Tumuk-Humak-Gebirge
| Tumuk-Humak-Gebirge
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| Höchster Gipfel | 728 m | |
| Lage | Sipaliwini, Suriname | |
| Koordinaten | 2° 25′ N, 54° 38′ W | |
Das Tumuk-Humak-Gebirge (portugiesisch: Serra do Tumucumaque) ist eine ca. 120 km lange Bergkette im Südosten von Suriname, im Distrikt Sipaliwini.
Soweit bekannt kommt der Name zum ersten Mal auf der Südamerikakarte von Juan de la Cruz Cano y Olmedilla aus dem Jahre 1775 als Sierra de Tumucuraque vor.[1]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Tumuk-Humak-Gebirge ist eines von mehreren Grenzgebirgen mit Brasilien und die Fortsetzung des gleichnamigen Gebirges in Französisch-Guayana. Die Wasserscheide des Gebirges bildet die Grenze mit Brasilien, wo sich der Nationalpark Tumucumaque anschließt. Die größte Erhebung auf surinamischem Grundgebiet beträgt 728 m.
Das Tumuk-Humak-Gebirge ist teils von tropischem Regenwald bedeckt, teils sind es Niedergrassteppen. Dazu kommen Bergwälder und Galeriewälder.[2] Auf den Südseite der Bergkette fallen im Jahresmittel 1890 mm Niederschlag, vor allem in der Regenzeit von Januar bis August.[3]
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Tumuk-Humak-Gebirge gehört zum traditionellen Lebensraum der Tiriyo.[4] Außerdem leben dort unter anderem die Aparai.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- C.F.A. Bruijning und J. Voorhoeve (Hauptredaktion): Encyclopedie van Suriname. Elsevier, Amsterdam und Brussel 1977, ISBN 90-10-01842-3, S. 609.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ David Rumsey Historical Map Collection: Mapa Geografico de America Meridional englisch, abgerufen am 24. Januar 2018.
- ↑ Albert Elfes: Die wirtschaftliche Situation der Tirió-Indianer. Institut für Brasilienkunde, Mettingen 1972, S. 8.
- ↑ Albert Elfes: Die wirtschaftliche Situation der Tirió-Indianer. Institut für Brasilienkunde, Mettingen 1972, S. 5.
- ↑ Albert Elfes: Die wirtschaftliche Situation der Tirió-Indianer. Institut für Brasilienkunde, Mettingen 1972, S. 4.
