Train (Band)

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Train
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative, Roots Rock, Pop-Rock, Popmusik
Gründung 1994
Website http://savemesanfrancisco.com/
Gründungsmitglieder
Patrick Monahan
Rob Hotchkiss (1994–2002)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Patrick Monahan
Gitarre
Jimmy Stafford
Brandon Bush (seit 2004)
Bass
Johnny Colt (seit 2004)
Scott Underwood
Ehemalige Mitglieder
Charlie Colin (1994–2003)
Brandon Bush (-2004)
Bass
Johnny Colt (-2004)
Pat Monahan und Jimmy Stafford von Train bei einem Auftritt (Januar 2011)

Train ist eine US-amerikanische Alternative-Band, die 1994 in San Francisco gegründet wurde. Ihr Musikstil setzt sich aus Country, Rock und anderen Genres zusammen.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde 1994 in San Francisco von Rob Hotchkiss und Patrick Monahan gegründet. Nachdem sie beschlossen hatten, aus dem Duo eine vollständige Band zu gründen, kamen Jimmy Stafford als Gitarrist, Charlie Colin als Bassist und später Scott Underwood am Schlagzeug hinzu. 1997 gingen Train als Vorband mit den Barenaked Ladies und den Counting Crows auf Tour. Ihr erstes erfolgreiches Lied war 2001 Drops of Jupiter (Tell Me), welches unter anderem bei der Grammyverleihung 2002 die Auszeichnungen für Bester Rocksong und Bestes Instrumentalarrangement mit Gesangsbegleitung gewann.

Ende 2009 erschien das fünfte Studioalbum mit dem Namen Save Me San Francisco. Die erste Single hieß Hey, Soul Sister und erreichte Spitzenpositionen in den internationalen Charts. Ab dem 16. Juli 2010 ging sie mit John Mayer auf Tour durch die Vereinigten Staaten und Kanada. In der 11. Folge der 6. Staffel von CSI: NY kam die Band zu einem Gastauftritt, wo sie unter anderem in einem Studio ihre Single Hey, Soul Sister spielten.[1] Der Sänger Patrick Monahan verkörperte dabei einen der Hauptverdächtigen. Die Episode, in der unter anderem auch Kim Kardashian, Vanessa Minnillo oder LaLa Vasquez einen Gastauftritt hatten,[1] wurde am 22. November 2010 erstmals auf ORF 1 ausgestrahlt.[2] Am Ende der Folge, die den Titel Überrollt trägt, spielte die Band außerdem noch ihre im Jahre 2003 veröffentlichte Single Calling All Angels.[1] Auch in der Serie 90210, 4. Staffel, Folge 18 hat Train einen Gastauftritt. Am 17. April 2012 erschien das sechste Studioalbum mit dem Namen California 37. Die erste Single Drive By wurde zuvor veröffentlicht. Weitere drei Jahre später erschien das siebte Studioalbum Bulletproof Picasso mit der Erfolgssingle Angel in Blue Jeans. Im Jahr 2016 erschien eine weitere Single mit dem Titel Play That Song. Das dazugehörige Album A Girl, a Bottle, a Boat erschien 2017.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1998 Train 76 Platin
(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Februar 1998
2001 Drops of Jupiter 35
(12 Wo.)
35
(7 Wo.)
32
(14 Wo.)
8 Gold
(13 Wo.)
6 Doppelplatin
(64 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. März 2001
2003 My Private Nation 91
(2 Wo.)
100
(1 Wo.)
6 Platin
(45 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2003
2006 For Me, It’s You 10
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Januar 2006
2009 Save Me San Francisco 43
(5 Wo.)
27
(6 Wo.)
34
(10 Wo.)
33 Gold
(4 Wo.)
17 Platin
(110 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2009
2012 California 37 25
(5 Wo.)
22
(3 Wo.)
14
(6 Wo.)
7 Gold
(38 Wo.)
4 Gold
(55 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. April 2012
2014 Bulletproof Picasso 46
(1 Wo.)
44
(1 Wo.)
15
(4 Wo.)
9
(4 Wo.)
5
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2014
2017 A Girl, a Bottle, a Boat 54
(1 Wo.)
13
(9 Wo.)
8
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Januar 2017

Weitere Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 Alive at Last 48
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2004
Livealbum
2010 iTunes Session 84
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. September 2010
EP
2015 Christmas in Tahoe 151
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. November 2015
Weihnachtsalbum
2016 Does Led Zeppelin II 71
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2016
Coveralbum

Weitere Veröffentlichungen:

  • 1998: Live from Fantasy Studios
  • 1999: One and a Half
  • 2002: Midnight Moon
  • 2003: Live in Atlanta
  • 2005: Get to Me

