Transdanubien

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Transdanubien (Begriffsklärung) aufgeführt.
Mann in landestypischer Tracht aus Dunántúl. Sonderbriefmarke Ungarn, 1963.

Als Transdanubien („Land jenseits der Donau“, zu lat. Danubius „Donau“) werden in Ungarn die rechts (südlich und westlich) der Donau gelegenen Landesteile bezeichnet. Der ungarische Name lautet Dunántúl.

Transdanubien

Der Begriff umfasst die drei westungarischen Regionen Westtransdanubien, Mittel- und Südtransdanubien sowie die rechts der Donau gelegenen Teile des Komitats Pest. In den genannten Regionen liegen die neun Komitate Baranya, Fejér, Győr-Moson-Sopron, Komárom-Esztergom, Somogy, Tolna, Vas, Veszprém und Zala.

Der gegenteilige Begriff Cisdanubien („Land diesseits der Donau“) wird seltener verwendet. Mit diesem historischen Begriff werden die nördlich der Donau liegenden Teile des Königreichs Ungarn bezeichnet, also Oberungarn (im Wesentlichen die heutige Slowakei).

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