Toreutik

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Toreutik (griech. τορευτική, lat. Caelatura) ist die Bildnerei in Metallen im Unterschied zur Skulptur (sculptura), der Arbeit in Stein, Keramik und Holz.[1] Die Künstler in dieser Arbeit heißen Toreuten.[2]

Toreutik ist namentlich die Bearbeitung des Metalls mit scharfen Instrumenten – das Ziselieren, das Herausschlagen oder Treiben der Formen mittels Punzen –, unter Umständen aber auch ein teilweises Gießen in Formen.

Ab Ende des 18. Jahrhunderts Jahrhunderts nutzte die Firma Klauersche Kunst-Fabrick Weimar den Begriff Toreutica für Ihre Kunstbacksteine, aus Ziegelsteinmasse geformte und gebrannte Skulpturen und Bauschmuck.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden online: Toreutik
  2. Duden online: Toreut
  3. Verzeichnis der Toreutica-Waare der Klauerschen Kunstfabrick zu Weimar. Weimar : Verlag des Industrie-Comptoirs, 1792-1800, Digitalisat der SUB Göttingen
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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