Torbau

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Dieser Artikel behandelt Torbauten im Allgemeinen. Für den gleichnamigen Torbogen in Heusenstamm siehe Torbau (Heusenstamm).

Torgebäude oder Torbauten sind größere, weitgehend selbständige und tiefenräumlich gestaltete Toranlagen im Sinne eines eigenständigen Gebäudes (manchmal mit eigenen Räumlichkeiten) oder einer funktionellen Einheit als Teil eines größeren Gebäudes oder Gebäudekomplexes. Sie stehen oft auf der Grenze zwischen zwei nicht überdachten Freiflächen (Hof, Straße), haben einen oberen Anschluss (Bogen, Architrav) und sind weniger Zweck- als vielmehr Repräsentationsbauten.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Torbauten zählen Ehrentore wie beispielsweise Triumphbögen, Triumphtore, aber auch Brückentore; auch die indischen Toranas und Gopurams sowie die japanischen Torii und chinesischen Scheintore (Pailou) gehören dazu.

In Ägypten gibt es den Pylon als Torbau und in Griechenland den Propylon mit zahlreichen Sonderformen.

Stadttore, Burg- und Klostertore (oft in Form von Torhäusern) sind Teil einer Befestigungsanlage; viele von ihnen sind mit hohen dominanten Türmen versehen.

Der Innenraum eines Torbaues (bei einem Triumphbogen die offene Fläche unter dem Bogen) wird oft Torhalle genannt. Der Totentempel zu Sakkara oder das Tor des Xerxes in Persepolis haben bemerkenswert große Torhallen.

Ägypten, Mesopotamien, Persien
Griechenland und Rom
Mittelalter
Neuzeit
Indien
Islam
Maya

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Torbau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen