Trier-Süd

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Koordinaten: 49° 44′ 45″ N, 6° 37′ 56″ O

Trier-Süd
Stadtteil von Trier
Höhe: 135 m ü. NN
Fläche: 1,72 km²
Einwohner: 9386 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 5.451 Einwohner/km²
Vorwahl: 0651
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Über dieses Bild
Lage in der Stadt Trier
Herz-Jesu-Kirche in Trier-Süd

Süd ist einer der 19 Ortsbezirke der Stadt Trier in Rheinland-Pfalz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abbildung von Medard auf dem Trierer Gerichtsbild von 1589

Der Bezirk schließt unmittelbar südlich an die Innenstadt an. Er besteht aus den einstigen Trierer Vororten „Barbeln“ (St. Barbara), „Mattheis“ (St. Matthias), Löwenbrücken und Medard und wird im Westen von der Mosel sowie im Osten von der Bahnlinie Trier-Saarbrücken/Luxemburg begrenzt. Trier-Süd hat eine Fläche von 172,2 Hektar.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteherin ist seit Januar 2008 Jutta Föhr (SPD). Bei den Kommunalwahlen 2009 und 2014 wurde sie in ihrem Amt als Ortsvorsteherin für jeweils weitere fünf Jahre bestätigt. Im Ortsbeirat ist die SPD mit sechs Sitzen stärkste Fraktion, vor den Grünen (4 Sitze), der CDU (4 Sitze) und den Linken mit einem Sitz. Im Stadtrat wird Trier-Süd vertreten durch Jutta Föhr, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Sven Teuber, Heike Franzen (CDU) und Christiane Wendler (Bündnis 90/Die Grünen).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüdischer Friedhof an der Weidegasse
Club Carisma in der Hohenzollernstraße beim Südbahnhof

Die Benediktinerabtei St. Matthias mit dem Grab des Apostels Matthias zählt zu den ältesten Klöstern der Stadt. Sehenswert sind auch die Barbarathermen, den Überresten einer römischen Bade- und Freizeitanlage aus dem 2. Jahrhundert und der Jüdische Friedhof an der Weidegasse u.a. mit den Gräbern der Vorfahren von Karl Marx. Eine besonders schöne Straße ist die Speestraße mit zum Teil denkmalgeschützten Häusern aus der Gründerzeit.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk liegt an der südlichen Zufahrtsstraße zur Universität Trier, die durch öffentlichen Nahverkehr schnell zu erreichen ist und hat eine Anbindung zum Hauptbahnhof durch den Südbahnhof. Gleichzeitig befindet sich die Altstadt in unmittelbarer Nähe. Trier-Süd ist daher Heimat vieler Trierer Studenten. Bedeutendste Geschäfts- und Verkehrsstraße ist die Saarstraße.

Rotlicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Von der früher blühenden Bordellkultur am Südbahnhof ist 2016 ein einziger Club übrig geblieben.

Einwohnerzahl und -struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trier-Süd hat rund 9386 Einwohner (Stand:31. Dez. 2013). Davon sind:

  • bis 20 Jahre: 13,7 %
  • 21–29: 20,9 %
  • 30–39: 17,3 %
  • 40–49: 13,3 %
  • 50–59: 12,6 %
  • 60–69: 8,4 %
  • 70 Jahre und älter: 13,9 %

Persönlichkeiten, die vor Ort wirken oder wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhold Wirtz (1842–1898) war ein deutscher Architekt, Kommunalkreis- und Diözesanbaumeister des Bistums Trier und nach seinen Plänen wurde in den Jahren 1893 bis 1895 die Pfarrkirche Herz Jesu errichtet.

Die Bildhauerfamilie Föhr, Vitus († 1955), Klaus († 1964) und Thomas, der mit seiner Frau Renate Diederichs auf dem Anwesen seiner Familie noch eine Werkstatt für Steinbildhauerei betreibt.