Tunesische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der tunesischen Fußballnationalmannschaft der Herren, das Team der Frauen wird unter Tunesische Fußballnationalmannschaft der Frauen beschrieben.
Tunesische Republik
al-Dschumhūriyya at-Tūnisiyya
Tunisia FA.svg
Spitzname(n) Les Aigles de Carthage
Die Adler von Karthago
Verband Fédération Tunisienne de Football
Konföderation CAF
Technischer Sponsor Burrda Sport
Trainer PolenPolen Henryk Kasperczak
Kapitän Aymen Mathlouthi
Rekordtorschütze Issam Jemâa (26)
Rekordspieler Sadok Sassi (110)
Heimstadion Stadion des 14. Januar
FIFA-Code TUN
FIFA-Rang 34. (738 Punkte)
(Stand: 24. November 2016)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
TunesienTunesien Tunesien 1:2 Algerien AlgerienAlgerien
(Tunesien; 25. Juni 1957)
Höchste Siege
TunesienTunesien Tunesien 7:0 Togo TogoTogo
(Tunis, Tunesien; 7. Januar 2000)
TunesienTunesien Tunesien 7:0 Malawi Malawi 1964Malawi
(Tunis, Tunesien; 26. März 2005)
TunesienTunesien Tunesien 8:1 Dschibuti DschibutiDschibuti
(Radès, Tunesien; 12. Juni 2015)
Höchste Niederlage
Ungarn 1957Ungarn Ungarn 10:1 Tunesien TunesienTunesien
(Ungarn; 24. Juli 1960)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 1978)
Beste Ergebnisse Vorrunde 1978, 1998, 2002, 2006
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 17 (Erste: 1962)
Beste Ergebnisse Sieger 2004
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2005)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2005
(Stand: 12. Juni 2015)

Die tunesische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft des nordafrikanischen Staates Tunesien und untersteht der Fédération Tunisienne de Football. Tunesien nahm viermal an Weltmeisterschaften teil und qualifizierte sich 13 Mal für die Endrunden der Afrikameisterschaft, die 2004 erstmals gewonnen wurden. 2005 nahm Tunesien am Konföderationen-Pokal in Deutschland teil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1928 und 1950 bestritten tunesische Mannschaften mehrere Spiele gegen die französische B-Mannschaft und andere französische Teams. Nach der Unabhängigkeit Tunesiens im Jahr 1956 folgten weitere Spiele, die aber von der FIFA noch nicht anerkannt wurden. Das erste von der FIFA anerkannte Spiel fand am 8. März 1959 gegen Malta statt und endete 0:0.

Fußball-Weltmeisterschaft 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Qualifikation zur Fußball-WM 2006 hatte die Mannschaft des französischen Trainers Roger Lemerre die erste Runde überstanden und traf in Hin- und Rückspielen in der zweiten Runde in Gruppe fünf auf Marokko, Kenia, Guinea, Malawi und Botswana. Trotz eines 2:2 gegen das Team von Marokko am 8. Oktober 2005 schaffte Tunesien den Gruppensieg und fuhr als fünfte afrikanische Mannschaft neben den Teams von Togo, Ghana, der Elfenbeinküste und Angola zur Weltmeisterschaft nach Deutschland.

Nach einem Unentschieden gegen Saudi-Arabien (2:2) sowie zwei Niederlagen gegen Spanien (1:3) und die Ukraine (0:1) schied die Mannschaft als Gruppendritter in der Vorrunde aus.

