Trier-Irsch

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Irsch
Stadt Trier
Koordinaten: 49° 43′ 28″ N, 6° 41′ 57″ O
Höhe: 264 m
Fläche: 3,95 km²
Einwohner: 2255 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 571 Einwohner/km²
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 54296
Vorwahl: 0651
BiewerEhrang/QuintEurenFeyen/WeismarkFilschHeiligkreuzIrschKernscheidKürenzMariahofMitte/GartenfeldNordOlewigPfalzelRuwer/EitelsbachSüdTarforstWest/PallienZewenKarte
Über dieses Bild
Lage in der Stadt Trier
Stadtteilansicht Trier-Irsch
Stadtteilansicht Trier-Irsch
Die Irscher Burg

Irsch ist einer der 19 Ortsbezirke der Stadt Trier in Rheinland-Pfalz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Irsch ist einer der Trierer Höhenbezirke. Es liegt zwischen Kernscheid und Filsch am südöstlichen Rand der Stadt. Das Ortsgebiet umfasst den alten Ortskern Irsch mit Irscher Burg, Irscher Pfarrkirche, Kindergarten St. Georg und der Grundschule Trier-Irsch, Irscher Mühle, Irscher Berg, das Gewerbegebiet Trier-Irsch und den Trierer Höhenfriedhof. Irsch befindet sich in einer hügeligen Landschaft und ist umgeben von Wiesen und Wäldern sowie landwirtschaftlich genutzter Flächen. Mehrere Bäche durchziehen das Ortsgebiet. An der Irscher Mühle vereinigen sich die letzten Ausläufer zum Olewiger Bach.

Irsch (Trier), Luftaufnahme (2016)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Irsch wurde in einer Urkunde Kaiser Ottos II. 975 erstmals urkundlich erwähnt, als der Abtei St. Martin in Trier die Gutsbezirke Irsch, Hockweiler und Korlingen übertragen wurden. Obwohl die Urkunde in der historischen Forschung als unecht angesehen wird, besteht kein Zweifel an der frühen Zugehörigkeit zum Trierer Benediktinerkloster St. Martin.[1][2] Am 7. Juni 1969 wurde die bis zu diesem Zeitpunkt selbstständige Gemeinde Irsch in die Stadt Trier eingemeindet; sie hatte zu diesem Zeitpunkt 991 Einwohner.[3]

Einwohnerstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Feuerstätten/Haushalte
1556 9
1702 14
1721 14
1777 96 16
1818 129 24
1833 179 27
1871 238
1905 290
1950 427
1961 607
1967 862
1970 1.192
1975 1.627
1980 1.695
1995 2.111
1998 2.229
1999 2.291
2004 2.482
2006 2.410
2009 2.351
2014 2.272

Quelle: [1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbeirat
5
6
Insgesamt 11 Sitze

Ortsbeirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Ortsteil Irsch wurde ein Ortsbezirk gebildet. Der Ortsbeirat hat 11 Mitglieder, davon gehören sechs der CDU an und fünf der SPD.[4]

Für weitere Informationen und historische Daten siehe die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Trier.

Ortsvorsteher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Karl-Heinz Klupsch (CDU). Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 75,00 % wiedergewählt.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Georg und St. Wendelinus
Die Grundschule in Trier-Irsch

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Trier-Irsch

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chöre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirchenchor Cäcilia (seit 1865)
  • Männergesangverein "Harmonie" e.V. (seit 1919)

Orchester[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikverein Trier-Irsch (seit 1974)

Tradition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kulturverein Trier-Irsch e.V.
  • Burgnarren Trier-Irsch e.V. (seit 1978)

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sportverein Trier-Irsch 1948 e.V.

Hilfsdienste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Förderverein Irscher Burg e.V. (seit 2011)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Straßen haben besondere Bedeutung für Irsch. Die Hunsrückstraße/L143, die von Westen nach Trier-Olewig führt (und somit zum Zentrum von Trier) und im Nordosten in Trier-Filsch endet, führt nördlich an der Irscher Mühle vorbei und stellt die Anschlussstelle für den Irscher Berg und den alten Ortskern Irsch zur Verfügung. Die Kohlenstraße/L144, die östlich an Irsch vorbeiführt, bietet über die Anschlussstelle Trier-Filsch nach Norden hin den Zugang zum nächsten Lebensmittelmarkt im Bezirk Trier-Tarforst, zur Universität Trier, dem Petrisberg sowie zur Autobahn-Anschlussstelle Verteilerkreis der A 602. Nach Süden führt die L143 vorbei an Korlingen (mit Anschluss über Waldrach zur L151, Hunsrückhöhenstraße und zur A 1) vorbei an Gutweiler, Gusterath und Hockweiler durch Pluwig in Richtung Kell am See und Hunsrückhöhenstraße.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1000 Jahre Pfarrei Trier-Irsch, 22. – 25. August 1975, Herausgeber: Pastor Heinrich Wirtz, 1975
  • Trier-Irsch im Wandel der Zeit, Herausgegeben vom Kulturverein Trier-Irsch, 2003

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Trier-Irsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b 1025 Jahre Trier Irsch - 975-2000, Vom Klosterhof zum Stadtteil ( = Schriftenreihe Ortschroniken des Trierer Landes, Bd. 31), herausgegeben vom Kulturverein Trier-Irsch e.V., 2000
  2. 1000 Jahre Pfarrei Trier-Irsch - 22.-25. August 1975, Herausgegeben von Pastor Heinrich Wirtz, Juli 1975
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Memento vom 31. Dezember 2016 im Internet Archive), Seite 198 (PDF; 2,6 MB)
  4. Stadt Trier - Ortsvorsteher/Ortsbeirat. Abgerufen am 19. Juli 2019.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Trier, kreisfreie Stadt, siehe 15. Ergebniszeile. Abgerufen am 21. Oktober 2019.