Truchseß von Henneberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen der Familie Truchseß von Henneberg nach Siebmachers Wappenbuch

Die Familie Truchseß von Henneberg ist ein altes thüringisch-fränkisches Adelsgeschlecht, hervorgegangen aus der Familie von der Kere.

Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Truchseß von Henneberg leitet sich von dem Hofamt Truchseß ab, das die Familie von der Kere (auch: von der Keer) für die Grafen von Henneberg ausgeübt hat. Diese Linie der Familie von der Kere nannte sich daraufhin nach diesem Amt. Die Familie Truchseß von Henneberg befand sich anschließend in den Diensten des Hochstiftes Würzburg. Sie stellte unter anderem Amtmänner und Würzburger Domherren und war im Ritterkanton Baunach immatrikuliert.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einhausen (Thüringen), Frankenwinheim. Eine Genealogie der Familie findet sich in den Genealogischen Tabellen von Johann Gottfried Biedermann (Kanton Baunach, ab Tafel CCLXII).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Truchseß von Henneberg: Abt im Kloster Banz[1]
  • Sigmund Truchseß von Henneberg (* 1558): Domherr und Statthalter des Würzburger Fürstbischofs Melchior Zobel von Giebelstadt[2]
  • Valentin Truchseß von Henneberg: Kantor im Bistum Würzburg 1552[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Siebmacher ist der Wappenschild waagrecht geteilt in Silber und Schwarz. Während im unteren Teil des Wappens die Vogelkrallen zu sehen sind, schließt im oberen Teil der schwarz gefiederte Beinansatz an, der in einem blutig roten Stumpf endet. Die Helmzier enthält einen Männerrumpf mit schwarzen Flügeln an Stelle von Armen und einem roten Schnabel im Gesicht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte von Kloster Banz (PDF; 140 kB)
  2. Heinzjürgen N. Reuschling: Die Regierung des Hochstifts Würzburg 1495–1642. Zentralbehörden und führende Gruppen eines geistlichen Staates. Echter, Würzburg 1984 (= Forschungen zur fränkischen Kirchen- und Theologiegeschichte. Band 10), S. 246.
  3. Das Bistum Würzburg