Tsukuba (Ibaraki)

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Tsukuba-shi
つくば市
Tsukuba
Geographische Lage in Japan
Tsukuba (Ibaraki) (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Ibaraki
Koordinaten: 36° 5′ N, 140° 7′ OKoordinaten: 36° 4′ 50″ N, 140° 6′ 53″ O
Basisdaten
Fläche: 284,07 km²
Einwohner: 240.987
(1. Oktober 2019)
Bevölkerungsdichte: 848 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 08220-1
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Tsukuba
Baum: Japanische Zelkove
Blume: Kriech-Steinbrech
Vogel: Habichtskauz
Rathaus
Adresse: Tsukuba City Hall
4741 Yatabe
Tsukuba-shi
Ibaraki 305-8555
Webadresse: http://www.city.tsukuba.ibaraki.jp
Lage Tsukubas in der Präfektur Ibaraki
Lage Tsukubas in der Präfektur

Tsukuba (jap. つくば市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Ibaraki auf Honshū, der Hauptinsel von Japan. Tsukuba liegt rund 60 km nordöstlich von Tokio.

Das nationale Landvermessungsamt Japans (Kokudo Chiriin) hat sein Hauptbüro in Tsukuba.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe befindet sich der bekannte Berg Tsukuba.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde in den frühen 1960er Jahren als „Stadt der Wissenschaft“ geplant und ab 1970 aufgebaut. Es gibt hier drei Universitäten, die Universität Tsukuba, die Tsukuba-Gakuin-Universität und die medizinische Fakultät der Universitätsklinik Tsukuba, über 300 staatliche und private Forschungsinstitute, sowie eine Vielzahl von Unternehmen der Hightechindustrie. Im Jahre 1985 fand in Tsukuba vom 17. März bis zum 16. September die Internationale Ausstellung Tsukuba unter dem Motto „Wohnungen und Umfeld – Wissenschaft und Technik für den Menschen daheim“ statt. Ein Jahr später wurde das Tsukuba Expo Center als Wissenschaftsmuseum eröffnet, auch der Kagaku Bampaku Kinen Kōen (Expo-Erinnerungspark) erinnert noch heute an diese Weltausstellung.

Neben einer Reihe anderer Forschungseinrichtungen unterhält auch die JAXA im Tsukuba Space Center ein Forschungsinstitut mit mehreren Testlabors und technischen Einrichtungen für Fertigung und Entwicklung. Hier befindet sich auch das KEK, ein nationales Forschungszentrum für Hochenergiephysik. Vier Nobelpreisträger, für Physik des Jahres 1965, Shin’ichirō Tomonaga, für Chemie des Jahres 1973, Leo Esaki, für Physik des Jahres 2000, Hideki Shirakawa, und für Physik des Jahres 2008, Makoto Kobayashi, forschten in Tsukuba.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tsukuba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Tsukuba Rathaus