Tourismus in Israel

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Symbol des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros: Die Kalebstraube
Außenstelle des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros in Jerusalem

Der Tourismus in Israel ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Israel. Zuständig ist das Ministerium für Tourismus in Jerusalem. Der international verwendete Slogan des israelischen Tourimusmarketings lautet „Land of Creation“[1].

Reiseziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Reiseziele in Israel sind Stätten des Christentums wie beispielsweise die Jerusalemer Altstadt (insbesondere Via Dolorosa), Nazareth, Bethlehem und der See Genezareth.[2] Außerdem existieren zahlreiche historische Stätten wie beispielsweise die Städte Caesarea Maritima, Bet Sche’an und Akkon, die Festung Masada sowie ein Teilstück der ehemaligen Gewürzstraße von Petra nach Gaza. Badeurlaube sind an der Mittelmeerküste (z. B. Haifa, Netanja, Herzliya), am Roten Meer und am Toten Meer möglich. Am Roten Meer (Eilat) gibt es zudem Tauchgebiete und Resorts. Außerdem gibt es in Israel acht Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. Im Land gibt es 68 Nationalparks und 190 Naturreservate.[3] Israel verfügt mit mehr als 200 Museen über die höchste Anzahl von Museen pro Kopf weltweit.[3] Aufgrund der sehr guten Verkehrsinfrastruktur können Individualreisen einfach durchgeführt werden.

Die meisten Touristen reisen über den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv an. um den Tourismus im Süden des Landes zu fördern wurde am 22. Januar 2019 der Flughafen Ramon nördlich von Eilat eröffnet, mit einem bis 2030 prognostizierten Aufkommen auf 4,2 Millionen Passagieren.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt zählte man 2013 in Jerusalem rund 3,5 Millionen Besucher.[4] Tel Aviv wurde von 1,676 Mio. Touristen besucht.[5] 2011 gab es in Israel 330 Hotels mit 47.600 Zimmern.[6]

Herkunft der Touristen nach höchster Anzahl (zuerst): Vereinigte Staaten, Russland, Frankreich und Deutschland.[7] 2008 hat die israelische Regierung 10 Mio. Schekel (ca. 2,077 Mio. €) für die Tourismuswerbung in Europa bereitgestellt.[8] Im ersten Quartal 2012 konnte ein Besucherrekord seit 1948 verzeichnet werden.[9]

Jahr Besucher Einnahmen
2013 3,5 Millionen 11,5 Milliarden US-Dollar[10]
2014 3,3 Millionen [11]
2015 2,8 Millionen
2016 2,9 Millionen
2017 3,6 Millionen 4,8 Milliarden Euro[12]
2018 4,12 Millionen 5,2 Milliarden Euro[13]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tourismus in Israel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Israel – Reiseführer
  • goisrael.de Staatliches Israelisches Verkehrsbüro für Deutschland, Österreich und Schweiz

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Land of Creation“ – Israels Bemühungen, eine verlässliche Tourismusmarke werden zu wollen. auf designtagebuch.de , 19. Dezember 2014. Aufgerufen am 13. Oktober 2015.
  2. land-of-the-bible.com
  3. a b Zielmarktanalyse Tourismuswirtschaft Israel (PDF) Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer, August 2012, S. 34 (PDF).
  4. Yifa Yaakov: 2013 'record year' for tourism, government says. timesofisrael.com, 10. Januar 2014, abgerufen am 20. April 2015
  5. www.euromonitor.com Euromonitor International’s top city destinations ranking (Stand 2009). Aufgerufen am 24. August 2013.
  6. Zielmarktanalyse Tourismuswirtschaft Israel. (PDF) Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer, August 2012, S. 32.
  7. Bettina Seipp: Touristen sind im Heilgen Land absolut sicher. welt.de, 22. März 2015, abgerufen am 6. Februar 2016
  8. Danny Sadeh: 60% hike in tourism since beginning of year In: ynetnews.com, 2008. Aufgerufen am 25. August 2013.
  9. Zielmarktanalyse Tourismuswirtschaft Israel. (PDF) Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer, August 2012, S. 22.
  10. Times of Israel.com vom 10. Januar 2014: 2013 ‘record year’ for tourism, government says, englisch
  11. Newsletter der israelischen Botschaft vom 5. Januar 2015
  12. Israelnetz.de vom 4. Januar 2018: Der Tourismus in Israel boomt
  13. Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv: Gelobtes Reiseland. In: sueddeutsche.de. 8. Januar 2019, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 25. Januar 2019]).