Trapped – Gefangen in Island

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Serie
Titel Trapped – Gefangen in Island
Originaltitel Ófærð
Produktionsland Island, Deutschland
Originalsprache Isländisch, Englisch, Dänisch
Genre Krimi, Drama, Thriller, Nordic Noir
Länge Originalfassung: 50 Minuten,
ZDF-Fassung: 95 Minuten
Episoden Originalfassung: 28 in 3 Staffeln (Liste)
Produktions-
unternehmen
RVK Studios
Idee Baltasar Kormákur
Musik Jóhann Jóhannsson, Hildur Guðnadóttir, Rutger Hoedemaekers
Premiere 27. Dez. 2015 auf RÚV
Deutschsprachige
Premiere
17. Feb. 2017 auf ZDFmediathek[1]
Besetzung

Darsteller Staffel 1
Darsteller Staffel 2

Trapped – Gefangen in Island (Originaltitel Ófærð, isl. für unbefahrbar) ist eine isländisch-deutsche Krimi-Fernsehserie, die 2015 begonnen hat. Sie besteht bislang aus drei Staffeln. In der vom ZDF ausgestrahlten deutschen Fassung der zweiten Staffel heißt die Serie Trapped II – Gefangen in Island. Die Serie spielt hauptsächlich in einer isländischen Kleinstadt und handelt von der Aufklärung von Gewaltverbrechen durch ein Polizistenteam, das von Andri Ólafsson geführt wird.

Die dritte Staffel erscheint international unter dem Titel Entrapped.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zentrum der Handlung stehen die Ermittlungen eines Teams aus Polizisten, das in der ersten Staffel von Kommissar Andri Ólafsson geleitet wird und zu dem auch Hinrika Kristjánsdóttir und Ásgeir Þórarinsson gehören. Hauptschauplatz ist in der ersten Staffel die Kleinstadt Seyðisfjörður, die am gleichnamigen Fjord an der Ostküste Islands liegt. Ausgangspunkt der 2015 spielenden ersten Staffel ist ein männlicher Torso, der zufällig im Fjord gefunden wird. Bei den Ermittlungen wird die Fähre der Smyril Line festgesetzt, da diese für den Tatort gehalten wird. Die weiteren Recherchen ergeben ein Netzwerk von korrupten Kommunalpolitikern, zu denen der später ermordete Bürgermeister, der vormalige Polizeichef, gehört. Er war in den Brand des örtlichen Kühlhauses verwickelt, der nicht nur ein großangelegter Versicherungsbetrug war, sondern auch den Feuertod einer jungen Frau bewirkte. Im Laufe der Polizeirecherchen wird der Mädchenhandel mit afrikanischen Migrantinnen aufgedeckt, dessen Gewinne mit dem Bau eines chinesischen Containerhafen gewaschen werden sollen. Die Aufklärung der verschiedenen, miteinander verknüpften Verbrechen gelingt nur gegen die Strategie der Polizeiführung aus Reykjavík, schnell einen Außenseiter als Einzeltäter zu präsentieren, statt die offensichtlich werdende Verwicklung gutbürgerlicher Honoratioren einzugestehen.

Die zweite Staffel spielt im fiktiven „Miklabergi im Norden Islands“[3]. Das Attentat auf eine Politikerin in Reykjavík führt in eine Kleinstadt im Norden. Die Spur führt Ólafsson, der inzwischen nach Reykjavík gezogen war, in den Küstenort. Er ermittelt wieder zusammen mit Hinrika Kristjánsdóttir – mittlerweile die lokale Polizeichefin – und Ásgeir Þórarinsson. Die nationalistische Gruppierung „Thors Hammer“ scheint in das Attentat verwickelt zu sein. Kurz darauf wird die Bürgermeisterin entführt, die einen Deal mit einem amerikanischen Unternehmen unterzeichnen will, um das örtliche Aluminiumwerk durch ein geothermisches Kraftwerk erweitern möchte.[4] Die Ereignisse spitzen sich zu, als weitere Morde geschehen und alte düstere Familiengeschichten ans Licht kommen.