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Anfang Juni 2008 wurden die „Adler von Karthago“ vom Portugiesen Humberto Coelho betreut, welcher schon die portugiesische Fußballnationalmannschaft ins Halbfinale der EURO 2000 führte, wo er auf seinen Vorgänger und damaligen Trainer der Französischen Fußballnationalmannschaft Roger Lemerre traf. Er erhielt einen Dreijahresvertrag. Nach dem Scheitern in der Qualifikation zur WM 2010 trennten sich beide Parteien allerdings wieder. In den folgenden vier Jahren gab es vier verschiedene Trainer, bevor der Niederländer Ruud Krol im September 2013 das Amt übernahm. Nur ein Jahr später endete seine Zeit in Tunesien und von März 2014 bis Juni 2015 betreute der Belgier Georges Leekens die Mannschaft.[2]

Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1960 in Rom Vorrunde
1964 in Tokio nicht qualifiziert
1968 in Mexiko Stadt nicht qualifiziert (Losentscheid)
1972 in München nicht qualifiziert
1976 in Montreal nicht qualifiziert
1980 in Moskau nicht qualifiziert
1984 in Los Angeles nicht qualifiziert
1988 in Seoul Vorrunde
1992 in Barcelona nicht qualifiziert
1996 in Atlanta Vorrunde
2000 in Sydney nicht qualifiziert
2004 in Athen Vorrunde
2008 in Pekin nicht qualifiziert
2012 in London nicht qualifiziert

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tunesien nahm erstmals an der Qualifikation zur WM 1962 teil, scheiterte aber bei den ersten beiden Teilnahmen jeweils durch Losentscheid an Marokko. Erst für die WM 1978 und danach wieder 1998, 2002 und 2006 konnte sich Tunesien für die Endrunde qualifizieren, scheiterte aber immer in der Vorrunde.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[3] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1934 Italien nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1938 Frankreich nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1950 Brasilien nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1954 Schweiz nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1958 Schweden nicht teilgenommen Kein FIFA-Mitglied
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Vorrunde im Entscheidungsspiel nach Losentscheid an Marokko gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1966 England zurückgezogen Alle 15 afrikanischen Mannschaften zogen sich aus der Qualifikation zurück, da die FIFA den Mannschaften aus Afrika, Asien und Ozeanien nur einen Endrundenplatz zugestand.
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde wieder im Entscheidungsspiel nach Losentscheid an Marokko gescheitert.
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde an der Elfenbeinküste gescheitert, die sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1978 Argentinien Vorrunde Mexiko, Polen, Deutschland 13. Chetali, Abdelmajid Abdelmajid Chetali Nach einem Sieg gegen Mexiko, einer Niederlage gegen Polen und einem Remis gegen Titelverteidiger Deutschland als Gruppendritter ausgeschieden.
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde nach Elfmeterschießen an Nigeria gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation im Finale der Staffel A an Algerien gescheitert.
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 3. und letzten Runde an Kamerun gescheitert.
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde wieder an Marokko gescheitert.
1998 Frankreich Vorrunde England, Kolumbien, Rumänien 26. Kasperczak, Henryk Henryk Kasperczak Nach zwei Niederlagen und einem Remis gegen Gruppensieger Rumänien als Gruppenletzter ausgeschieden.
2002 Südkorea/Japan Vorrunde Russland, Belgien, Japan 29. Labidi, Khemais Khemais Labidi/Ammar Souayah Nach zwei Niederlagen und einem Remis gegen Belgien als Gruppenletzter ausgeschieden.
2006 Deutschland Vorrunde Saudi-Arabien, Spanien, Ukraine 24. Lemerre, Roger Roger Lemerre Nach einem Remis (gegen Saudi-Arabien) und zwei Niederlagen als Gruppendritter ausgeschieden.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 3. Runde wieder an Nigeria gescheitert.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation traf Tunesien auf Kap Verde, Sierra Leone und Äquatorial-Guinea. Im letzten und entscheidenden Gruppenspiel gegen Kap Verde unterlagen die Tunesier mit 0:2 und wurden damit zunächst nur Gruppenzweiter. Da Kap Verde aber den nicht spielberechtigten Spieler Fernando Varela eingesetzt hatte, wurde die Niederlage in ein 3:0 für Tunesien geändert, so dass Tunesien als Gruppensieger in die Playoff-Runde einzog.[4] Dort scheiterte die Mannschaft an Kamerun.
2018 Russland In der zweiten Runde der Qualifikation setzte sich Tunesien mit zwei 2:1-Siegen gegen Mauretanien durch und steht in der dritten Runde.
2022 Katar

Afrikameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1957 im Sudan nicht teilgenommen
1959 in Ägypten nicht teilgenommen
1962 in Äthiopien Dritter
1963 in Ghana Vorrunde
1965 in Tunesien Zweiter
1968 in Äthiopien nicht qualifiziert
1970 in Sudan nicht teilgenommen
1972 in Kamerun nicht teilgenommen
1974 in Ägypten nicht qualifiziert
1976 in Äthiopien nicht qualifiziert
1978 in Ghana Vierter
1980 in Nigeria nicht teilgenommen
1982 in Libyen Vorrunde
1984 in der Elfenbeinküste nicht qualifiziert
1986 in Ägypten nicht qualifiziert
1988 in Marokko nicht qualifiziert
1990 in Algerien nicht qualifiziert
1992 im Senegal nicht qualifiziert
1994 in Tunesien Vorrunde
1996 in Südafrika Zweiter
1998 in Burkina Faso Viertelfinale
2000 in Ghana/Nigeria Vierter
2002 in Mali Vorrunde
2004 in Tunesien Afrikameister
2006 in Ägypten Viertelfinale
2008 in Ghana Viertelfinale
2010 in Angola Vorrunde
2012 in Gabun und Äquatorialguinea Viertelfinale
2013 in Südafrika Vorrunde
2015 in Äquatorialguinea Viertelfinale

Afrikanische Nationenmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: nicht qualifiziert (es nahm die Olympia-Mannschaft an der Qualifikation teil)
  • 2011: Nationenmeister
  • 2014: nicht qualifiziert
  • 2016: Viertelfinale

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele gegen deutschsprachige Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
1. 04.12.1960 Tunis TunesienTunesien Tunesien 0:3 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
2. 20.02.1972 Tunis TunesienTunesien Tunesien 3:3 OsterreichÖsterreich Österreich
3. 26.02.1974 Tunis TunesienTunesien Tunesien 0:4 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
4. 10.06.1978 Córdoba (ArgentinienArgentinien) Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 0:0 TunesienTunesien Tunesien
5. 10.02.1983 Tunis TunesienTunesien Tunesien 0:2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
6. 07.02.1987 Tunis TunesienTunesien Tunesien 1:3 OsterreichÖsterreich Österreich
7. 23.09.1987 Tunis TunesienTunesien Tunesien 0:2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
8. 17.03.1993 Tunis TunesienTunesien Tunesien 0:1 SchweizSchweiz Schweiz
9. 22.09.1993 Tunis TunesienTunesien Tunesien 1:1 DeutschlandDeutschland Deutschland
10. 15.11.2000 Tunis TunesienTunesien Tunesien 1:1 SchweizSchweiz Schweiz
11. 18.06.2005 Köln DeutschlandDeutschland Deutschland 3:0 TunesienTunesien Tunesien
12. 21.11.2007 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 0:0 TunesienTunesien Tunesien
13. 14.11.2012 Sousse TunesienTunesien Tunesien 1:2 SchweizSchweiz Schweiz

Bisher gab es keine Partie gegen Liechtenstein.

