusammen, alles zusammen.“ (18. April 2004)[54]
  • Über das Elsass:
    „Man muss sich fragen, ob das Elsass nicht direkt vom Mittelalter im Rentenalter gelandet ist, das schneckenhafte elsässische Wesen.“[54]
  • „Jedoch leidet der Elsässer immer noch unter Unsicherheitsgefühlen und einer zerspaltenen Identität. Was bin ich? Durch das Pendeln zwischen zwei Mächten haben wir genug Zweifel, um gut zu vergleichen. Die Relativität füttert unseren Humor, einen Humor (wie das Jüdische oder Irische) der Minorität. […] Mein elsässischer Humor hat mir geholfen, meinen inneren Zorn, Ekel und Verdruß zu überwinden und die Menschen zu respektieren und zu mögen, solange sie ihre Arroganz unterdrücken.“
    (in: Hornbostel 1999, 7)[55]
  • Über sein Leben:
    „Ich war immer an Vögeln interessiert – und auch am Vögeln, beides.“[54]
  • „Ich habe kein Abitur gehabt. Ich bin sogar per Anhalter nach Karlsruhe gegangen, um zu wissen, ob ich da Mineralogie und Geologie studieren könnte. Nein, ohne Abitur war das nicht möglich. Und jetzt bin ich von der gleichen Universität als doctor honoris causa. Es ist unglaublich.“[54]
  • „Meine Satiren waren härter geworden, das konnten die Amerikaner nicht akzeptieren. Ich wurde im Kongress attackiert, wie ich es wagen könne, Kinderbücher mit erotischen Zeichnungen zu machen. Ich habe geantwortet, dass es ohne Sex nun mal keine Kinder gäbe. Danach war ich in Amerika erledigt. Bis vor acht Jahren standen meine Bücher auf der schwarzen Liste.“ [1993]. „Seit damals bin ich allergisch gegen Amerika, aber nicht gegen die Amerikaner, schließlich ist meine Frau Amerikanerin.“ (26. November 2001)[56]
  • „Wie kann man mit Hoffnungslosigkeit in der Welt hoffen? Ich trage den Weltschmerz auf meinen Schultern. Diesen kann ich nur besiegen, indem ich aktiv bin. Ich kann sagen, die Hälfte meines Lebens und meiner Arbeit sind für gute Dinge. Man braucht nur krebskranke Kinder in einem Spital zu besuchen. Das sollte jeder Mensch einmal gemacht haben. Jedem Menschen mit einer Depression sollte man sagen: Nein, geh nicht zu einem Psychiater, geh auf eine Station mit krebskranken Kindern. Dann wirst du sehen, was für ein Glück du doch hast.“ (13. Juli 2006)[57]
  • „Meine Beziehung mit dem Tod, für mich ist der Tod ein Freund. Ich war jetzt dreimal tot und jedesmal war es für mich eine tolle Erfahrung. Im Koma. Dieses Licht, kein Schuldgefühl. Das ist wirklich einmalig […] Ich lebe mit einer Sehnsucht des Todes.“[58]

Über Ungerer

„Geschickte Zeichner gibt’s viele. Wahre Artisten des Zeichenstiftes gibt es Unmengen. Zeichner sind wenige. Ungerer ist einer dieser Wenigen.“

Horst Janssen: in seinem Tagebuch[59]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tomi Ungerer mit Alexa Franke, Germain Muller, Roger Siffer und seinen Freunden. Gespräch, Deutschland, 1990, 93 Min., Moderation: Wieland Backes, Regie: Brigitte Dimter, Produktion: Süddeutscher Rundfunk, Stuttgart, Reihe: Auf der Couch.
  • Mann vor wilder Landschaft. Ein Tag bei Tomi und Yvonne Ungerer in Irland. Fernseh-Reportage, Deutschland, 1997, 117 Min., Regie: Percy Adlon, Produktion: arte, pelemele Films GmbH, Inhaltsangabe, (Memento vom 13. März 2005 im Internet Archive).