In der dritten Staffel geht es um die Ermittlungen in einem Mord, der sich auf dem Gelände einer Sekte im Norden Islands ereignet hat.[5]

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Idee und Projektierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sigurjón Kjartansson, Entwicklungsleiter, Produzent und Showrunner bei dem isländischen Produktionsstudio RVK Studios, verfolgte gemeinsam mit dem Produzenten Magnus Vidar Sigurdsson die Absicht, eine Fernseh-Dramaserie für den internationalen Markt zu erschaffen. RVK Studios, von Baltasar Kormákur geleitet, entwickelte die Serie mit Hilfe ausländischer Drehbuchautoren und ging dazu auch eine Partnerschaft mit der transatlantischen Produktions- und Vertriebsfirma Dynamic Television ein. Der Deutsche Klaus Zimmermann, als Executive Producer bei Dynamic Television tätig, wirkte dabei mit, den Briten Clive Bradley als Drehbuchautor zu engagieren. Mit auf der Grundlage des von Bradley verfassten Drehbuchs für die Pilotepisode begann auch das ZDF, an dem Projekt mitzuwirken. Als Drehbuchautoren für die erste Staffel fungierten Zimmermann, Bradley, Kjartansson und die Französin Sonia Moyersoen, deren Verbindungen zum Sender France 2 mit dazu führten, dass dieser die Serie ausstrahlte.[6]

Als internationale Koproduktion wurde die Serie von den RVK Studios, dem isländischen Sender RÚV und dem ZDF koproduziert. Zumindest bei den ersten beiden Staffeln waren auch öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten anderer europäischer Länder beteiligt, darunter France Télévisions, Danmarks Radio, Sveriges Television und Norsk rikskringkasting.[6] Die dritte Staffel wurde durch den Streaming-Anbieter Netflix mitproduziert.[7]

Drehorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Aufnahmen für die erste Staffel entstanden in der Stadt Siglufjörður, die näher an Reykjavik liegt als der Handlungsort Seyðisfjörður und dadurch geringere Kosten verursacht.[8] Auch die folgenden beiden Staffeln wurden in Siglufjörður gedreht.[9]

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der isländische öffentlich-rechtliche Fernsehsender RÚV begann mit der Erstausstrahlung der ersten Staffel am 27. Dezember 2015 und sendete die übrigen Folgen der Staffel wöchentlich bis Februar 2016. Dabei erreichte die Staffel Rekord-Einschaltquoten und hatte über 90 % Marktanteil.[10] Die zweite Staffel folgte im ähnlichen Rhythmus von Dezember 2018 bis Februar 2019.[11] Die 8-teilige dritte Staffel strahlte RÚV vom 17. Oktober bis 5. Dezember 2021 erstmals aus.[12]

Der deutsche Sender ZDF strahlte die erste Staffel deutsch synchronisiert vom 19. Februar bis 19. März 2017 erstmals aus, die zweite Staffel vom 20. Oktober bis 17. November 2019. Das ZDF sendete die Staffeln dabei aber in einer anderen Schnittfassung als die isländische Originalfassung. Aus ursprünglich zehn, 45 bis 50 Minuten langen Episoden wurden so fünf etwa 90-minütige Fernsehfilme pro Staffel. Vor der Fernseh-Erstausstrahlung stellte das ZDF die Filme schon zum Abruf per Video-on-Demand in der ZDF mediathek zur Verfügung, im Falle der ersten Staffel ab dem 17. Februar 2017.[1]

In Deutschland war zumindest die erste Staffel 2018 auch beim Pay-TV-Sender Sky Atlantic zu sehen, hier allerdings in der 10-teiligen Fassung.[11] In dieser Fassung und auf Deutsch stellte auch Amazon Prime Video beide Staffeln zum Abruf bereit. Überdies erschien die erste Staffel auf Deutsch bereits am 20. März 2017 auf DVD und Blu-ray.

Bei der Ausstrahlung der ersten Staffel auf BBC Four im Vereinigten Königreich wurden über 1,2 Millionen Zuschauer gemessen, und bei der Ausstrahlung auf France 2 in Frankreich über 5,7 Millionen Zuschauer.[10]

