Trainingslehre

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Trainingslehre ist die Lehre der Vermittlung von Kenntnissen zur Durchführung eines sportlichen Trainings mit der Zielsetzung der Leistungssteigerung und/oder Erhaltung oder Verbesserung der Gesundheit (Fitness). Die Trainingslehre wird häufig auch als 'Meisterlehre' definiert, da sie sich auf Grund ihres vorwissenschaftlichen Charakters von der Trainingswissenschaft abhebt.

In der Trainingslehre werden allgemein gültige sportartübergreifende Trainingsprinzipien, Trainingsmethoden und Trainingsinhalte beschrieben.

Die Durchführung wird auf der Grundlage von didaktischen und pädagogischen Grundsätzen durchgeführt, entscheidend sind jedoch die Ergebnisse ('was zählt is auf'm Platz').

In der Trainingssteuerung werden physiologische Faktoren (Alter, Trainingszustand, Erholungsfähigkeit) berücksichtigt.

Die langfristige Trainingsplanung umfasst die Schritte der Istzustandanalyse, der Setzung von Trainingszielen, Umsetzung der Ziele durch Trainingseinheiten, Trainingsplänen und Periodisierung des sportlichen Trainings zur Erreichung eines maximalen Leistungsvermögen zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A. Hohmann, M. Lames, M. Letzelter: Einführung in die Trainingswissenschaft, Limpert, Wiebelsheim 2010
  • K. Hottenrott, G. Neumann: Trainingswissenschaft: Ein Lehrbuch in 14 Lektionen, Meyer & Meyer, Aachen 2010
  • Arnd Krüger: Popper, Dewey und die Theorie des Trainings – oder entscheidend ist auf'n Platz, in: Leistungssport 33 (2003), 1, 11 – 16.
  • Arnd Krüger: Trainingswissenschaft und Trainingslehre: Kein Text ohne Kontext, in: Leistungssport 33 (2003), 3, 44 – 46.
  • G. Schnabel, D. Harre, J. Krug: Trainingslehre - Trainingswissenschaft. Leistung, Training, Wettkampf, Meyer & Meyer, Aachen 2009
  • Jürgen Weineck: Optimales Training. Leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings. 16. Auflage, Spitta, Balingen 2009, ISBN 978-3-938509-96-8.