Trier-Irsch

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Koordinaten: 49° 43′ 28″ N, 6° 41′ 57″ O

Irsch
Stadt Trier
Höhe: 264 m
Fläche: 4,08 km²
Einwohner: 2351 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 576 Einwohner/km²
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 54296
Vorwahl: 0651
Biewer Ehrang/Quint Euren Feyen/Weismark Filsch Heiligkreuz Irsch Kernscheid Kürenz Mariahof Mitte/Gartenfeld Nord Olewig Pfalzel Ruwer/Eitelsbach Süd Tarforst West/Pallien ZewenKarte
Über dieses Bild

Lage in der Stadt Trier

Stadtteilansicht Trier-Irsch

Stadtteilansicht Trier-Irsch

Die Irscher Burg

Irsch ist einer der 19 Ortsbezirke der Stadt Trier in Rheinland-Pfalz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Irsch ist einer der Trierer Höhenbezirke. Es liegt zwischen Kernscheid und Filsch am südöstlichen Rand der Stadt. Das Ortsgebiet umfasst den alten Ortskern Irsch mit Irscher Burg, Irscher Pfarrkirche, Kindergarten St. Georg und der Grundschule Trier-Irsch, Irscher Mühle, Irscher Berg, das Gewerbegebiet Trier-Irsch und den Trierer Höhenfriedhof. Irsch befindet sich in einer hügeligen Landschaft und ist umgeben von Wiesen und Wäldern sowie landwirtschaftlich genutzter Flächen. Mehrere Bäche durchziehen das Ortsgebiet. An der Irscher Mühle vereinigen sich die letzten Ausläufer zum Olewiger Bach.

Irsch (Trier), Luftaufnahme (2016)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Irsch wurde in einer Urkunde Kaiser Ottos II. 975 erstmals urkundlich erwähnt, als der Abtei St. Martin in Trier die Gutsbezirke Irsch, Hockweiler und Korlingen übertragen wurden. Obwohl die Urkunde in der historischen Forschung als unecht angesehen wird, besteht kein Zweifel an der frühen Zugehörigkeit zum Trierer Benediktinerkloster St. Martin.[1][2] Am 7. Juni 1969 wurde die bis zu diesem Zeitpunkt selbstständige Gemeinde Irsch in die Stadt Trier eingemeindet.[3]

Einwohnerstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Feuerstätten/Haushalte
1556 9
1702 14
1721 14
1777 96 16
1818 129 24
1833 179 27
1871 238
1905 290
1950 427
1961 607
1967 862
1970 1.192
1975 1.627
1980 1.695
1995 2.111
1998 2.229
1999 2.291
2004 2.482
2006 2.410
2009 2.351
2014 2.272

Quelle: [1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche in Trier-Irsch mit altem Glockenturm (links)
Die Grundschule in Trier-Irsch

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Trier-Irsch

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chöre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirchenchor Cäcilia (seit 1865)
  • Männergesangverein "Harmonie" e.V. (seit 1919)

Orchester[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikverein Trier-Irsch (seit 1974)

Tradition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kulturverein Trier-Irsch e.V.
  • Burgnarren Trier-Irsch e.V. (seit 1978)

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sportverein Trier-Irsch 1948 e.V.

Hilfsdienste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Förderverein Irscher Burg e.V. (seit 2011)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Straßen haben besondere Bedeutung für Irsch. Die Hunsrückstraße/L143, die von Westen nach Trier-Olewig führt (und somit zum Zentrum von Trier) und im Nord-Osten in Trier-Filsch endet, führt nördlich an der Irscher Mühle vorbei und stellt die Anschlussstelle für den Irscher Berg und den alten Ortskern Irsch zur Verfügung. Die Kohlenstraße/L144, die östlich an Irsch vorbeiführt, bietet über die Anschlussstelle Trier-Filsch nach Norden hin den Zugang zum nächsten Lebensmittelmarkt im Bezirk Trier-Tarforst, zur Universität Trier, dem Petrisberg sowie zur Autobahn-Anschlussstelle Verteilerkreis der A 602. Nach Süden führt die L143 vorbei an Korlingen (mit Anschluss über Waldrach zur L151, Hunsrückhöhenstraße und zur A 1) vorbei an Gutweiler, Gusterath und Hockweiler durch Pluwig in Richtung Kell am See und Hunsrückhöhenstraße.

Ortsbeirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Karl-Heinz Klupsch, der Ortsbeirat hat 11 Mitglieder: CDU 6, SPD 3, FWG 1, FDP 1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1000 Jahre Pfarrei Trier-Irsch, 22. - 25. August 1975, Herausgeber: Pastor Heinrich Wirtz, 1975
  • Trier-Irsch im Wandel der Zeit, Herausgegeben vom Kulturverein Trier-Irsch, 2003

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b 1025 Jahre Trier Irsch - 975-2000, Vom Klosterhof zum Stadtteil, Herausgegeben vom Kulturverein Trier-Irsch e.V., Schriftenreihe Ortschroniken des Trierer Landes, Band 31, 2000
  2. 1000 Jahre Pfarrei Trier-Irsch - 22.-25. August 1975, Herausgegeben von Pastor Heinrich Wirtz, Juli 1975
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 198 (PDF; 2,6 MB)