Trier-Süd

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Trier-Süd
Stadtteil von Trier
Koordinaten: 49° 44′ 45″ N, 6° 37′ 56″ O
Höhe: 135 m ü. NN
Fläche: 1,72 km²
Einwohner: 9386 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 5.451 Einwohner/km²
Vorwahl: 0651
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Lage in der Stadt Trier

Süd ist einer der 19 Ortsbezirke der Stadt Trier in Rheinland-Pfalz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk schließt unmittelbar südlich an die Innenstadt an. Er besteht aus den einstigen Trierer Vororten „Barbeln“ (St. Barbara), „Mattheis“ (St. Matthias), Löwenbrücken und Medard und wird im Westen von der Mosel sowie im Osten von der Bahnlinie Trier-Saarbrücken/Luxemburg begrenzt. Trier-Süd hat eine Fläche von 172,2 Hektar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde St. Barbara, zu der auch Löwenbrücken gehörte, wurde 1888 in die Stadt Trier eingemeindet. St. Matthias und Medard gehörten ursprünglich zur Gemeinde Sankt Matthias-Medard-Feyen, die 1912 in die Stadt Trier eingemeindet wurde.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbeirat
1
6
4
4
Insgesamt 15 Sitze

Ortsvorsteherin ist seit Januar 2008 Jutta Föhr (SPD). Bei den Kommunalwahlen 2009 und 2014 wurde sie in ihrem Amt als Ortsvorsteherin für jeweils weitere fünf Jahre bestätigt. Im Ortsbeirat ist die SPD mit sechs Sitzen stärkste Fraktion, vor den Grünen (4 Sitze), der CDU (4 Sitze) und den Linken mit einem Sitz. Im Stadtrat wird Trier-Süd vertreten durch Jutta Föhr, den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Sven Teuber, Heike Franzen (CDU) und Christiane Wendler (Bündnis 90/Die Grünen).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Benediktinerabtei St. Matthias mit dem Grab des Apostels Matthias zählt zu den ältesten Klöstern der Stadt. Sehenswert sind auch die Barbarathermen, die Überreste einer römischen Bade- und Freizeitanlage aus dem 2. Jahrhundert und der Jüdische Friedhof an der Weidegasse u. a. mit den Gräbern der Vorfahren von Karl Marx. Eine besonders schöne Straße ist die Speestraße mit zum Teil denkmalgeschützten Häusern aus der Gründerzeit und die Denkmalzone Eberhardstraße.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tankstelle am Pacelliufer

Der Bezirk liegt an der südlichen Zufahrtsstraße zur Universität Trier, die durch öffentlichen Nahverkehr schnell zu erreichen ist und hat eine Anbindung zum Hauptbahnhof durch den Südbahnhof. Gleichzeitig befindet sich die Altstadt in unmittelbarer Nähe. Trier-Süd ist daher Heimat vieler Trierer Studenten. Bedeutendste Geschäfts- und Verkehrsstraße ist die Saarstraße.

Einwohnerzahl und -struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trier-Süd hat rund 9386 Einwohner (Stand:31. Dez. 2013). Davon sind:

  • bis 20 Jahre: 13,7 %
  • 21–29: 20,9 %
  • 30–39: 17,3 %
  • 40–49: 13,3 %
  • 50–59: 12,6 %
  • 60–69: 8,4 %
  • 70 Jahre und älter: 13,9 %

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Liste umfasst Persönlichkeiten, die aus Trier-Süd stammten oder sich dort verdient machten.

  • Reinhold Wirtz (1842–1898) war ein deutscher Architekt, Kommunalkreis- und Diözesanbaumeister des Bistums Trier und nach seinen Plänen wurde in den Jahren 1893 bis 1895 die Pfarrkirche Herz Jesu errichtet.
  • Theo Seifer (1883–1946) war ein deutscher Unternehmer, Maschinenbauingenieur und Geologe, der sich vor allem herausragend um die Gewinnung von Erdöl in Niedersachsen verdient gemacht hat.
  • Die Bildhauerfamilie Föhr, Vitus († 1955), Klaus († 1964) und Thomas, der mit seiner Frau Renate Diederichs auf dem Anwesen seiner Familie noch eine Werkstatt für Steinbildhauerei betreibt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trier-Süd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis der Provinz Rheinland 1888