Trierweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Trierweiler
Trierweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Trierweiler hervorgehoben
Koordinaten: 49° 46′ N, 6° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Trier-Land
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 18,42 km2
Einwohner: 3839 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 208 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54311
Vorwahl: 0651
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 137
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenfeldstraße 12
54295 Trier
Webpräsenz: www.gemeinde-trierweiler.de
Ortsbürgermeister: Matthias Daleiden
Lage der Ortsgemeinde Trierweiler im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Trierweiler (luxemburgisch Tréierwëller) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in vier Ortsteile bzw. Ortsbezirke (Einwohnerzahlen am 1. Mai 2016):[2][3]

Ortsbezirk Zugehörende Wohnplätze Einwohner
Fusenich 277
Sirzenich Neuhaus (westlicher Teil, östlicher Teil zur Ortsgemeinde Aach) 1.439
Trierweiler Haus Ferring, Niederweiler, Trierweiler Siedlung 1.794
Udelfangen Katzenbach 307

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abbildung von Trierweiler auf dem Trierer Gerichtsbild von 1589

Die Entstehung der Ortsteile von Trierweiler vollzog sich in verschiedenen Jahrhunderten. Der Name von Sirzenich findet sich zum ersten Mal 975 als Sarceni, Udelfangen Odolvinga wurde 1030 urkundlich erwähnt. Trierweiler geht auf Villarium in monte (1202) und Fusenich auf Vosene (1259) zurück. Dass die Region um Trierweiler bereits in vergangenen Jahrhunderten ein beliebtes Siedlungsgebiet war, zeigen u. a. die in Sirzenich entdeckten römischen und fränkischen Funde. Udelfangen ist auch überregional durch seinen Udelfanger Sandstein bekannt, der u. a. beim Bau des Reichstags in Berlin verwendet und ins Ausland und nach Übersee verfrachtet wurde. Es war und ist ein beliebter Naturstein der Steinbildhauer.

Die heutige Gemeinde wurde am 20. März 1971 aus den Gemeinden Sirzenich und Trierweiler neu gebildet. Am 16. März 1974 wurden die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Fusenich und Udelfangen eingemeindet.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Trierweiler bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][5]

Jahr Einwohner
1815 521
1835 862
1871 1.034
1905 1.086
1939 1.441
1950 1.257
Jahr Einwohner
1961 1.354
1970 1.559
1987 2.438
1997 3.384
2005 3.488
2016 3.839

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Dionysius (Trierweiler)
Industrieanlage
Industrieanlage

Der Gemeinderat in Trierweiler besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6]

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG* FBL** Gesamt
2014 4 6 2 5 3 20 Sitze
2009 3 7 2 5 3 20 Sitze
2004 4 7 2 5 2 20 Sitze
1999 5 9 2 4 20 Sitze
* FWG = Freie Wählergruppe Sirzenich e. V.
** FBL = Freie Bürgerliste Trierweiler e. V.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: St. Dionysius (Trierweiler)

Nach den Plänen von Reinhold Wirtz (1842–1898, Architekt, Kommunalkreis- und Diözesanbaumeister des Bistums Trier) wurde in den Jahren 1893 und 1894 die katholische Pfarrkirche St. Dionysius errichtet.[7]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unmittelbar an der Bundesstraße 51 befindet sich das Gewerbegebiet Trierweiler-Sirzenich. Stand 2018 haben sich dort Unternehmen verschiedenster Branchen angesiedelt: Industrieunternehmen. Handwerksbetriebe, Autohäuser, Logistik-, Busreise- und weitere Unternehmen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trierweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[veraltet], S. 80 (PDF; 1,9 MB).
  3. Einwohner mit Hauptwohnung zum Stichtag 1. Mai 2016. In: Einwohnerstatistik Verbandsgemeinde Trier-Land. Archiviert vom Original am 11. Mai 2016; abgerufen am 13. Januar 2018 (PDF).
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006. (Memento vom 26. Dezember 2011 im Internet Archive), S. 198 (PDF; 2,6 MB).
    00Hinweis: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber den Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ nicht vollständig abdeckt.
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Eintrag zu Sankt Dionysius in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier; abgerufen am 11. Oktober 2015.