Toni Cottura

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Toni Cottura in Mannheim bei sunshine live "Die 90er - Live on Stage" (2015)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Get Down (mit Backstreet Boys)
  DE 5 03.06.1996 (25 Wo.)
  AT 4 16.06.1996 (14 Wo.)
  CH 7 23.06.1996 (20 Wo.)
  UK 14 01.06.1996 (4 Wo.)
He's Comin' (mit Nana)
  DE 4 15.09.1997 (17 Wo.)
  AT 14 19.10.1997 (12 Wo.)
  CH 11 12.10.1997 (13 Wo.)
Bible In My Hand (mit U. B. F.)
  DE 54 08.12.1997 (4 Wo.)
My Life
  DE 43 01.06.1998 (5 Wo.)
How We Livin' (mit Alex Prince)
  DE 28 10.08.1998 (16 Wo.)
  CH 45 22.11.1998 (1 Wo.)
U Drive Me Crazy (mit *NSYNC)
  DE 30 12.10.1998 (10 Wo.)
  CH 29 01.11.1998 (5 Wo.)
Fly
  DE 84 19.05.2003 (7 Wo.)

Toni Cottura (* 7. Juni 1971 in Hamburg) ist ein deutscher Musikproduzent, Rapper und Sänger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende der 1980er trat Toni Cottura erstmals als Partner der erfolgreichen DJs David Fascher und DJ Shahin in Erscheinung. 1993 gründete er die Dance-Formation Fun Factory, für die er als Rapper, Sänger, Produzent und Songwriter agierte. In den folgenden Jahren veröffentlichte die Gruppe zwei Alben und konnte mehrere Singles (u. a. Doh Wah Diddy) in den Top 20 der deutschen Verkaufscharts platzieren.

1996 stieg Cottura bei Fun Factory aus, um sich wieder seiner persönlichen Vorliebe zu widmen: Rapmusik. Zusammen mit seinem Partner Bülent Aris rief er das Label Booya Music ins Leben, auf dem er bis 2000 zahlreiche Rap- und Contemporary R&B-Künstler produzierte, darunter Nana, Pappa Bear, A.K.-S.W.I.F.T. und Ray Horton. Vereinzelt war er auch für einige andere Gruppen wie *NSYNC und Backstreet Boys tätig. 1998 wurde er als erfolgreichster nationaler Produzent mit dem Echo ausgezeichnet. Seine Solo-Singles Da Partyboom, My Life und On & On floppten allerdings.

Anfang 2000 verließ Cottura Booya Music und gründete das Label Tone Def Entertainment, auf dem er Sänger wie Siesto und Zee (auch bekannt als Daizz) produzierte. Mit The Underdog Project veröffentlichte er Mitte 2000 das Freestyle-Album It Doesn't Matter; die Single Summer Jam erreichte Platz 3 der deutschen Charts. Anfang 2002 produzierte er auch einige Songs für die Popstars-Gruppe Bro’Sis.

Seit 2002 war Cottura zusammen mit DJ Shahin als Seven Gemini aktiv und produzierte Remixe für zahlreiche internationale Künstler (z. B. Lil’ Kim und Bootsy Collins). Im Frühling 2003 sang er den Popsong Fly, der ein Radiohit wurde, sich kommerziell aber nicht durchsetzen konnte.

Seit seiner Jugend ist Cottura im Kampfsport aktiv. Mittlerweile hält er den 5. Dan im Ninjutsu und unterrichtet in der Ninjutsu-Akademie Hamburg.

Toni Cottura war einige Jahre lang mit der Rapperin und Fernsehmoderatorin Daisy Dee verheiratet, mit der er ebenfalls einige gemeinsame Songs aufnahm. Der Name seiner zweiten Ehefrau ist Nasseria.

Toni Cottura ist Vater einer Tochter. Er hat eine jüngere Schwester.

Populärkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Toni Cottura wird im Lied Schweiss und Tränen (2000) von Deichkind erwähnt – und effektiv gedisst. Über einen schmalspurigen Rapper heißt es „Doch es kommt noch purer, sein Daddy schickte ihn zu Jura / und dann kam auch noch raus, er produziert jetzt bei Cottura.“ Auch das 1998er Album „Privat (style fetisch)“ von Spax enthält in dem Stück Popschutz (Popschowtz) einen Seitenhieb auf Cottura: „...Toni Tortura ohne Gefühl für guten Rap.“

Diskografie (Singles)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Da Partyboom
  • 1998: My Life
  • 1999: On & On
  • 2003: Fly

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charts DE Charts AT Charts CH Charts UK

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]