Tribune Company

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Tribune Company
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Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Sitz Chicago, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Branche Medien
Website www.tribunemedia.com
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Tribune Media (ehemals Tribune Company) ist ein US-amerikanisches Medienunternehmen mit Sitz im Tribune Tower in Chicago im US-Bundesstaat Illinois. Das Unternehmen war im Aktienindex S&P 500 gelistet. 2007 beschäftigte das Unternehmen 20.000 Mitarbeiter.[1]

Die Tribute Company wurde mit der Gründung der Zeitung Chicago Daily Tribune ins Leben gerufen.

Zu den wichtigsten Tochtergesellschaften der Tribune Company gehören neun Tageszeitungen, darunter die Chicago Tribune, Los Angeles Times, Hartford Courant, The Baltimore Sun sowie das Major League-Baseball-Team Chicago Cubs. Die Tribune Company ist zusammen mit Time Warner auch am US-Fernseh-Network The WB beteiligt. Viele von den 23 Fernsehstationen (Stand: 2007) der Tribune Company sind dem WB-Network angeschlossen.

Am 21. August 2007 stimmten die Aktionäre der «Tribune Company» für einen Verkauf an den Multimilliardär und Immobilienunternehmer Sam Zell.[2][3] Die Verkaufssumme wurde auf 13 Mrd. Dollar (9,7 Mrd. Euro) festgelegt. Am 8. Dezember 2008 hat die Tribune Company Gläubigerschutz gemäß Chapter 11 beantragt.[4][5] und verließ vier Jahre später das Insolvenzverfahren.

2017 übernahm die Sinclair Broadcast Group die Milliardenschulden der Tribune und zahlte nach einem Bieterkampf gegen Twenty-First Century Fox und Nexstar 43,50 US$ pro Aktie.[6]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fachdienst IfM schrieb über Bedeutung und Entwicklung des Tribune: "Die Tribune Company ist eines der traditionsreichsten Medienunternehmen der USA. Anfang 2008 vom Immobilienmogul Sam Zell übernommen, brach der Konzern bereites nach einem Jahr unter seiner enormen Schuldenlast zusammen und begab sich auf den staatlich überwachten Weg aus der Insolvenz. Nach zahlreichen Skandalen und Fällen von Missmanagement sowie der Abspaltung der Zeitungssparte hat sich Tribune wieder stabilisiert."[7]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konzernportrait auf mediadb.eu (Memento vom 3. März 2009 im Internet Archive)
  2. Desiree J. Hanford: Tribune Shareholders Back Zell’s Takeover. In: The New York Times. 22. August 2007 (nytimes.com).
  3. Foto von Sam Zell (Memento vom 15. Dezember 2007 im Internet Archive)
  4. Tribune Company to Voluntarily Restructure Debt Under Chapter 11 (Memento vom 5. März 2009 im Internet Archive)
  5. Tribune – Das Totenglöckchen läutet schon, sueddeutsche.de
  6. Der US-Fernsehkonzern Sinclair Broadcast kauft für 3,9 Milliarden Dollar seinen Rivalen Tribune Media. Zusätzlich tilgt der Konzern Milliardenschulden. 08.05.2017, abgerufen am 4. Juli 2017.
  7. IfM - Tribune Co./Tribune Publishing. In: www.mediadb.eu. Abgerufen am 8. August 2016.