Tre Allegri Ragazzi Morti

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Tre Allegri Ragazzi Morti
Allgemeine Informationen
Herkunft Pordenone (Friaul)
Genre(s) Punk, Alternative Rock
Gründung 1994
Website www.treallegriragazzimorti.it
Aktuelle Besetzung
Davide Toffolo (1994–)
Enrico Molteni (1996–)
Schlagzeug, Gesang
Luca Masseroni (1994–)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Stefano Muzzin (1994–1995)
Die Totenkopf-Maske, die die Band während ihrer Konzerte benutzt

Tre Allegri Ragazzi Morti (italienisch für „Drei fröhliche tote Jungs“; abgekürzt TARM) ist eine italienische Punk-Band, die 1994 in Pordenone (Friaul) gegründet wurde.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Musiker und Comiczeichner Davide Toffolo gründete die Tre Allegri Ragazzi Morti 1994. Gründungsmitglied war neben dem Schlagzeuger Luca Masseroni auch der Bassist Stefano Muzzin, der jedoch bald durch Enrico Molteni ersetzt wurde. Toffolo inszenierte die Bandmitglieder in Cinque allegri ragazzi morti gleichzeitig als Comicfiguren, während sie selbst in der Öffentlichkeit ihr Gesicht nicht zeigen und meistens charakteristische Totenkopfmasken tragen. In Eigenproduktion veröffentlichte die Band ihre ersten Alben und begann ausgedehnte Tourneen (auch als Vorgruppe von Faith No More), bis sie von BMG Ricordi entdeckt und unter Vertrag genommen wurde.

Bei BMG Ricordi erschien 1999 das Album Mostri e normali, das der Gruppe zu größerer Bekanntheit verhalf. Doch bald darauf gründete die Band ihr eigenes Label La Tempesta, über das sie ihre weiteren Alben veröffentlichten, angefangen bei La testa indipendente (2001). Ab 2007 erreichten Alben der Tre Allegri Ragazzi Morti regelmäßig die italienischen Albumcharts. Die Gruppe experimentierte in diesen Jahren stilistisch mit Reggae und Swing. 2012 trat sie mit Jovanotti in mehreren italienischen Stadien auf, 2014 erschien das Buch Vent’anni di comunicazione visiva nel laboratorio di Tre allegri ragazzi morti.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 IT
1994 Mondo naif
Eigenproduktion
1995 Allegro pogo morto
Eigenproduktion
1999 Mostri e normali
BMG Ricordi
2001 La testa indipendente
La Tempesta / Venus
2004 Il sogno del gorilla bianco
La Tempesta / Venus
2007 La seconda rivoluzione sessuale IT56
(2 Wo.)IT
La Tempesta / Venus
2010 Primitivi del futuro IT52
(1 Wo.)IT
La Tempesta / Venus
2012 Nel giardino dei fantasmi IT74
(7 Wo.)IT
La Tempesta / Venus
2016 Inumani IT20
(4 Wo.)IT
La Tempesta / Venus
2019 Sindacato dei sogni IT79
(1 Wo.)IT
La Tempesta / Venus

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Tre allegri ragazzi morti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alben von Tre Allegri Ragazzi Morti. In: Italiancharts.com. Hung Medien, abgerufen am 9. Februar 2021.