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RÚV-Fassung[13] ZDF-Fassung[14]
Ep. Erstausstr. Ep. Erstausstr. Regisseur Drehbuchautoren
1 27. Dez. 2015 1 19. Feb. 2017 Baltasar Kormákur Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley
2 3. Jan. 2016 Baldvin Zophoníasson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley, Jóhann Ævar Grímsson
3 10. Jan. 2016 2 26. Feb. 2017 Baldvin Zophoníasson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley, Ólafur Egilsson
4 17. Jan. 2016 Baldvin Zophoníasson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley, Ólafur Egilsson, Jóhann Ævar Grímsson
5 24. Jan. 2016 3 5. März 2017 Óskar Thór Axelsson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley, Ólafur Egilsson
6 31. Jan. 2016 Börkur Sigþórsson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley, Jóhann Ævar Grímsson
7 7. Feb. 2016 4 12. März 2017 Óskar Thór Axelsson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley, Ólafur Egilsson, Jóhann Ævar Grímsson
8 14. Feb. 2016 Óskar Thór Axelsson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley, Ólafur Egilsson, Jóhann Ævar Grímsson
9 21. Feb. 2016 5 19. März 2017 Börkur Sigþórsson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley
10 Baltasar Kormákur Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RÚV-Fassung[15] ZDF-Fassung[16]
Ep.
(ges.)
Ep.
(St.)
Erstausstr. Ep.
(St.)
Erstausstr. Regisseur Drehbuchautor(en)
11 1 26. Dez. 2018 1 20. Okt. 2019 Baltasar Kormákur Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson
12 2 30. Dez. 2018 Börkur Sigþórsson Clive Bradley
13 3 6. Jan. 2019 2 27. Okt. 2019 Börkur Sigþórsson Margrét Örnólfsdóttir, Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley
14 4 13. Jan. 2019 Ugla Hauksdóttir Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley
15 5 20. Jan. 2019 3 3. Nov. 2019 Börkur Sigþórsson Clive Bradley
16 6 27. Jan. 2019 Börkur Sigþórsson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley
17 7 3. Feb. 2019 4 10. Nov. 2019 Ugla Hauksdóttir Holly Phillips, Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley
18 8 10. Feb. 2019 Óskar Thór Axelsson Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley
19 9 17. Feb. 2019 5 17. Nov. 2019 Óskar Thór Axelsson Clive Bradley
20 10 24. Feb. 2019 Baltasar Kormákur Sigurjón Kjartansson, Clive Bradley

Staffel 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RÚV-Fassung
Ep.
(ges.)
Ep.
(St.)
Erstausstr. Regisseur Drehbuchautor(en)
21 1 17. Okt. 2021 Baltasar Kormákur Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson, Baltasar Kormákur
22 2 24. Okt. 2021 Börkur Sigþórsson Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson, Baltasar Kormákur
23 3 31. Okt. 2021 Börkur Sigþórsson Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson, Gagga Jonsdottir
24 4 7. Nov. 2021 Börkur Sigþórsson Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson, Gagga Jonsdottir
25 5 14. Nov. 2021 Katrín Björgvinsdóttir Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson, Gagga Jonsdottir
26 6 21. Nov. 2021 Katrín Björgvinsdóttir Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson, Gagga Jonsdottir
27 7 28. Nov. 2021 Katrín Björgvinsdóttir Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson, Gagga Jonsdottir
28 8 5. Dez. 2021 Baltasar Kormákur Clive Bradley, Sigurjón Kjartansson, Gagga Jonsdottir

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Medien äußerten sich über die erste Staffel überwiegend zufrieden. Spiegel online etwa betonte ein „exzellent geschriebenes Drehbuch“.[17] Die Berliner Morgenpost befand Trapped als eine überzeugende Serie, ihr Regisseur Kormákur habe das richtige Gespür „für den kleinen Moment, der das Leben eines Menschen innerlich erschüttern kann“.[18] Die Stuttgarter Zeitung beurteilte die Serie insgesamt als „sehenswert“, kritisierte aber die deutsche Synchronisation einiger Darsteller als „Frechheit“ und beanstandete die Beleuchtung, denn es sei offenbar missachtet worden, dass es auf Island zur Handlungszeit Anfang Februar halbtags völlig dunkel sei.[19] Zeit online hob hervor, dass sich die Serie sowohl wegen ihres „politischen Plots“ als auch wegen ihrer Ästhetik, in der das Verhältnis zwischen Natur und Mensch vorherrscht, von anderen Nordic-Noir-Krimis abhebe.[20]

