Tuggen

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Tuggen
Wappen von Tuggen
Staat: Schweiz
Kanton: Schwyz (SZ)
Bezirk: March
BFS-Nr.: 1347i1f3f4
Postleitzahl: 8856
UN/LOCODE: CH TUG
Koordinaten: 714191 / 229140Koordinaten: 47° 12′ 12″ N, 8° 56′ 45″ O; CH1903: 714191 / 229140
Höhe: 409 m ü. M.
Fläche: 15,30 km²
Einwohner: 3317 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 217 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
14,1 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.tuggen.ch
Tuggen, Blick nach Südosten Richtung Walensee

Tuggen, Blick nach Südosten Richtung Walensee

Karte
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Tuggen ist eine politische Gemeinde am oberen Ende des Zürichsees im Bezirk March des Kantons Schwyz in der Schweiz.

Tuggen, historisches Luftbild von 1923, aufgenommen aus 500 Metern Höhe von Walter Mittelholzer

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Walahfrid Strabo kamen um 610 die irischen Missionare Columban und Gallus mit ihren Gefährten nach Tuggen. Diese waren der Limmat flussaufwärts gefolgt und entlang des Zürichseeufers an den Ort gelangt. Sie schienen sich dort niederlassen zu wollen, um die heidnische Bevölkerung zu bekehren. Sie mussten aber bald fliehen, weil Gallus die Tempel niederbrannte und die Opfergaben in den See warf.[3] Heute führt die Gemeinde den Heiligen Gallus im Wappen. Bis ca. 1550 reichte der Tuggenersee bis unmittelbar an das Dorf.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident Tuggens ist Rene Knobel von der CVP. Der weitere Gemeinderat setzt sich zusammen aus drei FDP-Mitgliedern, einem weiteren CVP-Mitglied und einem Vertreter der SP (Stand 25. April 2010).[4][5]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tuggen unterhält seit 2000 eine Partnerschaft mit der deutschen Ortschaft Unterharmersbach im Schwarzwald.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grösster Arbeitgeber ist das Unternehmen Tulux AG Licht.Lumière, das in der Leuchtenherstellung und -vermarktung tätig ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die barocke Kirche St. Ehrhard und Viktor wurde 1733 und 1734 erbaut. Sie wurde bereits 1736 eingesegnet aber erst am 29. August 1743 geweiht. Eine erste merowingische Kirche entstand am gleichen Ort im 7. Jahrhundert. Es folgte eine zweite Kirche um 1000 im romanischen Stil und ein dritter gotischer Kirchenbau im 14. Jahrhundert. 1994 wurde die Kirche renoviert und der Altar neu geweiht.[6]

Auf dem Buechberg befinden sich mehrere Weiher, ein erratischer Block und (am östlichen Ende) ein Lehrpfad zu Bunkern aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Sportvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tuggen ist unter anderem die Heimat des 1966 gegründeten FC Tuggen, der 1994/95 in der Nationalliga B spielte, und des Turnvereins STV Tuggen.[7][8][9]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band I: Die Bezirke Einsiedeln, Höfe und March. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 1). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1927.
  • Albert Jörger: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band 2: Der Bezirk March. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1989 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 82). ISBN 3-909158-22-6. S. 409–465.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tuggen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. Mai 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sz.ch
  3. Walahfrid Strabo: Vita Sancti Galli 1.4
  4. tuggen.ch: Gemeinderat. Abgerufen am 13. März 2011.
  5. tuggen.ch: Gemeindewahlen vom 25. April 2010. Abgerufen am 13. März 2011.
  6. Fonto: Text über die Geschichte der Kirche auf der Website der katholischen Kirchgemeinde Tuggen (Memento des Originals vom 24. September 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pfarrei-tuggen.ch
  7. football.ch: FC Tuggen. Abgerufen am 13. März 2011.
  8. fctuggen.ch: Chronik. Abgerufen am 13. März 2011.
  9. Website des STV Tuggen