Trautskirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Trautskirchen
Trautskirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trautskirchen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 27′ N, 10° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Neuhof an der Zenn
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 19,83 km2
Einwohner: 1309 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 90619
Vorwahl: 09107
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 166
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
90619 Trautskirchen
Webpräsenz: www.trautskirchen.de
Bürgermeister: Friedrich Pickel (CSU)
Lage der Gemeinde Trautskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Über dieses Bild

Trautskirchen ist eine Gemeinde im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neuhof an der Zenn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Naturpark Frankenhöhe.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trautskirchen hat zehn amtlich benannte Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn, Rügland, Obernzenn und Bad Windsheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1074. Zur Zeit der Stammesherzogtümer lag Trautskirchen im Herzogtum Franken.

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 12. März 1927 entstand nach einer von Albert Forster aus Fürth gehaltenen Rede in Trautskirchen eine Ortsgruppe der NSDAP.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1970 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Altselingsbach eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam die Gemeinde Buch aus dem Landkreis Uffenheim hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat (Vergleich zur Wahl 2002):

  • CSU/Interessengemeinschaft 7 Sitze (+1)
  • SPD 2 Sitze (+/-0)
  • Vereinigte Wähler 0 Sitze (−1)
  • Freie Wähler 3 Sitze (+/-0)

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Böckler (* 26. Februar 1875 in Trautskirchen; † 16. Februar 1951 in Düsseldorf) wurde 1949 erster Vorsitzender des DGB.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Trautskirchen. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 574–575 (Digitalisat).
  • Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 134 (Digitalisat). Ebd. S. 206 (Digitalisat).
  • Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 365–371 (Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
  • Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 127–128.
  • Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, DNB 730125742, S. 171–176.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trautskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Trautskirchen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  3. Wolfgang Mück: NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933. Verlag Philipp Schmidt, 2016 (= Streiflichter aus der Heimatgeschichte. Sonderband 4); ISBN 978-3-87707-990-4, S. 73.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 536, 582.