Die Filmkritikerin Barbara Schweizerhof hob 2020 in der epd Film den Ernst der Serie als ihr bestes Kapital hervor. Sie müsse den Zuschauer nicht erst zum Lachen verführen, um ihn auf die Seite der Figuren zu ziehen. Den Drehbuchautoren gelinge es überdies in den beiden bisherigen Staffeln, die Verflechtungen der Verbrechen auch mit Andris Familie natürlich erscheinen zu lassen.[21]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie wurde bei folgenden europäischen Film- und Fernsehpreisen vorgeschlagen und prämiert:[22]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berit Glanz: Icelandic Nature and Global Evils – Concepts of Nature in Romantic Poetry and Nordic Noir TV Series from Iceland, in: European Journal of Scandinavian Studies Band 49, Heft 1, Mai 2019, S. 128–140
  • Kim Toft Hansen, Anne Marit Waade: Locating Nordic Noir. From Beck to The Bridge, Palgrave Macmillan, Cham ZG 2017 (Palgrave European Film and Media Studies), S. 247–268: Trapped and Original Noir from Iceland and Norway

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Alva Gehrmann: Viele Krimis, kaum Morde, in: Der Spiegel vom 16. Feb. 2017
  2. Release Info, in: IMDb, abgerufen am 6. Feb. 2022
  3. Pressetext des ZDF. Oft wird der Drehort Siglufjörður fälschlich für den Handlungsort gehalten, so z. B. in The Guardian vom 21. Feb. 2019, dort Ellie Violet Bramley: Make Iceland Great Again! The return of Trapped, 2019's most timely show
  4. Hinweis im Episodenguide. Aluminiumwerke in Island liegen jedoch entweder in der Nähe der Hauptstadt im Westen, z. B. in Norðurál oder Hafnarfjörður. Oder im Osten in Reyðarfjörður [1], wo es nach 2002 zu den plotrelevanten Umweltproblemen und Protesten kam.
  5. Jelena Ćirić: Trapped Season Three Premieres in Iceland, in: Iceland Review vom 18. Okt. 2021, abgerufen am 6. Feb. 2022
  6. a b Hansen und Waade 2017, S. 252 f.
  7. Annika Pham: Netflix, RÚV, ZDF coproduce Kormákur’s Trapped season 3, in: Nordisk Film & TV Fond vom 16. Nov. 2020, abgerufen am 6. Feb. 2022
  8. Hansen und Waade 2017, S. 253
  9. Dagmar Trodler: Dreharbeiten zu Ófærð 3 beginnen in Siglufjörður, in: Iceland Review vom 18. Sep. 2020, abgerufen am 6. Feb. 2022
  10. a b Scott Roxborough: Icelandic Crime Series ‘Trapped’ Gets Second Season, in: The Hollywood Reporter vom 14. Sep. 2016, abgerufen am 6. Feb. 2022
  11. a b Sendetermine bei fernsehserien.de, abgerufen am 15. Feb. 2020
  12. Staffel 3, Folge 1–8, in: fernsehserien.de, abgerufen am 31. Dez. 2021
  13. Originalfassung der ersten Staffel, in: fernsehserien.de, abgerufen am 2. Feb. 2020
  14. ZDF-Fassung der ersten Staffel, in: fernsehserien.de, abgerufen am 2. Feb. 2020
  15. Originalfassung der zweiten Staffel, in: fernsehserien.de, abgerufen am 2. Feb. 2020
  16. ZDF-Fassung der zweiten Staffel, in: fernsehserien.de, abgerufen am 2. Feb. 2020
  17. Alva Gehrmann: Viele Krimis, kaum Morde, in: Der Spiegel vom 16. Feb. 2017, abgerufen am 15. Feb. 2020
  18. Arnold Hohmann: „Trapped – Gefangen in Island“ – Morden im hohen Norden, in: Berliner Morgenpost vom 19. Feb. 2017, abgerufen am 15. Feb. 2020
  19. Jan Freitag: Mord im Eisschrank, in: Stuttgarter Zeitung vom 14. Feb. 2017, abgerufen am 15. Feb. 2020
  20. Carolin Ströbele: Entfesselte Gier, in: Zeit online vom 17. Feb. 2017, abgerufen am 21. Jan. 2022
  21. Barbara Schweizerhof: Schnee und schlechtes Wetter, in: epd film Nr. 1/2020, S. 18–19
  22. Awards, in: IMDb, abgerufen am 19. Jan. 2021