Tremors 3 – Die neue Brut

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Filmdaten
Deutscher Titel Tremors 3 – Die neue Brut
Originaltitel Tremors 3: Back to Perfection
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 99 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Brent Maddock
Drehbuch S. S. Wilson
Brent Maddock
Nancy Roberts
John Whelplay
Produktion S. S. Wilson
Nancy Roberts
Musik Kevin Kiner
Kamera Virgil L. Harper
Besetzung

Tremors 3 – Die neue Brut (Originaltitel: Tremors - Back to Perfection) ist die zweite Fortsetzung von Tremors – Im Land der Raketenwürmer aus dem Jahre 1990. Brent Maddock drehte das B-Movie im Jahre 2001 als eine Direct-to-DVD-Produktion.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elf Jahre ist es her seit die Monsterwürmer das Wüstenkaff Perfection in Angst und Schrecken versetzten. Burt Gummer kommt nach einer „Mission“ wieder nach Perfection zurück, das mittlerweile zu einer Touristenattraktion geworden ist. Ein junger Mann namens Jack Sawyer, genannt Desert Jack, führt Touristen zu den Schauplätzen der Graboidenangriffe aus dem ersten Teil, doch mit Hilfe eines Partners zockt er die Touristen dabei mit gestellten Angriffen ab. Als jedoch „echte“ Graboiden wieder auftauchen, können Mindy, Jack und die Touristen nur mit knapper Not entkommen. Burt Gummer bereitet schon seine Waffen für den Kampf vor. Kaum wollten Burt, Jack und Miguel auf die Jagd gehen, werden sie von zwei Regierungsagenten und einem Paläontologen aufgefordert, nicht auf Graboidenjagd zu gehen. Doch als sich die Riesenwürmer auch noch zu Gleitfliegern - so genannten Arschknallern - weiterentwickeln, muss Burt Gummer eine neue Taktik anwenden, um die Menschen zu schützen. Während er mit Jack, Miguel und Jodi die Arschknaller bekämpfen, können Nancy und Mindy, die in Perfection zurückgeblieben sind, sogar einen lebend fangen. Auf der Flucht vor den angreifenden Arschknallern stirbt Miguel und die drei verbleibenden "Kämpfer" versuchen sich in Burts Haus, das einer Festung gleicht, zurück zuziehen. Aber auch dort sind sie nicht sicher und fliehen weiter zu einem Schrottplatz in der Nähe, wo sie sich - inzwischen ohne Waffen - eine List einfallen lassen müssen. So bauen sie eine Art Harpune und beschießen die Arschknaller mit brennenden Pfeilen, sodass diese durch ihre eigenen Gase - die sie zu ihrem Antrieb entwickeln, explodieren. Doch selbst nachdem alle vermeintlichen Arschknaller vernichtet sind, ist die Gefahr noch immer nicht gebannt. Der große alte Raketenwurm "El Blanco" greift nun an und ein übersehener Arschknaller taucht auf, so scheinen die drei verbliebenen Protagonisten in der Falle zu sitzen, aber El Blanco frisst irrtümlich den Arschknaller und verschwindet.

Der lebend gefangene Arschknaller wird nun telefonisch versteigert - zuletzt an Siegfried und Roy. Jack und Jodi pflegen ihre neu erkannte Freundschaft zueinander und Burt jagt weiter nach El Blanco, den er aber nicht töten will, sondern sich lediglich ein sportliches Duell mit ihm liefert. Denn solange noch ein Wurm da ist, kann Melvin Plug kein Immobilienprojekt in der Gegend um Perfection errichten und die Ruhe des kleinen Wüstendorfes bleibt erhalten.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diesmal bedienten sich die Produzenten modernster Computertechnik, um die alten wie auch die „neuen“ Monster realistisch darzustellen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lexikon des internationalen Films: Zweiter Ableger des ehemals recht witzigen Horrorfilms für jugendliche Freunde des Genres, der unbedarften Unterhaltungsansprüchen zwar noch genügt, aber hinter seinen Vorgängern zurückbleibt und nur noch seriellen Charakter vorzuweisen hat. Die simple Story nimmt man dabei ebenso wenig ernst wie die tricktechnisch nicht ganz ausgereiften Fantasy-Tiere.[1]

Cinema: Für ihr Drehbuch werden Brent Maddock (auch Regie) und S. S. Wilson zwar keinen Innovations-Preis gewinnen. Aber ihren saloppen schwarzen Humor haben sie sich bewahrt, und mit Michael Gross ist die seltsamste Gestalt des Erstlings von 1990 auch wieder dabei. Die Kult-Gefolgschaft hat jedenfalls Spaß. Fazit: Nicht viel Neues, aber unterhaltsam[2]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der alternative deutsche Titel ist Tremors 3 - Die Rache der Raketenwürmer.
  • Fred Ward wollte im dritten Teil nicht mehr mitmachen.
  • Michael Gross gewann einen Video Premiere Award als Bester Hauptdarsteller.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tremors 3 – Die neue Brut. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. http://www.cinema.de/kino/filmarchiv/film/tremors-3-die-neue-brut,1340318,ApplicationMovie.html