Traugott von Baudissin

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Wappen der Familie von Baudissin

Traugott Adalbert Ernst Graf von Baudissin (* 16. Juni 1831 in Projensdorf bei Kiel; † 2. Mai 1905 in Eberswalde) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Regierungsbeamter.

Von 1889 bis 1897 war Traugott von Baudissin Regierungspräsident des preußischen Regierungsbezirks Magdeburg in der Provinz Sachsen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er gehörte zu dem ursprünglich aus der Oberlausitz stammenden, im Dreißigjährigen Krieg nach Schleswig-Holstein gekommenen Adelsgeschlecht Baudissin. Seine Eltern waren Graf Joseph Franz Christian von Baudissin (* 9. Januar 1797; † 5. April 1871) und dessen Ehefrau Gräfin Julia Friederike Josephina von Reventlow (* 21. August 1798; † 3. Juli 1881).

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er absolvierte eine juristische Ausbildung an der Universität zu Berlin. Danach war Baudissin in Berlin, Frankfurt (Oder) und Guben im juristischen Dienst tätig. Im Jahr 1865 wechselte er in den Verwaltungsdienst und wurde Amtmann in Flensburg sowie Landrat in Eckernförde. Zwischen 1871 und 1875 arbeitete er zunächst in der Koblenzer und später in der Düsseldorfer Regierung. Ab 1878 war er bei der Magdeburger Regierung tätig und wurde 1886 zum Regierungspräsidenten in Oppeln ernannt. Im Jahre 1889 wechselte er als Regierungspräsident nach Magdeburg. Dieses Amt übte er dort bis 1897 aus.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er heiratete mit Adelaide Sophie Louise von Reventlow (* 31. August 1840; † 24. Juli 1894). Das Paar hatte mehrere Kinder, darunter:

  • Leopold Sigismund (* 11. Juli 1870; † 1931), Vater von Georg von Baudissin (1910–1992)
  • Theodor Christian Traugott (* 9. Juli 1874; † 27. November 1950) ∞ Elise Anna von Borcke (* 20. August 1885; † 21. Oktober 1950)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]