Tony Rinaudo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Tony Rinaudo (* 19. Januar 1957) ist ein australischer Agrarwissenschaftler.

Ihm wurde 2018 der Right Livelihood Award – auch als Alternativer Nobelpreis bekannt – zusammen mit Yacouba Sawadogo verliehen. Rinaudo entwickelte in den 1980er und 1990er Jahren die Wiederaufforstungstechnik „Farmer Managed Natural Regeneration“ (FMNR), bei der aus den unter dem Wüstensand verborgenen Wurzelsystemen Bäume herangezogen werden. So wurden erfolgreich Teile der Sahelzone wieder begrünt. Er und sein Team konnten mit dieser Methode über 200 Millionen neue Bäume in der Sahelzone heranziehen. Insgesamt gibt es aktuell 6 Millionen Hektar mit einer durchschnittlichen Baumdichte von etwa 40 Bäumen pro Hektar. (Stand 2004)[1][2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Dieterich (Hrsg.): Tony Rinaudo – Der Waldmacher, Verlag Rüffer&Rub, Zürich, 2018, ISBN 978-3-906304-18-2

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. SWR2: Der Waldmacher – Wie Wiederaufforstung in Afrika funktioniert. Abgerufen am 16. Oktober 2020.
  2. https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/20772-rtkl-tony-rinaudo-dieser-mann-verwandelt-wueste-bluehende-landschaften (Zugriff: 20. Mai 2020)
  3. Julia Haungs: Volker Schlöndorffs Kino-Doku „Der Waldmacher“: Wie Tony Rinaudo aus der Karst-Wüste Bäume wachsen lässt. In: swr.de. SWR, 5. April 2022, abgerufen am 6. April 2022.
  4. Kinovorschau "Der Waldmacher" in der ARD-Mediathek. Film (7 Min.), abrufbar bis 27. März 2023, rbb Kultur, 26. März 2022