Torstein Stenersen

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Torstein Stenersen Biathlon
Verband NorwegenNorwegen Norwegen SchwedenSchweden Schweden
Geburtstag 16. Oktober 1988 (31 Jahre)
Geburtsort Tromsø, Norwegen
Karriere
Verein Maalselv IL
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2012
Debüt im Weltcup 2015
Weltcupsiege 1
Status aktiv
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 59. (2015/16)
Einzelweltcup 29. (2015/16)
Verfolgungsweltcup 77. (2015/16)
Massenstartweltcup 41. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Staffel 1 0 0
letzte Änderung: 19. Dezember 2018

Torstein Stenersen (* 16. Oktober 1988) ist ein schwedischer, ehemals norwegischer, Biathlet.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torstein Stenersen startet für Maalselv IL. Er bestreitet seit 2007 internationale Rennen, zunächst bei den Junioren im Europacup. 2012 folgten die ersten Rennen bei den Männern im IBU-Cup. Mit dem 23. Platz im Sprint von Ridnaun gewann er schon im ersten Rennen Punkte, im darauf basierenden Verfolgungsrennen schaffte er mit Rang elf seine bislang beste Platzierung in der Rennserie. 2015 kam Stenersen nach seinem Wechsel vom norwegischen zum schwedischen Verband und mehreren Einsätzen für Schweden im IBU-Cup zu seinen ersten Einsätzen im Biathlon-Weltcup. Dabei profitierte er von einem schwedischen Team im Umbruch, nachdem zum Ende der Vorsaison die langjährigen Stützen Björn Ferry und Carl Johan Bergman zurückgetreten waren und viele der bislang eingesetzten Biathleten nicht die gewünschte Leistung zeigen konnten. Stenersen wurde in Antholz 94. des Sprintrennens und mit Ted Armgren, Fredrik Lindström und Gabriel Stegmayr 13. des Staffelrennens. Erste internationale Meisterschaften wurden die Biathlon-Europameisterschaften 2015 in Otepää, wo er im Einzel 60. im Sprint 43. und im Verfolgungsrennen 51. wurde. Mit Gabriel Stegmayr, Simon Hallström und Niklas Forsberg wurde er zudem Zehnter mit der schwedischen Staffel. Danach erreichte er mit Rang 42 beim Weltcup-Sprint am Holmenkollen in Oslo seine beste Platzierung im Weltcup und verpasste dabei die Punkteränge nur um zwei Plätze.

Erste Weltcuppunkte (2015/16 bis heute)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der neuen Saison startete Stenersen wieder im IBU-Cup und erreichte mit einem neunten Platz im Sprint in Ridnaun erneut seine beste Platzierung im IBU-Cup. Nach dem Jahreswechsel startete er 2016 wieder bei Einzelrennen im Weltcup. Zunächst verfehlte er mit einem 42. Platz in der Verfolgung in Ruhpolding erneut knapp einen Platz in den Punkterängen. In der zweiten Wettkampfwoche in Ruhpolding kam Stenersen mit einem Fehler im Einzel und dem daraus resultierend siebten Platz erstmals unter die ersten 10 Athleten im Weltcup und erhielt seine ersten Weltcuppunkte. Aufgrund seiner guten Platzierung qualifizierte er sich auch für den Massenstart, welchen er als 22. beendete. Bei den restlichen Einzelrennen der Saison konnte er nicht an seine Leistung aus dem Einzelrennen anknüpfen. Mit Ingela Andersson wurde er in Canmore neunter im Single-Mixed-Wettbewerb und bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2016 in Oslo siebter mit der schwedischen Herrenstaffel. In der Gesamtwertung der Saison erreichte er den 59. Platz und in der Disziplinenwertung des Einzelrennen den 29. Platz.

Die Saison 2016/17 begann Stenersen beim Weltcupauftakt im heimischen Östersund. Er startete erneut im Single-Mixed-Wettberwerb und wurde zusammen mit Linn Persson vierter. Auch die restliche Saison startete er im Weltcup konnte aber nur einmal mit einem 37. Platz bei den Weltmeisterschaften im Einzel eine Platzierung in den Punkterängen erreichen. In der folgenden Saison ging er wieder sowohl im IBU-Cup als auch im Weltcup an den Start. Im Weltcup konnte er nur in seinem ersten Rennen in Östersund mit einem 36. Platz Punkte gewinnen. Im IBU-Cup erreichte er mehrfach Platzierungen unter den besten 30 Athleten.

Die Saison Saison 2018/19 begann Stenersen mit zweit Top-Ten-Platzierungen im IBU-Cup in Idre. Anschließend startete er beim Weltcup in Hochfilzen. Nachdem er sich mit einem 62. Platz im Sprint nicht für die Verfolgung qualifizieren konnte, gewann er zusammen mit Peppe Femling, Martin Ponsiluoma und Sebastian Samuelsson das Staffelrennen.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 16. Dez. 2018 OsterreichÖsterreich Hochfilzen Staffel (4×7,5 km)1

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 1
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 1 9 10
Punkteränge 3 1 1 13 18
Starts 6 17 3 1 14 41
Stand: 19. Dezember 2018

Biathlon-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Jahr Ort Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
2016 NorwegenNorwegen Oslo 66. 61. 7.
2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen 37. 60. 46. 11.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]