Transit Buchverlag

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Der Transit Buchverlag ist ein Berliner Verlag, der im Jahr 1981 gegründet wurde. Seine Schwerpunkte sind Kultur, Geschichte und Literatur. Auch zahlreiche Bücher zur Geschichte Berlins sind im Programm vertreten.[1] Im Jahr 2011 erhielt der Verlag den Kurt-Wolff-Preis, der für besonders ambitionierte Kleinverlage vergeben wird und mit einem Preisgeld verbunden ist.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verlag wurde im Jahr 1981 von Rainer Nitsche und zwei anderen Gesellschaftern gegründet. Heute sind Rainer Nitsche und Gudrun Fröba Teilhaber und Geschäftsführer. Nitsche war nach einem Studium der Literaturwissenschaft bei Walter Höllerer und seiner Promotion an der TU Berlin im Jahr 1971 freiberuflicher Mitarbeiter der Berliner Dependance des Luchterhand-Verlages und Dozent an der Technischen Universität. Wegen Vorstrafen aufgrund von Meinungsdelikten in Studentenzeitungen wurde ihm die Habilitation verwehrt. Er war zunächst Lehrer an der Berliner Schule für Erwachsenenbildung und von 1978 bis 1983 auch Geschäftsführer der Mehringhof GmbH. Gudrun Fröba übernimmt Layout und Gestaltung des Verlagsprogramms, während Nitsche die Bücher lektoriert. Nitsche war zeitweise auch Vertretungsberechtiger Vorstand des Landesverbandes Berlin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.[3]

Jedes Jahr erscheinen rund 10 Titel im Transit Buchverlag, im Jahr 2006 waren rund 60 Titel aus dem Verlagsprogramm lieferbar. Alle Bücher sind grafisch unterschiedlich gestaltet.

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Titel, die sich mit der deutschen Hauptstadt beschäftigen, ziehen sich wie ein roter Faden durchs Programm. In: Nils Kahlefeldt: Etwas frech und sehr frei. In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel. 12/2006, S. 32ff.
  2. Gemischtes Doppel Gudrun Fröba und Rainer Nitsche sind der Berliner Transit-Verlag. auf: Deutschlandradio Kultur. 17. März 2011.
  3. Berlin-Eine Stadt für Verlage