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der angegebene Kader umfasst die Nationalspieler, die für die WM-Qualifikation 2018 nominiert wurden:

Stand der Leistungsdaten: 3. Juni 2016

Nr. Name Verein Spiele Tore
Torhüter
16 Aymen Mathlouthi (C)Kapitän der Mannschaft TunesienTunesien Étoile Sportive du Sahel 58 0
22 Moez Ben Cherifia TunesienTunesien Espérance Sportive de Tunis 17 0
Rami Jridi TunesienTunesien CS Sfax 13 0
Abwehr
3 Aymen Abdennour SpanienSpanien FC Valencia 49 2
12 Ali Maâloul AgyptenÄgypten Al Ahly Kairo 29 0
17 Hamza Mathlouthi TunesienTunesien CS Sfax 24 0
20 Mohamed Ali Yacoubi TurkeiTürkei Çaykur Rizespor 11 0
4 Bilel Mohsni FrankreichFrankreich Paris FC 8 0
Zied Boughattas TunesienTunesien Étoile Sportive du Sahel 7 0
Chamseddine Dhaouadi TunesienTunesien Espérance Sportive de Tunis 7 0
Hamdi Nagguez TunesienTunesien Étoile Sportive du Sahel 5 0
Oussama Haddadi TunesienTunesien Club Africain Tunis 2 0
Mittelfeld
Saber Khalifa TunesienTunesien Club Africain Tunis 38 7
Wahbi Khazri EnglandEngland AFC Sunderland 25 9
13 Ferjani Sassi TunesienTunesien Espérance Sportive de Tunis 24 2
Mohamed Amine Ben Amor TunesienTunesien Étoile Sportive du Sahel 11 1
Änis Ben-Hatira DeutschlandDeutschland SV Darmstadt 98 10 1
Hamza Lahmar TunesienTunesien Étoile Sportive du Sahel 7 1
Abdelkader Oueslati TunesienTunesien Club Africain Tunis 7 0
Fabien Camus BelgienBelgien Royal Antwerp FC 3 1
Larry Azouni FrankreichFrankreich Olympique Nîmes 2 0
Issam Ben Khémis FrankreichFrankreich FC Lorient 1 0
Angriff
Ahmed Akaïchi Saudi-ArabienSaudi-Arabien Ittihad FC 21 9
Hamdi Harbaoui BelgienBelgien RSC Anderlecht 13 4
Nejmeddin Daghfous DeutschlandDeutschland Würzburger Kickers 0 0

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 17. November 2015)

Rekordspieler[5]
Spiele Spieler Position Zeitraum Tore
105 Radhi Jaïdi Abwehr 1996–2009 7
97 Chokri El Ouaer Tor 1990–2002 0
96 Khaled Badra Abwehr 1995–2006 10
95 Kaies Ghodhbane Mittelfeld 1995–2006 6
95 Khaled Ben Yahia Abwehr 1979–1993 5
92 Riadh Bouazizi Mittelfeld 1995–2006 3
89 Tarak Dhiab Mittelfeld 1974–1990 12
86 Mohamed Ali Mahjoubi Abwehr/Mittelfeld 1998–2012 17
86 Sirajeddine Chihi Mittelfeld 1991–2001 4
87 Sadok Sassi Tor 1963–1978 0
84 Issam Jemâa Angriff 2005– 36
83 Zoubaier Baya Mittelfeld 1994–2002 16
Rekordschützen[5]
Tore Spieler Zeitraum Spiele
36 Issam Jemâa 2005– 84
21 Francileudo Silva dos Santos 2004–2008 41
20 Adel Sellimi 1991–2002 78
18 Faouzi Rouissi 1989–2001 57
17 Mohamed Ali Mahjoubi 1998–2012 86
16 Zoubaier Baya 1994–2002 83
15 Ziad Jaziri 1998–2007 63
15 Mohamed Jedidi 1962–1965 32

Weitere ehemalige bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1956 wurde die tunesische Fußballnationalmannschaft von 28 unterschiedlichen Trainern, in insgesamt 33 Trainerperioden betreut. Erste Person auf diesem Posten war der Tunesier Rachid Turki. Bereits 1960 folgte mit Milan Krisric der erste ausländische Trainer. Bis heute wurde die Mannschaft von 15 ausländischen Fußballlehrern betreut. Einziger Deutscher in diesem Amt war Eckhard Krautzun, der 2001 kurzzeitig die Geschicke der Mannschaft betreute. Mit sechs Jahren am Stück, ist der Franzose Roger Lemerre Rekordhalter auf dieser Position. Die Tunesier Youssef Zouaoui und Ameur Hizem stand in zwei Amtszeiten dem tunesischen Verband zur Verfügung. Einzige Ausländer, die das Team öfters als einmal betreuten, waren der Kroate Rado Radocijic sowie der Pole Antoni Piechniczek.