  • Die dunkle Verführung des Faschismus. (OT: La sombre séduction du Fascisme.) Dokumentarfilm, 1997, Regie: C. Löwenstein, mit Tomi Ungerer als Zeitzeuge, Inhaltsangabe (Memento vom 18. März 2002 im Internet Archive) der Landesbildstelle Baden.
  • Tomi Ungerer – Mein Leben, Ma vie. Dokumentation, 43 Min., Buch und Regie: Frank Eggers, Produktion: Macroscope Film, ZDF, arte, Erstausstrahlung: 17. Dezember 2005, Inhaltsangabe von arte. (Memento vom 31. Juli 2012 im Webarchiv archive.is).
  • Tomi Ungerer – Mein Leben, meine Bücher. Dokumentation, 45 Min., Buch und Regie: Andreas Ammer, Produktion: NDR, Erstsendung: 26. November 2006, Inhaltsangabe von ARD.
  • Tomi Ungerer. Gespräch mit Video-Einspielungen, Frankreich, Deutschland, 2012, 43 Min., Moderation: Vincent Josse, Produktion: arte France, Redaktion: Square, Erstsendung: 16. Dezember 2012 bei arte, Interview von arte, (Memento vom 21. Dezember 2012 im Internet Archive).
  • Far Out Isn’t Far Enough. The Tomi Ungerer Story. Dokumentarfilm, USA, 2012, 98 Min., Buch und Regie: Brad Bernstein, Produktion: Corner of the Cave Media, Kinostart: 19. Dezember 2012 in Frankreich. u. a. mit Maurice Sendak, Jules Feiffer, Filmseite.

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tomi Ungerer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Presseartikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tomi Ungerer im Cartoonmuseum. In: webjournal.ch, 13. Oktober 2006
    „Dem ‚enfant terrible‘ unter den Cartoonisten und Bürgern Frankreichs, dem weltberühmten Illustrator, ist eine Retrospektivausstellung zu seinem 75. Geburtstag gewidmet.“
  • Weisheit ist sowieso langweilig. In: Weltwoche, Nr. 47, 23. November 2006
    „Dreimal war der Satiriker Tomi Ungerer klinisch tot – nun wird er 75. Trotz Krankheit arbeitet er auch jetzt an zehn Büchern.“
  • Eine Idee pro Minute. In: webjournal.ch, 2. November 2007
    „Strassburg schenkte sich ein Kleinod, das ein grosses Werk zeigt: Die Sammlung Tomi Ungerer.“
  • „Die Hölle ist des Teufels Paradies.“ In: webjournal.ch, 29. Dezember 2008
    „Für faule Sprüche gibt es bemerkenswerterweise kein Fremdwort. Für gescheite hingegen schon, weshalb Aphorismen vielleicht nicht jedermanns Sache sind.“

Interviews[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andreas Platthaus: 3 Fotos: Zum Tod von Tomi Ungerer – Der Mann mit Herz, der Mann mit Schmerz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Februar 2019.
  2. Ungerer & Cie. In: Watch-Wiki – das freie Uhrenlexikon.
  3. vgl. Astronomische Uhr von Messina, italienische Wikipedia.
  4. Thomas David: Ich bin markiert vom Tod. In: Die Zeit, 25. April 2007, S. 3, Interview mit Ungerer.
  5. a b „Humor ist das beste Rezept“. In: SWR, November 2006, (offline).
  6. Frank Eggers: Tomi Ungerer – Mein Leben. (Memento vom 31. Juli 2012 im Webarchiv archive.is). In: arte, Fernseh-Portrait, 2005.
  7. Thomas Bodmer: „Weisheit ist sowieso langweilig“. In: Weltwoche, 23. November 2006, Nr. 47.
  8. Brooks Adams, Lisa Liebmann: Out of line. The authors explore illustrator Tomi Ungerer's beloved children's books, as well as the more political and risqué sides of his works. In: Art in America, Dezember 2014, (PDF; 8 S., 894 kB), aufgerufen am 16. Februar 2019.
  9. Tabellarische Biografie: Tomi Ungerer. In: zum.de, 2002.
  10. Bernard Schmidlin (Nounours): Tomi Ungerer. In: wordpress.com, 19. Juni 2012, tabellarische Biografie, (französisch), aufgerufen am 16. Februar 2019.
