Trading with the Enemy Act

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Trading with the Enemy Act ist ein am 6. Oktober 1917 zur Zeit von Präsident Woodrow Wilson verabschiedetes US-Gesetz, das es US-Bürgern verbietet, Geschäfte mit Unternehmen zu machen, falls diese im Besitz von Bürgern eines fremden Staates sind, der zu den politischen Feinden der Vereinigten Staaten gehört.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ersten Weltkrieg verlor der Chemiekonzern Bayer AG sein US-Patent für Aspirin aufgrund dieses Gesetzes.[1]

Im Zweiten Weltkrieg war es durch den Trading with the Enemy Act verboten, mit Bürgern der Achsenmächte Handel zu treiben. So wurden im Jahr 1942 Anteile, die Prescott Bush, der Großvater des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush, an der Union Banking Corporation hielt, enteignet und entschädigt, da die Bank gegen den Trading with the Enemy Act verstoßen hatte.

Derzeit gilt das Handelsverbot nur für Kuba. Die Handelssanktionen gegen Nordkorea wurden im August 2008 aufgehoben.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The U.S. Confiscated Half a Billion Dollars in Private Property During WWI
  2. US to ease North Korea sanctions. In: BBC. 26. Juni 2008, abgerufen am 10. April 2009.