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1999 Meet Virginia
Train
20
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1999
2001 Drops of Jupiter (Tell Me)
Drops of Jupiter
73
(12 Wo.)
38
(9 Wo.)
30
(29 Wo.)
10 Platin
(20 Wo.)
5 Gold
(53 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Februar 2001
2002 She’s on Fire
Drops of Jupiter
49
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2002
2003 Calling All Angels
My Private Nation
19 Gold
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Juni 2003
When I Look to the Sky
My Private Nation
74
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2003
2009 Hey, Soul Sister
Save Me San Francisco
7 Gold
(27 Wo.)
4
(24 Wo.)
4 Gold
(27 Wo.)
18 Platin
(50 Wo.)
3 6-fach-Platin
(54 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. August 2009
2010 If It’s Love
Save Me San Francisco
34 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juni 2010
Marry Me
Save Me San Francisco
34 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2010
Shake Up Christmas
Save Me San Francisco / Christmas in Tahoe
24
(8 Wo.)
14
(9 Wo.)
25
(3 Wo.)
99
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. November 2010
2011 Save Me, San Francisco
Save Me San Francisco
75
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. April 2011
2012 Drive By
California 37
3 Gold
(24 Wo.)
4 Gold
(22 Wo.)
1 Platin
(27 Wo.)
6 Platin
(32 Wo.)
10 3-fach-Platin
(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Januar 2012
50 Ways to Say Goodbye
California 37
50
(9 Wo.)
20 Gold
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Juni 2012
Bruises
California 37
79 Gold
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2012
(feat. Ashley Monroe)
Mermaid
California 37
93
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Dezember 2012
2014 Angel in Blue Jeans
Bulletproof Picasso
30
(17 Wo.)
24
(10 Wo.)
38
(11 Wo.)
58
(2 Wo.)
79
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2014
2016 Play That Song
A Girl, a Bottle, a Boat
26
(11 Wo.)
21 Silber
(14 Wo.)
41 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. September 2016

Weitere Singles:

  • 1998: Free
  • 2000: I Am
  • 2001: Ramble On
  • 2001: Something More
  • 2004: Ordinary
  • 2005: Get to Me
  • 2005: Cab
  • 2006: Give Myself to You
  • 2006: Am I Reaching You Now
  • 2011: Brand New Book
  • 2012: This'll Be My Year
  • 2013: Imagine
  • 2014: Cadillac, Cadillac
  • 2015: Bulletproof Picasso
  • 2015: Give It All
  • 2017: Drink Up

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2010: für die Single „If It’s Love“
    • 2012: für das Album „California 37“
  • BelgienBelgien Belgien
    • 2010: für die Single „Hey, Soul Sister“
  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2010: für die Single „Hey, Soul Sister“
    • 2012: für die Single „Drive By“
    • 2018: für die Single „Shake up Christmas“
    • 2018: für die Single „Drops of Jupiter (Tell Me)“
  • ItalienItalien Italien
    • 2016: für die Single „Drops of Jupiter (Tell Me)“
  • KanadaKanada Kanada
    • 2011: für das Album „Save Me San Francisco“
    • 2013: für die Single „Bruises“
  • SchwedenSchweden Schweden
    • 2002: für das Album „Drops of Jupiter“
    • 2010: für die Single „Hey, Soul Sister“

Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2012: für das Album „Save Me San Francisco“
    • 2012: für die Single „50 Ways to Say Goodbye“
  • ItalienItalien Italien
    • 2012: für die Single „Hey, Soul Sister“
  • KanadaKanada Kanada
    • 2013: für die Single „50 Ways to Say Goodbye“
    • 2017: für die Single „Play That Song“
  • MexikoMexiko Mexiko
    • 2012: für die Single „Hey, Soul Sister“

2× Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2001: für das Album „Drops of Jupiter“
    • 2012: für die Single „Drive By“
    • 2017: für die Single „Play That Song“
  • ItalienItalien Italien
    • 2012: für die Single „Drive By“
  • KanadaKanada Kanada
    • 2001: für das Album „Drops of Jupiter“

3× Platin-Schallplatte

  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2013: für das Streaming „Drive By“
  • KanadaKanada Kanada
    • 2011: für die Single „Hey, Soul Sister“

4× Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2014: für die Single „Drops of Jupiter (Tell Me)“
  • KanadaKanada Kanada
    • 2013: für die Single „Drive By“
  • SchwedenSchweden Schweden
    • 2013: für die Single „Drive By“

6× Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2014: für die Single „Hey, Soul Sister“
Land/Region Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Verkäufe Quellen
AustralienAustralien Australien (ARIA) 0! 2 18 1.330.000 aria.com.au
BelgienBelgien Belgien (BEA) 0! 1 0! 15.000 ultratop.be
DanemarkDänemark Dänemark (IFPI) 0! 4 3 90.000 ifpi.dk
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI) 0! 2 0! 300.000 musikindustrie.de
ItalienItalien Italien (FIMI) 0! 1 3 115.000 fimi.it
KanadaKanada Kanada (MC) 0! 2 11 1.000.000 musiccanada.com
MexikoMexiko Mexico (AMPROFON) 0! 0! 1 60.000 amprofon.com.mx
OsterreichÖsterreich Österreich (IFPI) 0! 1 0! 15.000 ifpi.at
SchwedenSchweden Schweden (IFPI) 0! 2 4 210.000 sverigetopplistan.se
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI) 0! 1 1 45.000 hitparade.ch
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA) 0! 5 17 19.500.000 riaa.com
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) 1 3 3 2.300.000 bpi.co.uk
Insgesamt 1 24 61

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Train's Latest Hit, 'Hey, Soul Sister', Gets Little Air Time on the Radio (Memento vom 25. November 2010 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 26. Dezember 2015
  2. CSI NY – ÜBERROLLT, abgerufen am 22. November 2010
  3. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US1 US2 US3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]