Traumtagebuch

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Ein Traumtagebuch oder Traumprotokoll ist eine Aufzeichnung über Erinnerungen, die eine Person aus ihren Träumen in den Wachzustand mitbringt. Es findet Verwendung, um das eigene Traumbewusstsein zu stärken und zu trainieren.

Anwendungsbereiche[Bearbeiten]

Aufzeichnungsform[Bearbeiten]

Je nach Erfahrung im Führen eines Traumtagebuchs variiert die Form der Aufzeichnung von Erinnerungsfragmenten bis hin zu ausformulierten Erfahrungsberichten. Nicht nur Traumhandlung und Details der Traumlandschaft werden als wichtig erachtet, sondern auch die Stimmungen während des Traums sollten aufgezeichnet werden.

Da die Erinnerung an einen Traum nach dem Erwachen insbesondere bei unerfahrenen Träumern oft stark flüchtig ist, wird es von einigen Träumern als hilfreich erachtet, unmittelbar nach dem Erwachen lediglich Stichworte zu notieren, oder ein Tonband bzw. einen MP3-Player mit Aufnahmefunktion zu benutzen. Durch die Aufzeichnung dieser Abstrakte wird eine spätere Rekonstruktion des Traums vereinfacht. Die Benutzung eines MP3-Players oder eines Diktiergerätes im Dunkeln bietet den Vorteil, für die Aufzeichnung des Traumes nicht gänzlich aufwachen zu müssen.

Das Datum und der Trauminhalt sind wichtige Bestandteile, die oft durch selbstgedeutete Symbolik oder andere Notizen ergänzt werden. Die Priorität liegt auf den Punkten, die von der träumenden Person als wichtig erachtet werden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans-Walter Schmidt-Hannisa: Zwischen Wissenschaft und Literatur. Zur Genealogie des Traumprotokolls. In: Michael Niehaus/ders. (Hg.): Das Protokoll. Eine Textsorte und ihre kulturellen Funktionen. Frankfurt a.M. 2005, S. 135-164.
  • Swami Sivananda Radha: Praxis des Traum-Yoga. Freiburg im Breisgau 1996
  • Christoph Gassmann: Träume erinnern und deuten. Düsseldorf 2004, ISBN 3-491-69807-3
  • Ann Faraday: Deine Träume. Schlüssel zur Selbsterkenntnis. ISBN 3596233062

Siehe auch[Bearbeiten]