TuS Bad Driburg

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TuS Bad Driburg
Vereinslogo
Name Turn- und Sportverein
Bad Driburg 1893 e.V.
Gegründet 1893 (als TV Bad Driburg)
Mitglieder 748
Abteilungen fünf
Homepage tus-bad-driburg.de

Der TuS Bad Driburg (offiziell: Turn- und Sportverein Bad Driburg 1893 e.V.) ist ein Sportverein aus Bad Driburg im Kreis Höxter mit den Abteilungen Fußball, Badminton, Volleyball, Schwimmen und Tischtennis. Er hat 748 Mitglieder (Stand 2010). Die Tischtennis-Damenmannschaft spielt in der Saison 2013/14 in der 2. Bundesliga.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 15. Oktober 1893 als TV Bad Driburg (TV = Turnverein) gegründet. 1912 kam eine Fuß- und Faustballsparte, 1919 Handball und Schlagball hinzu. 1939 wurden die Abteilungen Schießen, Tennis und Schwimmen hinzu. Während des Zweiten Weltkrieges ruhte der Vereinsbetrieb. Am 18. Oktober 1946 erfolgte die Neugründung als SuS Bad Driburg mit den Sportarten Fußball, Handball und Leichtathletik. Im April 1946 fusionierte der Verein mit dem TV Driburg zum neuen Verein Spielverein (TuS) Bad Driburg.

Ein Jahr später wurde der Vereinsname in Turn- und Sportverein Bad Driburg 1893 geändert. 1952 erfolgte der Eintrag beim Amtsgericht Brakel. 1954 spalteten sich die Turner ab und gründeten den eigenständigen Verein TV Jahn Bad Driburg. 1962 löste sich die Handballabteilung auf. Die Tischtennisabteilung wurde 1970 von Helmut Kisker ins Leben gerufen. 1972 folgen die Volleyballer, 1977 die Sparte Badminton.

Tischtennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Damenmannschaft erreichte 1991 die Oberliga. 1997 gelang Ildikio Imamura, Nadine Bollmeier, Jessica Göbel und Christiane Robrecht der Aufstieg in die 2. Bundesliga[1], 1998 mit dem Neuzugang Melissa Muller (Niederlande) der Durchmarsch in die 1. Bundesliga.[2] 2000 kam das Team mit Platz drei in die Play-Offs, wo es in den beiden Endspielen gegen den FC Langweid verlor. In der Saison 2002/03 trat gleichzeitig die 2. Damenmannschaft in der 2. Bundesliga an. In der 1. BL spielte die 1. Mannschaft bis zur Saison 2009/2010, danach zog das Team mit Manager Franz-Josef Lingens wegen Geldmangels in die 2. Bundesliga zurück.[3] 2014 gelang der Aufstieg in die 1. Tischtennisbundesliga. Betreut wird die Mannschaft von Alexander Michajlova und Nico Mittelham sowie seit Anfang der Saison 2013/2014 vom Physiotherapeuten Marco Congia.

Damenmannschaft in der Saison 2013/2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andrea Todorovic
  2. Nina Mittelham
  3. Katharina Michajlova
  4. Elena Waggermayer
  5. Daria Chernova
  6. Kristin König

Manager: Franz-Josef Lingens

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fußballer gehörten seit 1945 der Bezirksklasse Paderborn an und wurden dort 1957 Vizemeister hinter TuRa Elsen. Ein Jahr später wechselte der Verein in die Bezirksklasse Lippe und stieg prompt als Tabellenletzter wieder ab. Nach dem direkten Wiederaufstieg wurden die Driburger im Jahre 1962 Vizemeister hinter dem RSV Waddenhausen. Vier Jahre später ging es erneut in die Kreisklasse zurück, ehe 1969 der Wiederaufstieg gelang. Anfang der 1980er Jahre begann die erfolgreichste Zeit. Nach Vizemeisterschaften in den Jahren 1980 und 1981 gelang 1982 schließlich der Aufstieg in die Landesliga. Dort traf die Mannschaft auf den Kreisrivalen SpVg Brakel, mit denen die Driburger in der Saison 1985/86 um den Aufstieg in die Verbandsliga kämpften. Höhepunkt war der 3:2-Sieg der Brakeler in Bad Driburg vor 3.500 Zuschauern. Brakel wurde schließlich vor Bad Driburg Meister.[4]

Im Jahr 1988 stieg die Mannschaft in die Bezirksliga ab und kehrte drei Jahre später in die Landesliga zurück. Nach dem Abstieg im Jahre 1996 kamen die Bad Driburger nicht mehr über die Bezirksliga hinaus und pendelten zwischen Bezirksliga und Kreisliga A. Nach drei Bezirksligajahren zwischen 2010 und 2013 ging es hinunter in die Kreisliga A. In der Saison 2013/14 gelang den Driburgern der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Trainiert wurde die Mannschaft vom Ex-Profi und zweifachen DDR-Nationalspieler Heiko Bonan. Nach nur einer Saison stiege die Mannschaft wieder in die Kreisliga A ab.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeitschrift DTS, 1997/8 S.19
  2. Zeitschrift DTS, 1998/8 S.13
  3. Zeitschrift tischtennis, 2010/4 S.38-40 + 2010/8 S.16
  4. Uwe Müller: Der Klassiker aus den 80ern. Neue Westfälische; abgerufen am 25. Oktober 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 44′ 22″ N, 9° 0′ 58″ O