  11. Peter von Becker: Geburtstag. Erwarte das Unerwartete. In: Tagesspiegel, 27. November 2011.
  12. a b c „Ich bin markiert vom Tod“. In: Die Zeit, 26. April 2007, Nr. 18.
  13. Auskunft von Ungerer in einem Gespräch mit arte, (Memento vom 21. Dezember 2012 im Internet Archive). In: Square, 16. Dezember 2012.
  14. Tomi Ungerer in der Internet Movie Database (englisch)Vorlage:IMDb/Wartung/„importiert aus“ fehltVorlage:IMDb/Wartung/Unnötige Verwendung von Parameter 2
  15. N.N.: Deftige Kost. In: Tagesspiegel, 21. Oktober 2007.
  16. 40 Jahre das Famose. Bonduelle Deutschland feiert Geburtstag. (Memento vom 10. Mai 2016 im Internet Archive)
  17. Faltblatt zur Ausstellung: expect the unexpected. In: musees.strasbourg.eu, 13 juillet – 4 novembre 2018, (dt., frz.), (PDF; 411 kB), aufgerufen am 16. Februar 2019.
  18. Ungerer-Karikatur in Wahlanzeige der SPD: In Sachen SPD – Wir gegen uns! In: nachdenkseiten.de, 1972, (PDF; 451 kB).
  19. Albrecht Müller: Brandt aktuell. Treibjagd auf einen Hoffnungsträger. Westend, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-86489-064-2.
  20. Zum Gedenken an Tomi Ungerer: Zeugnisse seiner Arbeiten für Willy Brandt. In: nachdenkseiten.de, 12. Februar 2019.
  21. Gabriele Jakobi: „Komm’ Se rein.“ (Memento vom 13. Januar 2006 im Internet Archive) In: WDR, 19. November 2004, zu Besuch im Straßburger Atelier von Tomi Ungerer.
  22. Klaus Wirtgen: „Auf dem Kopf landen oder ertrinken“. In: General-Anzeiger (Bonn), 28. November 2006.
  23. Tilman Müller: Was macht eigentlich … Tomi Ungerer? In: stern, 30. März 2005, Heft 14.
  24. Ausstellung: »Mein Elsass«, Tomi Ungerer (Memento vom 12. Februar 2007 im Internet Archive) in der Caricatura, Kassel, 2004.
  25. Antje Schmelcher: „Ich seh immer alles schief.“ Zur Ausstellung „Zwischen Marianne und Germania“ in Hamburg. In: Die Welt, 21. Dezember 1999.
  26. Klappentext zu Tomi Ungerer: Die Hölle ist das Paradies des Teufels. Diogenes, Zürich 2008, ISBN 978-3-257-06675-3.
  27. Tomi Ungerer est decedé. In: lalsace.fr, 9. Februar 2019, (frz.)
  28. Knut Cordsen: Jede Zeichnung ein Blitzkrieg: Zum Tod von Tomi Ungerer. In: Bayerischer Rundfunk / BR24, 9. Februar 2019.
  29. Trauerfeier für Tomi Ungerer in Straßburg. In: Deutschlandfunk Kultur, 15. Februar 2019.
  30. Ute Blaich: Tomi Ungerer – ein böser Menschenfreund. In: Die Welt, 28. November 2001, zum 70. Geburtstag Ungerers.
  31. Tomi-Ungerer-Ausstellung Gedanken bleiben frei in der Gedenkstätte KZ Osthofen bei Worms vom 11. Mai bis 8. August 2010.
  32. Genießertouren mit Spargel, Wein und Sauerkraut. (Memento vom 6. Mai 2005 im Internet Archive). In: Hessischer Rundfunk, 3. Mai 2005.
  33. dpa: Die Promi-Geburtstage vom 28. November 2011: Tomi Ungerer. (Memento vom 17. Februar 2013 im Webarchiv archive.is). In: Südkurier, 28. November 2011.
  34. Laudatio von Jutta Limbach, (Memento vom 15. März 2008 im Internet Archive), 28. Februar 2003.
  35. ps: Tomi Ungerer ausgezeichnet. In: ka-news.de, 24. Juli 2007.
