Trémeur

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Trémeur
Treveur
Wappen von Trémeur
Trémeur (Frankreich)
Trémeur
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Saint-Brieuc
Kanton Broons
Gemeindeverband Lamballe Terre et Mer
Koordinaten 48° 21′ N, 2° 16′ WKoordinaten: 48° 21′ N, 2° 16′ W
Höhe 30–87 m
Fläche 14,56 km2
Einwohner 717 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 49 Einw./km2
Postleitzahl 22250
INSEE-Code

Dorfkirche Saint-Pierre

Trémeur (bretonisch: Treveur) ist eine französische Gemeinde mit 717 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Brieuc und zum Kanton Broons. Die Bewohner nennen sich Trémeurois(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trémeur liegt etwa 50 Kilometer nordwestlich von Rennes und 38 Kilometer südwestlich von Saint-Malo im Osten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Broons. Zudem war sie von 1793 bis 1801 Teil des Kantons Megrit und ist seit 1801 Teil des Kantons Broons. Seit 1801 ist Trémeur verwaltungstechnisch Teil des Arrondissements Dinan. Erste namentliche Erwähnung von Trémeur als Tremur im Jahr 1249 in einer Urkunde von Roland de Guitté und der Abtei von Boquen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1846 1856 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 880 737 1.044 948 1.185 1.059 719 658 592 595 613 627 682 692
Quellen: Cassini und INSEE

Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die hohe Anzahl Gefallener des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuerer Zeit.

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Pierre (12.-15. Jahrhundert)
  • Priorei/Spital Saint-Georges; erbaut teils 1346, teilweise im 16. Jahrhundert
  • Maison de La Fontaine-Glé aus der Zeit um 1600
  • Herrenhaus Manoir des Portes in Les Portes aus dem 16. Jahrhundert
  • Herrenhäuser L’Abbay (15. Jahrhundert) und Le Noday (16. Jahrhundert)
  • das Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert
  • die Dorfschule aus dem 19. Jahrhundert
  • Kalvarienberg Saint-Thyas aus dem 16. Jahrhundert
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trémeur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten(französisch)
  2. Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriegs