Toraschrein

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Der Toraschrein (hebräisch אָרוֹן הָקׄדֶש Aron ha-Qodesch ‚der heilige Schrein‘) ist der Schrein, in dem die Torarollen in der Synagoge aufbewahrt werden. Einen Toraschrein gab es schon in den Synagogen der Spätantike (siehe: Toraschrein (Antike)).

Dieser Schrein steht heute an der Vorderwand der Synagoge, die gegen Jerusalem gerichtet ist, und wird mit einer Art besticktem Vorhang (Parochet) bedeckt.

Am Fasttag Tischa beAv wird der Toraschrein zum Zeichen der Trauer nicht mit einem Vorhang bedeckt und bleibt geöffnet.[1]

Es ist üblich, für die Wallfahrtsfeste und während der zehn Tage der Umkehr zwischen Rosch ha-Schana und Jom Kippur den Parochet gegen ein weißes Exemplar auszutauschen.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Toraschrein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nils Ederberg: Ende einer Zeit: Warum der Tag der Tempelzerstörung auch Anlass zu Hoffnung gibt. Jüdische Allgemeine, 11. Juli 2013