  36. Preisträger 2009. In: Internationaler Eckart Witzigmann Preis, aufgerufen am 16. Februar 2019.
  37. Ehrentitel Professor an Tomi Ungerer. In: Staatsministerium Baden-Württemberg, 10. Oktober 2018, aufgerufen am 16. Februar 2019.
  38. Musée Tomi Ungerer
  39. Andreas Platthaus: Tomi Ungerers Museum. Revolutionär im Kinderzimmer. (Memento vom 3. Dezember 2007 im Internet Archive). In: FAZ, 1. November 2007, ohne Bildergalerie, nur Bild 1.
  40. Michel Arnould: Strasbourg célèbre en 2011 « l’année Tomi Ungerer ». In: lalsace.fr, 29. März 2011.
    bri: Zu Ehren Tomi Ungerers. Straßburg gratuliert dem großen Zeichner zum 80. In: Badische Zeitung, 1. April 2011.
  41. Menschen in der Zeit: Tomi Ungerer. In: Radio Vatikan, 6. November 2011, Interview mit Ungerer.
  42. Tomi Ungerer • Incognito • 18. März – 16. Mai 2016. In: Museum Folkwang, 2016, aufgerufen am 16. Februar 2019.
  43. Besprechung von Jürg-Peter Lienhard: Die Hölle ist des Teufels Paradies. In: webjournal.ch, 29. Dezember 2008.
  44. Buchpräsentation: Künstler, Tod und Königsklopfen. In: edition noir.
  45. Foto: Ungerer neben Januskopf. In: tomiungerer.com, November 1988.
  46. Bild: Fontaine de Janus mit Wasserfall in: fotocommunity.de und
       Fontaine de Janus (Memento vom 19. Januar 2013 im Internet Archive)
  47. „Alles für die Katz“. Eröffnung des neuen Kindergartens in Wolfartsweier. In: ka-news.de, 8. Februar 2002, mit Fotostrecke.
  48. Kindergarten in Karlsruhe-Wolfartsweier. (Memento vom 5. Dezember 2006 im Internet Archive). In: karlsruhe.de, mit Fotos und Zeichnungen.
  49. Hans-Joachim Hirrlinger: Das Schweigen der Klo-Fans. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) In: Eßlinger Zeitung, 9. Februar 2007.
  50. Pobacken-WC geht Schwaben am A…. vorbei. In: 20 Minuten, 9. Februar 2007.
  51. Hans-Joachim Hirrlinger: Die Krone der Plochinger Bedürfnisse. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) In: Eßlinger Zeitung, 23. Mai 2007.
  52. „les toilettes“ von Tomi Ungerer in Plochingen. In: plochingen.de, 2007.
  53. Ein Arsch spaltet eine ganze Stadt. (Memento vom 3. Oktober 2007 im Internet Archive). In: dpa / Kwick!, 17. September 2007.
  54. a b c d Ein liebevoller Bösewicht. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive). In: Titel Thesen Temperamente (ttt), 18. April 2004.
  55. Wilhelm Hornbostel (Hrsg.): Tomi Ungerer. Zwischen Marianne und Germania. Prestel, München 1999, ISBN 978-3-7913-2274-2.
  56. Volker Albers: „Humor ist eine Waffe“. (Memento vom 17. Mai 2013 im Internet Archive). In: Hamburger Abendblatt, 26. November 2001, (PDF; 433 kB), Interview.
  57. Tomi Ungerer: „Ich habe einen Traum“. In: Die Zeit, 13. Juli 2006, Nr. 29.
  58. Tomi Ungerer – Mein Leben, meine Bücher. Dokumentarfilm von Andreas Ammer, 2006, 45 Min. Eine Sendung des Norddeutschen Rundfunks, Hamburg.
  59. Gisela Vetter-Liebenow: Laudatio. Verleihung des Karikaturpreises der deutschen Anwaltschaft an Tomi Ungerer am 12. Oktober 2000.
  60. Offizielle Film-Seite von Die drei Räuber
  61. Elmar Krekeler: Böse, charmant, Ungerer: „Die drei Räuber“ als Trickfilm. In: Die Welt, 18. Oktober 2007, Besprechung