Antoni Piechniczek trainierte die tunesische Mannschaft in zwei Perioden (1988 und 1989).
Eckhard Krautzun, früher auch in Deutschland aktiv, betreute 2001 das Tunesische Nationalteam.
Roger Lemerre, der ehemalige Nationaltrainer Frankreichs war zwischen 2002 und 2008 Trainer Der Adler von Karthago.
Name des Trainers Zeitraum
TunesienTunesien Rachid Turki 1956/57
TunesienTunesien Hachemi Cherif 1957–1960
KroatienKroatien Milan Krisric 1960/61
Ungarn 1957Ungarn AustralienAustralien Frane Matošić 1961–1963
FrankreichFrankreich André Gérard 1963–1965
TunesienTunesien Mokhtar Ben Nacef 1965–1968
KroatienKroatien Rado Radocijic 1968/69
KroatienKroatien Beogovic Sereta 1969
KroatienKroatien Rado Radocijic 1970
TunesienTunesien Ameur Hizem 1970–1974
Rumänien 1965Rumänien Ungarn 1957Ungarn Andrej Prean Nagy 1974/75
TunesienTunesien Abdelmajid Chetali 1975–1978
TunesienTunesien Ameur Hizem 1978/79
TunesienTunesien Ahmed Dhib 1979/80
TunesienTunesien Ameur Hizem 1980/81
PolenPolen Ryszard Kulesza 1981–1983
TunesienTunesien Youssef Zouaoui 1984–1986
FrankreichFrankreich Jean Vincent 1986/87
TunesienTunesien Taoufik Ben Othman 1987/88
PolenPolen Antoni Piechniczek 1988
TunesienTunesien Mokhtar Tlili 1988/89
PolenPolen Antoni Piechniczek 1989
TunesienTunesien M'rad Mahjoub 1990–1993
TunesienTunesien Youssef Zouaoui 1993/94
TunesienTunesien Faouzi Benzarti 1994
PolenPolen Henryk Kasperczak 1994–1998
TunesienTunesien Ali Selmi 1998
ItalienItalien Franco Scoglio 1998–2001
DeutschlandDeutschland Eckhard Krautzun 2001
FrankreichFrankreich Henri Michel 2001/02
TunesienTunesien Youssef Zouaoui 2002
TunesienTunesien Ammar Souayah 2002
FrankreichFrankreich Roger Lemerre 2002–2008[6]
PortugalPortugal Humberto Coelho 2008–2009
TunesienTunesien Faouzi Benzarti 2009–Mai 2010
FrankreichFrankreich Bertrand Marchand Juni 2010–Dezember 2010
TunesienTunesien Faouzi Benzarti Januar 2011
TunesienTunesien Ammar Souayah 2011
TunesienTunesien Sami Trabelsi März 2011–September 2013
NiederlandeNiederlande Ruud Krol September 2013 – März 2014
BelgienBelgien Georges Leekens März 2014 – Juni 2015
PolenPolen Henryk Kasperczak Juli 2015 –

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 24. November 2016. Abgerufen am 24. November 2016
  2. Tunesien und Georges Leekens lösen Vertrag auf. Sport1.de, 28. Juni 2015.
  3. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF; 200 kB)
  4. fifa.com: „Sanktionen gegen Kap Verde; Tunesien in der letzten Runde der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™“
  5. a b rsssf.com: Tunisia – Record International Players
  6. http://www.ftf.org.tn/fr/doc.asp?mcat=20&mrub=158

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tunesische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien