Triumph Tiger 1050

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Triumph
Triumph Tiger 1050.JPG
Tiger 1050
Hersteller Triumph Motorcycles Ltd.
Verkaufsbezeichnung Tiger 1050
Produktionszeitraum ab 2006
Klasse Motorrad
Bauart Reiseenduro
Motordaten
Viertaktmotor, flüssigkeitsgekühlter 3-Zylinder-Reihenmotor, DOHC, 4 Ventile pro Zylinder, Nasssumpfschmierung, eine Ausgleichswelle, elektronische Saugrohreinspritzung, geregelter Katalysator
Hubraum (cm³) 1050
Leistung (kW/PS) 84 / 115 bei 9.400 min−1
Drehmoment (N m) 100 bei 6.250 min−1
Höchst­geschwindigkeit (km/h) 220
Getriebe 6-Gang
Antrieb Kettenantrieb, O-Ring-Kette
Bremsen vorn Ø 320 mm Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialfestsättel
hinten Ø 250 mm Scheibenbremse, Doppelkolben-Schwimmsattel
Radstand (mm) 1.510
Maße (L × B × H, mm): 2.110 × 840 × 1.320
Sitzhöhe (cm) 83,5
Leergewicht (kg) 198 (trocken)

Die Triumph Tiger 1050 ist eine Reiseenduro des englischen Herstellers Triumph. Das Motorrad wurde Ende 2006 in den deutschsprachigen Markt eingeführt.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Antrieb erfolgt durch einen flüssigkeitsgekühlten Reihendreizylinder-Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen, die je vier Ventile pro Zylinder ansteuern. Für die Gemischaufbereitung sorgt eine elektronische Saugrohreinspritzung des Herstellers Keihin. Eine Ausgleichswelle begrenzt die konzeptbedingten Vibrationen.

Das Fahrwerk besteht aus einem Brückenrahmen aus Aluminium, einer voll einstellbaren 43-mm-Upside-Down-Gabel und einer steifen Aluminium-Zweiarmschwinge mit Oberzug. Das Zentral-Federbein an der Hinterradaufhängung wird über ein Hebelsystem angelenkt und ist über eine Zugstufendämpfung sowie die Federvorspannung einstellbar. Hauptrahmen und Schwinge werden im Aluminiumdruckguss-Verfahren hergestellt.

Die Tiger 1050 verfügt über eine leistungsfähige Bremsanlage mit zwei schwimmend gelagerten 320-mm-Bremsscheiben am Vorderrad mit radial verschraubten 4-Kolben-Festsätteln vom Hersteller Nissin. Ein Antiblockiersystem ist optional erhältlich.

Farben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Scorched Yellow, Jet Black, Caspian Blue
  • 2007: Scorched Yellow, Jet Black, Caspian Blue
  • 2008: Blazing Orange, Jet Black, Caspian Blue, Fusion White
  • 2009: Blazing Orange, Jet Black, Fusion White, Sondermodell Tiger 1050 SE: Matt Black / Matt Graphite
  • 2010: Fusion White, Phantom Black, Sondermodell Tiger 1050 SE: Matt Black / Matt Graphite, Blazing Orange

Sondermodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für das Modelljahr 2009 präsentiert Triumph eine Sonderversion namens Special Edition, die technisch identisch, jedoch in der Farbkombination Black / Graphite (Mattlack) sowie mit einem Koffersatz, Handprotektoren und ABS

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Im Offroad-Einsatz ist die Raubkatze völlig deplatziert. Ihr Fahrwerk winselt auf Schotterstrecken laut um Gnade. Lassen wir also ihre 115 PS lieber in den verschlungenen Kehren des Falzarego von der Leine, und genau hier kristallisiert sich ihre Orientierung zum touristisch orientierten Funbike heraus. Der brillante 1050-Kubik-Dreizylinder schmeichelt mit seinem verführerisch-kraftvollen Charakter, schiebt bereits ab 1500 Touren kultiviert und vibrationsfrei wie eine Turbine vorwärts und katapultiert die 228 Kilo leichte Tiger von Kehre zu Kehre.“

Michael Kutschke: Töff[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Triumph Tiger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Kutschke: Grossenduros. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Töff. 3. September 2010, archiviert vom Original am 17. Dezember 2013; abgerufen am 14. Dezember 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.toeff-magazin.ch