Trockenspinnen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Trockenspinnen ist ein Spinnverfahren, um synthetische Fasern wie Acetat oder Polyacryl herzustellen.

Das Kunststoffmaterial wird durch Zugabe von Lösungsmittel verflüssigt und mit 5-20 Bar durch Spinndüsen gepresst. Sobald die Masse aus den Düsen austritt, wird das Lösungsmittel mit Hilfe von vorbeigeblasener Warmluft zum Verdunsten gebracht und Filamente entstehen.

Dieses Verfahren wird wie das Nassspinnen als Lösungsspinnverfahren bezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alois Kießling, Max Matthes: Textil-Fachwörterbuch. Fachverlag Schiele & Schön, Berlin 1993, ISBN 978-3-7949-0546-1, S. 352–353.