Tschechische U20-Eishockeynationalmannschaft

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TschechienTschechien Tschechien

Tschechische U20-Eishockeynationalmannschaft
Verband Český svaz ledního hokeje
Trainer Jakub Petr
Co-Trainer Martin Láska, Petr Svoboda
Statistik
Erstes Länderspiel
Tschechien 1:5 Russland
Ostrava, Tschechien; 26. Dezember 1993
Höchster Sieg
Tschechien 14:3 Deutschland
Red Deer, Kanada; 2. Februar 1995
Höchste Niederlage
Schweden 10:1 Tschechien
Regina, Kanada; 26. Dezember 2009


Weltmeisterschaft
Teilnahmen seit 1994
Bestes Ergebnis 2x Weltmeister
(Stand: 3. Januar 2016)

Die tschechische U20-Eishockeynationalmannschaft vertritt den Eishockeyverband Tschechiens im Eishockey in der U20-Junioren-Leistungsstufe bei internationalen Wettbewerben. Sie wurde 2000 und 2001 Weltmeister ihrer Altersklasse.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tomáš Duba war 2000 und 2001 an beiden WM-Titeln der tschechischen Junioren beteiligt und wurde 2001 als bester Torhüter des Turniers geehrt.

Die tschechische U20-Eishockeynationalmannschaft ging 1993 aus der tschechoslowakischen U20-Eishockeynationalmannschaft hervor, die bis zur Aufspaltung des Landes bestand. Sie nahm erstmals 1994 an der Weltmeisterschaft teil. Bis einschließlich 1998 deckte die U20-Nationalmannschaft den kompletten Juniorenbereich bei den Weltmeisterschaften ab, während die U19-Nationalmannschaft an den Junioren-Europameisterschaften teilnahm. Seit der Einführung der U18-Weltmeisterschaften 1999 vertritt die U20-Nationalmannschaft Tschechiens bei Weltmeisterschaften ausschließlich die Leistungsstufe der U20-Junioren.

Die tschechische U20-Nationalmannschaft gehört zu den stärksten der Welt. Sie spielt seit ihrer Gründung durchgängig erstklassig und liegt im ewigen Medaillenspiegel im Anschluss an die U20-WM 2016 auf Rang sechs mit zwei Weltmeistertiteln und einer Bronzemedaille. Nachdem bei den ersten sechs eigenständigen WM-Teilnahmen keine Medaillen gewonnen werden konnten, gelangen den Tschechen bei den Titelkämpfen 2000 in Schweden und 2001 in Russland gleich zwei Weltmeistertitel in Folge. 2005 folgte mit Platz drei in den Vereinigten Staaten der dritte Medaillengewinn. Rechnet man die Erfolge der Tschechoslowakei hinzu, in deren IIHF-Mitgliedschaft der tschechische Verband nachgefolgt ist, so sind neben den zwei Weltmeistertiteln sogar fünf Silber- und sieben Bronzemedaillen zu verzeichnen.

WM-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Weltmeisterteams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeister 2000
TschechienTschechien
Jan Boháč, Jiří David, Tomáš Duba, David Hájek, Martin Havlát, Martin Holý, Tomáš Horna, Zbyněk Irgl, Josef Jindra, Milan Kraft, Jaroslav Kristek, Angel Krstev, Zdeněk Kutlák, Václav Nedorost, Vladimír Novák, Libor Pivko, Michal Sivek, Zdeněk Šmíd, Jan Sochor, Jaroslav Svoboda, Petr Svoboda, Josef Vašíček
Trainerstab: Jaroslav Holík, Radomír Daněk, Miroslav Rákosník, Radim Rulík
Weltmeister 2001
TschechienTschechien
Zdeněk Blatný, Pavel Brendl, Jan Chotěborský, Lukáš Čučela, Jakub Čutta, Tomáš Duba, Martin Erat, Jakub Grof, Lukáš Havel, Rostislav Klesla, Patrik Moskal, Václav Nedorost, David Nosek, Tomáš Plekanec, David Pojkar, Ivan Rachůnek, Michal Sivek, Marek Tomica, Libor Ustrnul, Ladislav Vlček, Radim Vrbata, Jan Výtisk
Trainerstab: Jaroslav Holík, Pavel Hynek

Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Trainer
1993 Ján Šterbák, Vladimír Vůjtek
1994 Vladimír Vůjtek, Jaroslav Jágr
1995 Jaroslav Jágr, Vladimír Vůjtek
1996 Slavomír Lener, Vladimír Martinec
1997 Vladimír Martinec, Ladislav Svozil
1998 Vladimír Martinec, Ladislav Svozil
1999 Vladimír Martinec, Ladislav Svozil
2000 Jaroslav Holík, Radomír Daněk, Miroslav Rákosník, Radim Rulík
2001 Jaroslav Holík, Pavel Hynek
2002 Jaroslav Holík, Pavel Hynek
2003 Jaroslav Holík, Jiří Kalous
2004 Petr Husicka, Mojmír Trličík
2005 Alois Hadamczik, Mojmír Trličík
2006 Radim Rulík, Jan Votruba, Radomír Daněk
2007 Vladimír Bednář, Mojmír Trličík, Radomír Daněk
2008 Miloslav Hořava senior, Ondřej Weissmann, Radim Rulík
2009 Marek Sýkora, Zdeněk Moták, František Musil
2010 Jaromír Šindel, Zdeněk Moták
2011 Miroslav Přerost, Terry Christensen, Jiří Fischer
2012 Miroslav Přerost, Jiří Juřík, Jiří Fischer
2013 Miroslav Přerost, Jiří Juřík, Josef Melichar
2014 Miroslav Přerost, Jiří Juřík, Jaroslav Kameš, Pavel Trnka
2015 Miroslav Přerost, Jiří Juřík, Pavel Trnka
2016 Jakub Petr, Petr Svoboda

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]